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Ein Gang stürzt ein

Ein eingestürzter Tunnel

Kreuz und quer verlaufen unterirdische Tunnel unter dem Geborgenen Land, die die Zwerge erbaut haben. Sie verbinden die Zwergenreiche miteinander. Die Zwerge befuhren die Tunnel mit Loren und bewegten so ganze Heere. Die Menschen, Elben und Magi erfuhren von alldem nichts.

Die Loren sind ganz unterschiedlich gebaut. In manchen sind zehn schmale Bänke hintereinander angebracht, andere haben nur einen Sitz und dienen zum Transport von Fracht. Am vorderen eines jeden Karrens befindet sich ein langer Griff; damit drosselt man unterwegs die Geschwindigkeit des Vehikels.

Im Blauen Gebirge war der Bereich, in dem der Eingang liegt, eines Tages mit Schwefeldämpfen verseucht, und die Zwerge zogen sich von dort zurück. Sie mieden das Gebiet, bis man die Tunnel vergaß.

Nachdem ein ein Himmelskörper im Jenseitigen Land auf die Erde aufgeschlagen war, gab es auch im Geborgenen Land Erdbeben. Dadurch stürzten die Tunnel des Tunnelsystem teilweise ein oder wurden zumindest beschädigt.

Zugänge Bearbeiten

Zum Tunnelsystem führen vier Schritt breite und drei Schritt hohe Portale aus massivem Stahl, in die zwergische Runen in Gold eingegossen waren:

Reise, um zu Freunden zu gelangen,

reise, um Feinde zu vernichten,

reise mit Vraccas' Segen

und kehre sicher zurück.

Mitten in der Halle dahinter verlaufen acht breite, leicht abschüssige Eisenschienen, die geradewegs auf acht Portale zuführen. Darauf werden die Loren gesetzt. Am Ende von vier Trassen stehen Holzbarrikaden, an denen Strohsäcke hängen. Auf diesen Trassen kehren die Loren von ihrer Fahrt zurück. Die Strohsäcke sollen eine Lore schnell abbremsen, ohne dass sie Schaden nimmt, wenn ihre Bremsen versagen. Die anderen Portale führen in die anderen vier Gebirge. Die Wege fallen dort fast senkrecht ab, damit die Loren Fahrt aufnehmen können.

Am anderen Ende der Halle lagern etwa 100 Loren. Mit einer Hebevorrichtung kann man diese auf die Schienen setzen: In einer Reihe bauchiger Kessel befindet sich Wasser, das durch Befeuerungsklappen darunter zum Sieden gebracht wird. Obendrauf sitzen kleine und große Schlote. Durch den Wasserdampf werden Gestänge gedreht, die die Kessel mit den unterschiedlichsten Zahnrädern verbinden, die horizontal und vertikal ineinander greifen. Diese treiben Krallen an, die die Loren packen, anheben und auf die Rampen setzen.

bekannte Zugänge Bearbeiten

Die Tunnel Bearbeiten

Die Steinwände der Tunnel sind akkurat herausgemeißelt, doch die Loren fuhren so schnell, dass man kaum Zeit hatte, sie genauer zu betrachten. Es gibt allerdings auch nicht wirklich viel zu sehen. Nachdem die Tunnel für ein paar Jahrhunderte nicht mehr benutzt worden waren, wuchsen lediglich ein paar Flechten und Moose am sauber behauenen Stein und die Lore durchbrach kleine Stalagmiten, die mitten auf der Trasse wuchsen. Alle 25 Meilen ist eine entsprechende Markierung in den Fels gehauen.

Wenn man von den Gebirgen aus startet, gehen die Tunnel zunächst steil abwärts, damit die Lore an Geschwindigkeit gewinnen kann. Bald weiten sich die Tunnel, sodass die Loren nun quer durch den Gang gepasst passen würden. Nach einer Weile beschleunigen die Karren nicht länger und nehmen eine angenehme Reisegeschwindigkeit auf, die mal sanft nach oben führt und dann wieder leicht abschüssig wird.

Es gibt auf den Strecken mehrere Abzweigungen. Kurz vor jeder Weiche ist immer ein Hebel. Außerdem gibt es auf der Strecke Hallen, in denen die Loren ausrollen und in die mehrere Schienenwege münden. Hier gibt es wie in den Zugängen in den Gebirgen Hebevorrichtungen, mit denen man die Loren auf eine andere Fahrbahn stellen und dann weiterfahren kann. Um sich zu orientieren, ist dort jeweils ein Plan der Tunnelsystems auf hellem Granit eingraviert. Diese Tafel ist mit Eisenstiften an der Wand befestigt.

An einer Stelle führen die Schienen durch eine natürliche Halle über eine gigantische, aus dem Stein gehauene Brücke, unter der sich ein gewaltiger Strom ergießt; das Brausen und Donnern übertönt selbst das Quietschen der Bremsen. Gischtschleier wehen bis zu der Brücke herauf.

An einer anderen Stellen führen die Schienen über eine neuerliche Brücke, die auf Basaltstützen steht und über einen riesigen See führt, dessen Grund intensiv leuchtet. Lava kriecht am Boden entlang, das kristallklare Wasser kocht und schlägt Blasen, der aufsteigende Dampf erhitzt die Luft und verbreitet eine drückende Schwüle, die einem den Schweiß aus den Poren treibt; das Atmen fällt einem schwer, und der Gestank nach Schwefel macht es nicht leichter. Die glühende Lava beleuchtet die Wände der unregelmäßig geformten Höhle, deren Durchmesser gut zwei Meilen beträgt und die vom See bis zur Decke gewiss 500 Schritt hoch ist.

Quellen Bearbeiten

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