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Tungdil
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Eigenschaften
Alias Calúngor
Tungdil Bolofar
Goldhand
Gelehrter
Geschlecht Männlich
Spezies Zwerge
Zugehörigkeit Ionandar
Die Dritten
Beruf Schmied
Krieger
Gelehrter
Herkunft Ionandar
Waffe Axt
Feuerklinge
Blutdürster
Geboren 6171. Sonnenzyklus

Tungdil Bolofar, eigentlich Calúngur getauft, ist der Hauptcharakter in Die Zwerge und den folgenden Romanen. Er ist ein Zwerg, der fernab von seinesgleichen bei dem Magier Lot-Ionan aufgewachsen ist und sich während der Handlung des Romans nicht nur als Held der Zwerge sondern des gesamten Geborgenen Landes erweist, während er sich eigentlich auf der Suche nach seiner Herkunft befindet. Bei einer Prüfung als Anwärter zum Großkönig rinnt ihm flüssiges Gold über seine Hand, was ihm den Namen Tungdil Goldhand einbringt.

Charakteristika Bearbeiten

Tungdil hatte einen kurz geschorenen braunen Bart und lange braune Haare. Seine Augen waren braun.

Familie Bearbeiten

Tungdils Eltern waren Yrdiss (Mutter) und Lotrobur (Vater). 

Lebenslauf Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Tungdils Eltern, Lotrobur und Yrdiss, war es nicht gegönnt, zu heiraten. Dennoch gebar sie Calúngor und versuchten verzweifelt zu fliehen. Die drei schafften es aber nicht weit, denn Sanda Feuermut stellte ihnen nach. Sie hatte den Auftrag, alle drei zu töten, jedoch konnte sie dies nicht und verschonte deren Leben. Der König der Dritten duldete dieses Verhalten nicht und befahl Salfalur Schildbrech, sich diesem Problem anzunehmen, der den Befehl promt ausführte. Der Zwergenhasser tötete Calúngors Eltern und stieß den kleinen Jungzwerg in den Abgrund. Doch niemand ahnte, dass dieser den Sturz überlebte und von Kobolden gefunden wurde.

Es war ein stürmischer Abend im Winter, als das Rudel Kobolde bei dem Magus Lot-Ionan auftauchte und das Zwergenbaby anschleppte. Sie boten ihm an, das Kind zu kaufen, oder sie würden es in den nächsten Fluss werfen. Er konnte nicht anders, als den Langnasen ihren Lohn zu geben und das Kind bei sich aufzunehmen. Er nannte das Kind Tungdil Bolofar.

Leben in Lot-Ionans Stollen Bearbeiten

Im Lauf der Zeit hat er sich viel Wissen angeeignet und Lot-Ionan hielt ihn beinahe für einen Gelehrten. Er hatte ihm viel beigebracht, selbst das Disputieren.

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Schmiede in Lot-Ionans Stollen

Tungdil schaute dem alten Schmied Lot-Ionans bei seiner Arbeit zu, mehr war für den Zwerg nicht notwendig, um das Schmiedehandwerk zu erlernen. Er hatte keinen richtigen Lehrmeister. Immer, wenn der Mann nicht am Amboss stand, nutze Tungdil die Gelegenheit und übte. Als der alte Schmied schließlich starb, wurde Tungdil der neue Schmied Lot-Ionans. Nach mehr als dreißig Zyklen traute er sich jede Schmiedearbeit zu.

Obwohl er bei einem Magus im Zauberreich Ionandar lebte, hatte Tungdil mit der flüchtigen, launischen Magie nichts am Hut. Er bevorzugte Handarbeit sowie ab und zu ein gutes Buch, was ungewöhnlich für einen Zwerg war. Lot-Ionan hatte ihn für das Lesen begeistert. Lesen und Lernen war neben dem Schmieden sein liebster Zeitvertreib. So beherrschte er sogar einen orkischen Dialekt.

Allerdings hatte er niemanden finden könne, der ihm die Handhabung der berüchtigten Zwergenwaffe, der Axt, hatte lehren können, wie es für einen Angehörigen seines Volkes angemessen gewesen wäre. Da Tungdil als einziger Zwerg unter Menschen lebte, war er sowohl verletzenden als auch nett gemeinten Spott gewohnt. Mit Jolosin verband er jedoch eine besondere Feindschaft: Seit dieser ihm seinen Bart gefärbt hatte, mochten sich die beiden nicht und versuchten dem anderen eins auszuwischen.

Auch mit Frala verband Tungdil etwas: Er kannte sie seit ihrem ersten Lebensjahr und sah sie aufwachsen, bis sie schließlich selbst zwei Kinder bekam. Für Frala war Tundils Anblick vertraut und sie behandelte ihn wie jeden anderen, als wäre er ein Mensch. Deshalb wurde Tungdil Pate für ihre beiden Töchter.

Suche nach Gorén Bearbeiten

Als Tungdil 63 Sonnenzyklen alt war, spielte Jolosin ihm einen Streich, bei dem es aus Versehen eine Explosion gab. Daraufhin schickte Lot-Ionan Tungdil auf einen Botengang und ließ Jolosin Kartoffeln schälen, bis Tungdil zurückkehrte. Er sollte Lot-Ionans ehemaligem Famulus Gorén einige Dinge zurückbringen, die der Magus sich für ein Experiment geliehen hatte. Dazu musste er zum Schwarzjoch reisen.

Auf seiner Reise kam Tungdil in die Stadt Gutenauen, wo ihm von marodierenden Orkheeren erzählt wurde, die die Dörfer in Idoslân bedrohten. Dort begegnete er außerdem Friedegard und Vrabor, zwei Boten des Rates der Magi, die auf dem Weg zu Lot-Ionan waren.

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Tungdil schleicht sich aus dem Lager der Orks.

Als Tungdil sich wieder auf den Weg machte, war er besonders vorsichtig, nicht in eine Gruppe Orks hineinzulaufen, und er schlief auf einem Baum, um nicht entdeckt zu werden. Unglücklicherweise sammelte sich jedoch genau um den Baum herum ein Orksheer. Tungdil bekam mit, wie sich die Orksfürsten Bashkugg, Kragnarr und Ushnotz mit den Albae Sinthoras und Caphalor trafen. Durch das Gespräch, das er leise mitanhörte, erfuhr er von Nôd'onn dem Zweifachen, dem Gebieter über das Tote Land, der die Orks in sein Heer aufnehmen wollte. Außerdem erfuhr er, dass die Orks Gutenauen angreifen wollten. Tungdil schlich sich aus dem Lager der Orks, um die Bewohner Gutenauens zu warnen, lief aber geradewegs in eine Wolfsfalle.

Als Tungdil sich aus der Falle befreit hatte, lief er so schnell wie möglich nach Gutenauen, aber er kam zu spät: Die Orks hatten schon die Stadt in Brand gesetzt und sämtliche Einwohner getötet. Als Tungdil sich voller Schuldgefühle wieder auf den Weg machte, bekam er von der Wolfsfalle Wundbrand. Er schleppte sich bis zu einem Gehöft weiter, wo er wieder gesund gepflegt wurde. Er schickte von dort eine Brieftaube mit einer Botschaft zu lot-Ionan, in der er seine Erlebnisse schilderte. Außerdem sprang er für den kranken Schmied ein. Er schmiedete Hufeisen für einige Söldner.

Als es Tungdil wieder besser ging, machte er sich wieder auf den Weg. Beim Schwarzjoch angekommen musste er diesen auf schmalen Stufen besteigen, bis er zu einer Nische mit uralten zwergischen Runen kam. Er übersetzte sie in die gemeine Zwergensprache und sprach sie aus. Daraufhin öffnete sich der Eingang zu den Tunneln im Inneren des Berges. Sobald er hindurchgegangen war, schloss sich der Eingang jedoch wieder.

Das Schwarzjoch fand Tungdil verlassen vor. Er fand heraus, dass die Dritten es als Festung gegen die anderen Stämme errichtet hatten, und er fand heraus, dass Gorén sich in eine Elbin verliebt hatte und schon vor langer Zeit vom Schwarzjoch nach Grünhain gezogen war. Also machte sich Tungdil dorthin auf.

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Grünhain, Goréns neue Heimat

In Grünhain traf Tungdil eine Horde Orks, die ihn angriffen. Er versuchte sich gegen sie zu behaupten. Da kamen ihm die beiden Zwerge und Brüder Boïndil Zweiklinge und Boëndal Pinnhand zu Hilfe. Sie schlugen die Orks trotz der Übermacht in die Flucht. Dann erzählten sie Tungdil, warum sie ihn suchten: Er sei ein Sohn des ehemaligen Königs der Vierten und habe damit ein Anrecht auf den Thron des Zwergengroßkönigs, wenn dieser verstarb. Die beiden wollten Tungdil deshalb zur Wahl des neuen Zwergengroßkönigs ins Blaue Gebirge bringen. Tungdil wollte aber vorher noch die Gegenstände bei Gorén abliefern.

Die drei Zwerge fanden Grünhain zerstört vor. Gorén und die Herrin von Grünhain waren von Orks und einer Albin getötet worden und das Tote Land hatte von Grünhain Besitz ergriffen. Tungdil fand ein Buch, das er einem Magus zeigen wollte. Außerdem sollten die Magi erfahren, dass das Tote Land sich ausgebreitet hatte. Die drei beschlossen, in Lios Nudin vor dem Rat der Magi vorzusprechen. Auf dem Weg lernte Tungdil von Boïndil das Kämpfen.

Reise zu den Zweiten Bearbeiten

Tungdil traf auf dem Weg einige Kopfgeldjäger, als er alleine war. Es waren die gleichen Männer, denen er einige Wochen früher die Pferde beschlagen hatte. So fand Tungdil heraus, dass ein Kopfgeld auf Zwerge ausgesetzt worden war. Er konnte zu den Zwillingen entkommen.

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Auf dem Weg zu Lot-Ionan öffnet Tungdil den Sack und aktiviert so die magische Sicherung. Dargestellt von Klaus Scherwinski in der Schmuckausgabe von "Die Zwerge".

In Porista angekommen wurde den drei Zwergen gesagt, dass die Magi schon wieder abgereist waren und dass Nudin der Wissbegierige keine Audienzen gab. Also beschlossen sie, nach Ionandar zu Lot-Ionan weiterzureisen. In Porista trafen die drei auch die Kopfgeldjäger wieder. Boïndil und Boëndal töteten sie.

Auf dem Weg trafen die drei dem Händler Sami. Bei kaufte Tungdil Puppen für Ikana und Sunja. Als die Zwerge dann in Lot-Ionans Stollen ankamen, schien dieser zunächst verlassen zu sein. Es roch aber nach Essen. Weil Boïndil Hunger hatte, machten sich er und Boëndal auf den Weg in die Küche. Tungdil wartete währenddessen auf Lot-Ionan. Dabei hörte er heimlich einem Gespräch von Nudin dem Wissbegierigen und einem seiner Famuli zu, der sich merkwürdigerweise hier befand. So erfuhr er, dass Nudin die Seiten gewechselt hatte und nun mit den Albae und Orks zusammenarbeitete.

Dann kamen die Zwillinge aus der Küche zurück. Tungdil überwältigte den Famulus und die Zwerge befragten ihn. So erfuhren sie von den Geschehnissen in Porista: Nudin war zu Nôd'onn dem Zweifachen, dem Herrscher über das Tote Land, geworden, hatte alle anderen Magi - auch Lot-Ionan, seinen Ziehvater - und die meisten ihrer Famuli getötet und das Magiefeld so verändert, dass es nur noch vom Bösen un nicht mehr von jedem Zauberer genutzt werden konnte.

Die drei Zwerge musste sich den Weg zum Ausgang des Stollens freikämpfen, da ein Heer aus Orks gekommen war. Dann jedoch tauchte Nôd'onn persönlich auf, der die Artefakte durch einen Zauber zu einem Ork fliegen ließ. Dann griff aber ein anderer Zauberer Nôd'onn und seine Orks an. In der Verwirrung griffen auch die Zwerge Nôd'onn an und schlugen ihm den Kopf ab. Dieser setzte sich aber auf magische Weise wieder auf den Torso. Daraufhin holten sich Tungdil die Artefakte zurück und die Zwerge flohen.

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Die drei Zwerge trafen danach auf Andôkai die Stürmische und ihren Leibwächter Djerůn. Andôkai war der Zauberer gewesen, der Nôd'onn angegriffen hatte. Sie beschloss, die Zwerge ins Blaue Gebirge begleiten und das Geborgene Land über die Hohe Pforte verlassen. Von Andôkai erfuhren die Zwerge, dass Nôd'onn die anderen Magi und Famuli getötet.

Unterwegs zeigte Tungdil Andôkai das Buch, das er in Grünhain gefunden hatte. Er hoffte, dass sich darin ein Geheimnis befand, mit dem man Nôd'onn vernichten könnte. Andôkai las es sich durch. Die Gruppe kam durch Sangreîn, wo sie in einer Oase rasteten. Die Oase wurde in der Nacht von Orks angegriffen. Sinthoras und einige weitere Albae versuchten, Tungdil zu töten und die Artefakte und das Buch zurückzubekommen. Sinthoras konnte ihn von der restlichen Gruppe trennen; Djerůn rettete ihm dann das Leben. Danach floh die Gruppe aus der Oase.

Tungdil als Thronanwärter Bearbeiten

Als die Gruppe im Blauen Gebirge ankam, sprachen zuerst Tungdil, Boïndil und Boëndal allein mit dem Zwergengroßkönig Gundrabur und seinem Berater Balendilín. Tungdil berichtete ihnen von ihrer Reise. Dann wurde ihm eröffnet, dass Tungdil gar keinen Anspruch auf den Thron hatte. Gundrabur erzählte von seiner List, um einen Krieg gegen die Elben zu verhindern, den der eigentliche Anwärter Gandogar wollte. Tungdil stimmte zu, weiter einen Thronanwärter zu spielen, um mehr Zeit zu gewinnen.

In der Nacht weckte Bislipur, der Berater Gandogars, Tungdil und versuchte ihn zu überzeugen, auf seinen Anspruch auf den Thron zu verzichten. Tungdil ließ sich jedoch weder durch Bestechung noch durch Drohungen überzeugen.

Am nächsten Tag kam es zur Abstimmung über den neuen Großkönig. Tungdil hielt eine Rede und konnte mit dieser ein Drittel der Clans auf seine Seite bringen. Trotzdem gewann Gandogar die Abstimmung. Gundrabur hielt diesen jedoch für ungeeignet. Somit musste es einen Wettstreit zwischen den beiden Anwärtern geben.

Andôkai verließ das Geborgene Land, weil sie einen Sieg über Nôd'onn für utopisch hielt. Sie fand jedoch vorher heraus, dass man diesen mit der Feuerklinge vernichten konnte. Tungdil erzählte sofort Balendilín davon.

Beim Wettkampf gegen Gandogar lief Tungdil in einer Aufgabe flüssiges Gold über seine Hand, was ihm den Namen Tungdil Goldhand einbrachte. Die fünfte Aufgabe wurde letztendlich entscheidend. Jeder der Kontrahenten schrieb vier Aufgaben auf und dann wurde eine der Aufgaben gezogen. Es war Tungdils Aufgabe und sie bestand darin, die Feuerklinge zu schmieden und damit Nôd'onn zu vernichten. Die Feuerklinge musste in der Esse Drachenbrodem geschmiedet werden.

Expedition zur Erschaffung der Feuerklinge Bearbeiten

Bavragor Hammerfaust brachte Tungdil durch einen Trick dazu, ihn als Steinmetz für die Erschaffung der granitenen Widerhaken der Feuerklinge auszuwählen. Gandogar stellte Tungdil außerdem Goïmgar Schimmerbart als Edelsteinschleifer zur Verfügung. Tungdil brachte Gandogar gleichzeitig ein Stück Sigurdazienholz für den Griff der Feuerklinge.

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Swerd spioniert im Tunnel

Zuerst musste die Gruppe aber ins Rote Gebirge zu den Ersten, um einen guten Schmied zu finden, der die Feuerklinge für sie schmieden wollte. Tungdil sah sich zusammen mit Boïndil und Boëndal, die ihn als Krieger begleiten wollten, den lange verlassenen Zugang zum Tunnelsystem an, in dem sie reisen wollten. Dabei wurden sie von Swerd, dem Handlanger Bislipurs ausspioniert. Dieser berichtete Gandogar, sodass der vor Tungdil aufbrach. Als Tungdils Gruppe auch losfahren wollte, fand sie die Schienen verbogen und die Hebevorrichtung sabotiert. Es dauerte nochmal mehrere Tage, bis sie loskamen.

Unterwegs versuchte Goïmgar die Expedition zu sabotieren. Er wollte, dass Gandogar und nicht Tungdil den Wettkampf gewann und neuer Zwergengroßkönig wurde. Außerdem konnten sich Boïndil und Bavragor nicht ausstehen und stritten sich bei jeder Gelegenheit. Nur Boëndal half Tungdil, die Gruppe zusammenzuhalten.

An einer Stelle war der Tunnel eingestürzt, sodass Tungdil beschloss, die Tunnel am nächsten Ausgang zu verlassen und mit einem Pony weiterzureisen. Sie befanden sich im ehemaligen Oremaira. Sie gerieten mitten in eine Belagerung Mifurdanias hinein und mussten sich vor einer Übermacht Orks in die Stadt flüchten. Goïmgar wurde als Erster eingelassen und er ließ die Gardisten das Tor hinter sich schließen. Als die anderen dann auch hineingelassen wurden, bedrohten Bavragor und Boïndil ihn, woraufhin Goïmgar die Flucht ergriff. Tungdil schickte daraufhin Bavragor und Boïndil in eine Herberge, während er und Boëndal Goïmgar suchten.

Auf der Suche nach Goïmgar fragte er einen Marktschreier, der Spectatores in sein Curiosum lockte und der sich als der Unglaubliche Rodario herausstellte. Als Tungdil ihn nach Goïmgar fragte, behauptete dieser, er sei ins Curiosum gegangen. Daraufhin kaufte sich Tungdil einen Logenplatz. Das Theaterstück, in dem es um die Verwandlung von Nudin dem Wissbegierigen zu Nôd'onn dem Zweifachen ging, zog ihn daraufhin in seinen Bann. Während der Vorstellung wurde ihm sein Rucksack mit dem Sigurdazienholz gestohlen. Er verfolgte den Dieb und verlief sich dabei in Mifurdania. Schließlich entdeckte er in einer Gasse den Dieb, der von dem Alb Caphalor getötet worden war. Dieser konnte Tungdil überwältigen. Als er ihn befragte, liefen Boëndal und Goïmgar an der Gasse vorbei. Mit ihrer Hilfe konnte sich Tungdil befreien, das Sigurdazienholz zurückholen und Caphalor vertreiben.

Als sie wieder in der Herberge ankamen, fanden sie Boïndil betrunken vor, der daraufhin einschlief. Bavragor kehrte mit zwei Ponys zurück, als Orks in die Stadt eindrangen. Daraufhin wollten sie Mifurdania durch ein Seitentor verlassen, wo sie auf Rodario, die Mimin Narmora und den Magister technicus Furgas trafen. Narmora öffnete das Seitentor und kletterte über die Mauer, nachdem sie es wieder verschlossen hatte. Die Schauspieler wollten die Zwerge begleiten. Nachdem es zu einem Kampf mit einigen Bogglins kam, an dem sich die Schauspieler beteiligten, willigte Tungdil ein.

Die Gruppe reiste durch Königsstein, wo sie übernachtete. Als Tungdil in der Nacht durch die Stadt ging, wurde er wieder von Caphalor angegriffen. Dann rettete ihn aber Djerůn, der eigentlich das Geborgene Land mit Andôkai verlassen hatte. Rodario musste am nächsten Morgen vor einem gehörnten Ehemann aus der Stadt fliehen. Gut eine Meile vor der Stadt trafen sie ihn wieder und machten sich wieder auf den Weg.

In Weyurn traf die Gruppe auf Andôkai und Djerůn. Andôkai hatte ihr Gewissen nicht beruhigen können und war ins Blaue Gebirge zurückgekehrt. Dort hatte die letzte noch nicht übersetzte Passage des Buches übersetzt, die besagte, dass die Feuerklinge von einem Feind der Zwerge bzw. Untergründigen geführt werden müsse. Andôkai und Djerůn reisten mit der Gruppe weiter.

Als die Gruppe Ost-Eisenwart erreichte, wurden sie noch einmal von Sinthoras und einem anderen Alb angegriffen. Diese konnten Boëndal und Djerůn mit Pfeilen verletzten, bevor die Gruppe sich in das Reich der Ersten in Sicherheit bringen konnte, wo sie von Balyndis Eisenfinger misstrauisch empfangen wurden. Diese brachte Boëndal, Boïndil, Djerůn und Andôkai zu den Heilern und den Rest der Gruppe zu der Königin Xamtys II. Trotzstirn. Tungdil erzählte der Königin von den Geschehnissen im Geborgenen Land und von dem Grund ihrer Expedition. Xamtys entschied, ihnen Balyndis mitzuschicken und eine Gesandtschaft ins Blaue Gebirge zu entsenden, die an den Beratungen teilnehmen sollten. Währenddessen heilte Andôkai Djerůn und bot auch an, Boëndal zu heilen, aber der wollte nicht mit ihrer Magie in Kontakt kommen. Boëndal war zu schwer verwundet, um noch mit der Gruppe weiterzureisen. Er musste im Roten Gebirge bleiben. Narmora offenbarte Tungdil, dass sie eine Halbalbin war und damit als Feindin der Zwerge die Feuerklinge gegen Nôd'onn führen konnte. Tungdil erzählte es dem Rest der Gruppe.

Die Gruppe machte sich durch das Tunnelsystem wieder auf den Weg. Über einem Abgrund waren die Schienen verbogen worden und die Lore sprang aus der Bahn. Tungdil fiel dabei aus Versehen auf Balyndis und zeigte sich zum ersten Mal eine Zuneigung zwischen den beiden. Auch das Gold und das Tionium für die Feurklinge fielen in den Abgrund, aber dadurch ließ sich die Gruppe nicht entmutigen.

Als die Loren durch eine Höhle fuhren, sahen sie dort viele weiße Zwerge, die sie durch ihre Handlungen zum Umkehren bewegen wollten. Die Reisenden hielten sie für Geister und reisten weiter. Wenig später war der Tunnel verschüttet und die Expedition musste ab jetzt an der Oberfläche laufen. Bevor sie den nächsten Ausstieg, der sich im Südosten Tabaîns befand, erreichten, rollte eine leere Lore auf sie zu. Sie konnten ihr ausweichen.

Als die Reisenden das Tunnelsystem verließen, fanden sie sich im ehemaligen Turguria vor, wo Orks alle Städte und Dörfer in Brand gesteckt hatten. Andôkai konnte ihre Magiereserven auffüllen, dann machten sie sich auf den Weg nach Tabaîn, wo die Orks noch nicht gewütet hatten, und kehrten in die Stadt Grüschacker ein. Tungdil erzählte Balyndis von seine Vorliebe für das Schmieden und die beiden unterhielten sich über dieses Handwerk.

Swerd ermordete und bestahl den Patrizier Darolan. Das Geld und die Mordwaffe brachte er kurz darauf in das Zimmer, in dem Tungdils Expedition übernachtete, um ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben, sodass sie Ärger mit der Stadtwache bekamen. Daraufhin versuchten sie, die Stadt zu verlassen. Als sich ihnen die Wachen entgegenstellten, versuchten sie, niemanden zu töten, aber einen Toten konnten sie nicht verhindern.

Nachdem die Gruppe Grüschacker verlassen hatte, wurde Bavragor von einem Armbrustbolzen getroffen. Djerůn tötete den Schützen, bei dem es sich um Swerd handelte. Jedoch haftete Gift an dem Bolzen und Bavragor starb ein wenig später auf dem Toten Land. Die anderen fesselten ihn und nahmen ihn mit. Er wollte selbst als Untoter noch seinen Beitrag zur Feuerklinge leisten.

Die Reisenden kamen verließen Tabaîn, kamen durch Gauragar und kamen schließlich einige Tage später im Grauen Gebirge an. Sie gelangten ohne Probleme in das Zwergenreich. Auch den Feuersee fanden sie schnell, wo sie den Drachen Argamas zu finden hofften, um mit ihrem Feueratem die Esse Drachenbrodem neu zu entzünden. Sie fanden Argamas jedoch nur noch tot vor. Jedoch konnte man mit der Lava Feuer entzünden, das heller als normales Feuer war. Die Gruppe entzündete mehrere Fackeln mit der Lava.

Viele Gänge waren mit wertvollen Metallen vertäfelt; sie nahmen etwas davon für die Herstellung der Feuerklinge mit. Kurz bevor sie Drachenbrodem erreichten, trafen sie auf Gandogar, den Rivalen Tungdils, der als einziger von seiner Gruppe übrig geblieben war. Er kämpfte gegen Tions Bestien. Tungdils Gruppe kam ihm zu Hilfe und versuchte dann, mit ihm zusammen Drachenbrodem zu erreichen. Andôkai brauchte ihre letzte magische Energie auf, als sie gegen einen Famulus Nôd'onns kämpfte. Rodario verkleidete sich als Nôd'onn der Zweifache und konnte die Bestien täuschen, sodass sie bis zum Tor kamen, dann flog jedoch die Tarnung auf. Er konnte nicht mehr verhindern, dass die Fackel, die sie am Feuersee entzündet hatten, erlosch. Goïmgar starb im Kampf und rettete dadurch Gandogars Leben.

Plötzlich öffneten sich die Tore von Drachenbrodem und heraus kamen untote Fünfte, die sich gegen das Tote Land gestellt hatten. Darunter befanden sich Giselbart Eisenauge und Glandallin Hammerschlag. Mit ihrer Hilfe konnte die Gruppe in die Esse fliehen. Gandogar hatte inzwischen seine Meinung geändert und wollte keinen Krieg mehr gegen die Elben führen, sondern sich mit ihnen gegen die Bestien Tions verbünden.

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Tungdil und seine Gefährten betrachten die Feuerklinge, die sie in der Esse Drachenbrodem geschmiedet haben.

Furgas reparierte die eingerostete Esse. Währenddessen organisierten sich die Bestien vor dem Tor zu einem Heer, das von den Albae geleitet wurde. Da wurden sie plötzlich von weißen Zwergen angegriffen, die die Gruppe im Tunnelsystem gesehen hatte. Bereits nach einem Tag hatte Furgas die Esse repariert; nun begannen die Zwerge mit ihrer Arbeit: Gandogar schleifte die Diamanten, Bavragor formte die Widerhaken aus dem Stein und Balyndis schmiedete die eigentliche Axt. Narmora bearbeitete das Sigurdazienholz und mithilfe von Drachenbrodem wurden die Edelmetalle Palandium, Vraccasium und Tionium zu einer einzigen Legierung zusammengeschmolzen. Die anderen schichteten Steine vor dem Eingang auf, damit die Bestien nicht durchbrachen. Als sie den den fertigen Axtkopf schließlich auf den Griff setzten, leuchteten die Runen nacheinander auf. Die Bestien waren jedoch inzwischen durch das Tor gebrochen. Die Gruppe floh durch den Abzug, während die Fünften und auch Bavragor bei der Esse blieben und ihnen so einen Vorsprung verschafften. Bavragor offenbarte Tungdil noch, dass er Boïndil verziehen habe. Als sich die Gruppe im Abzug befand, schloss Giselbart die Abzugsklappen, sodass die Bestien ihnen nicht folgen konnten.

Reise zum Schwarzjoch und Kampf gegen Nôd'onn Bearbeiten

Die Gruppe machte sich auf den Weg nach Âlandur, um ein Bündnis mit den Elben gegen Nôd'onn zu schmieden und von dort aus unbemerkt von den Bestien das Tunnelsystem zu benutzen. Unterwegs hörten sie, dass Nôd'onns Armeen das Schwarzjoch belagerten. Sie beschlossen, dort einen Zwischenstopp einzulegen.

Als die Reisenden Âlandur erreichten, wurde ihnen zunächst mit Misstrauen begegnet und sie durften den Wald nicht betreten. Dann jedoch kam Liútasil, der Fürst Âlandurs, zu ihnen und überprüfte sie mit Magie. Obwohl Narmora und Djerůn den magischen Test nicht bestanden, beschloss Liútasil, sie in der Halle der Bäume anzuhören. Dort erzählte Tungdil ihnen von ihrer Expedition und bat die Elben, mit ihnen gegen Nôd'onn in den Krieg zu ziehen. Die Elben erbaten sich Bedenkzeit, erlaubten der Gruppe aber, den Zugang zum Tunnelsystem zu benutzen, der sich in Âlandur befand.

Unterwegs in den Loren entdeckten sie tote Orks, die von Zwergen getötet worden waren. Sie sahen auch die Leiche eines toten weißen Zwerges. Tungdil vermutete, dass es sich um Ausgestoßenen aus den Stämmen handelte, die im Tunnelsystem ihr eigenes Reich gegründet hatten. Er schrieb auf einem Zettel eine Nachricht an sie, die er an einen Stalagmiten heftete. Außerdem traf die Gruppe auf eine zweite Lore, mit der Orks zum Schwarzjoch fuhren. Boïndil tötete die Orks.

In der Nähe des Schwarzjochs verließen sie die Tunnel. Sie fanden den Berg von Nôd'onns Truppen belagert vor. Narmora verkleidete sich als echte Albin, Rodario, Furgas und Andôkai als Söldner und die Zwerge als Narmoras Gefangenen. So wollten sie Narmora nahe genug an Nôd'onn heranbringen, damit sie ihn mit der Feuerklinge angreifen konnte. Djerůn versteckte sich währenddessen.

Auf dem Weg zu Nôd'onn trafen sie auf die Albae Sinthoras und Caphalor, die ihnen ihre Verkleidung nicht abkauften. Es kam zum Kampf. Narmora wurde leicht verletzt, Furgas sogar schwer. Sie konnten Caphalor töten, woraufhin sich Sinthoras zurückzog. Andôkai versetzte Furgas in einen Heilschlaf. Mithilfe von Rodario, der sich als Nôd'onn verkleidete, versuchten sie zu dem echten Nôd'onn zu gelangen. Dieser sprengte währenddessen die Felswand des Schwarzjochs, sodass seine Truppen in die Stollen eindringen konnten. Als die Gruppe die Gruppe eine der Rampen erreichte, die in den Berg führten, erhielt das vereinte Zwergenheer unerwartet Unterstützung: die Menschen aller Länder des Geborgenen Landes und die Elben griffen Nôd'onns Truppen von hinten an. Die Gruppe gab die Tarnung auf und suchte im Schwarzjoch nach Nôd'onn. Als sie ihn fanden, wurden die von Sinthoras angegriffen. Narmora und Boïndil versuchten, Nôd'onn zu töten, während die anderen Sinthoras aufhielten.

Narmora wurde im Kampf so schwer verletzt, dass sie ohnmächtig wurde; die Feuerklinge fiel in die Reihen der Bestien. Tungdil ging sie holen, aber Bislipur, der vom Toten Land wiederbelebt worden war, hatte sie an sich genommen. Er offenbarte Tungdil, dass sie beide Dritte waren, aber Tungdil wollte das nicht wahr haben. Es kam zum Kampf. Tungdil trennte Bislipur mit Swerds Halsband den Kopf ab und tötete ihn so endgültig. Dann nahm er die Feuerklinge an sich. Inzwischen war Djerůn wieder aufgetaucht und rettete Andôkai das Leben, indem er Sinthoras tötete. Tungdil warf ihm die Feuerklinge zu und dieser griff damit Nôd'onn an, aber sie erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Nôd'onn betäubte Djerůn und heilte sich. Daraufhin nahm Tungdil die Axt an sich und plötzlich leuchteten die Intarsien auf. Er kämpfte sich mithilfe der Feuerklinge mit Leichtigkeit bis zu Nôd'onn vor und schlug dann damit nach Nôd'onn. Dieses Mal erfüllte die Feuerklinge ihre Funktion. Nôd'onn starb und der Dämon verließ den Körper. Als er in Andôkai fahren wollte, setzte Tungdil ihm nach und tötete ihn schließlich.
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Reiseroute von Tungdil während "Die Zwerge"

Nach Nôd'onns Tod vernichteten sich dessen Schutzamulette selbst und töteten dabei viele Albae- und Orkanführer. Die restlichen Bestien flohen und die Zwerge setzten ihnen nach. Tungdil und seine Gefährten sahen währenddessen nach Furgas. Andôkai rettete Furgas' und Narmoras Leben, während die Truppen der Menschen und Elben den größten Teil der Bestien tötete, die nun nicht mehr vom Toten Land wiederbelebt wurden.

Später hielt Gandogar vor den Herrschern der Zwerge, Menschen und Elben und vor deren besten Kriegern eine Rede. Die drei Völker versprachen, von nun an in Frieden miteinander zu leben. Gandogar lobte besonders Tungdil.

Tungdil und Balyndis hatten sich inzwischen ihre Liebe gestanden. Sie wollten zusammen mit Boïndil und Boëndal ins Graue Gebirge reisen und den Stamm der Fünften neu zu begründen. Unterwegs wollten sie im Roten Gebirge Boëndal abholen.

In Der Krieg der Zwerge Bearbeiten

Ein Heer aus Nordorks und Bogglins, die nach der Schlacht am Schwarzjoch geflohen waren, machte sich auf den Weg ins Graue Gebirge, um dort ein neues Orkreich zu gründen. Auf ihrem Weg zerstörten und plünderten die Bestien jedes Dorf. Mallen verfolgte sie mit seiner Reiterei. Tungdil beschloss, ihn dabei zu unterstützen, bevor er sich der Aufgabe widmete, den Stamm der Fünften neu zu gründen. Mit einem kleinem Zwergenheer und Boïndil griff er die Gegner aus dem Tunnelsystem heraus an. Mit Mallens Heer vernichteten sie die Orks mit Leichtigkeit. Sie wussten allerdings nichts von dem zweiten Heer von Orks, die den gleichen Plan wie das andere Heer hatten. Es handelte sich dabei um Kraggash-Orks aus Toboribor unter der Führung von Ushnotz.

Nach dem Kampf lud Mallen die Zwerge ein, zusammen mit den Menschen zu feiern. Am nächsten Tag ritten die Menschen zurück nach Idoslân, während die Zwerge wieder in das Tunnelsystem stiegen. Sie mussten leider feststellen, dass der Tunnel zum Teil eingestürzt und nun nicht mehr zu benutzen war. Also machten sich die Zwerge für einen langen Marsch zu Fuß bereit. Da entdeckten sie auf einmal die Spuren des zweiten Orkheeres. Tungdil schickte Boten zu Mallen und Bruron, dem König von Gauragar, und weitere Zwerge in die umliegenden Dörfer, um die Menschen zu warnen. Die restlichen Zwerge verfolgten die Orks nach Norden, bis die Spuren plötzlich nach Osten abbogen, wo sich ein Entseelter Wald befand. Als eine Abordnung von König Bruron erschien, berichtete Tungdil den Menschen von ihren Entdeckungen. Dann machten sich die Zwerge auf den Weg ins Blaue Gebirge.

Das Blaues Gebirge war von den Truppen Nôd'onns geplündert und teilweise zerstört und beschädigt worden. Die Zweiten waren mit dem Wiederaufbau beschäftigt, als die Zwerge eintrafen. Sie kamen gerade rechtzeitig zur Wahl des neuen Großkönigs: dieses Mal wurde Gandogar einstimmig gewählt. Während der Versammlung löste Tungdil sein Versprechen ein, das er Giselbart Eisenauge, dem Stammvater der Fünften, gegeben hatte: er gründete den den Stamm der Fünften neu. Viele Zwerge und sieben ganze Clans schlossen sich ihm dabei an.

Nach der Versammlung machte offenbarte Boïndil den anderen, dass er seinen Zwillingsbruder Boëndal nicht mehr wie sonst spürte. Auch die anderen machten sich Sorgen um die Ersten, da Nôd'onn von einer Gefahr aus dem Westen gesprochen hatte. Außerdem machte Tungdil Balyndis, die er nun schon lange nicht mehr gesehen hatte, einen Heiratsantrag, den sie annahm. Im Grauen Gebirge wollten sie heiraten.

Danach machten sich die Ersten mit Xamtys und den Zwergen, die sich entschlossen hatten, den Stamm der Fünften neu zu begründen, auf den Weg ins Rote Gebirge. Dort mussten sie feststellen, dass durch Himmelskörper, die aus dem Schweif eines fallenden Sternes geregnet waren, Ost-Eisenwart und große Teile des Zwergenreiches der Ersten zerstört worden waren. Boëndal war dabei von einer Lawine verschüttet worden. Er lebte zwar noch, wachte aber nicht mehr auf. Weil eine Legende der Fünften besagte, dass ihn möglicherweise Drachenbrodem wieder aufwecken konnte, beschloss Tungdil, ihn ins Graue Gebirge mitzunehmen.

Am nächsten Tag rief die Königin Tungdil und Balyndis zu sich. Obwohl die Ersten ihr Reich wieder aufbauen mussten, wollte Xamtys ihnen die Ersten mit ins Graue Gebirge schicken, die den Stamm der Fünften neu gründen wollten. Danach trafen sich die beiden mit dem Clan der Eisenfinger, dem Balyndis angehörte. Sie stellte ihrem Vater Bulingar Eisenfinger Tungdil vor. Bulingar verachtete jedoch Tungdil aufgrund seiner Herkunft und war gegen die Hochzeit, die die beiden geplant hatten. Stattdessen hatte er einen anderen Gemahl für Balyndis ausgesucht, Glaïmbar Scharfklinge. Balyndis musste für ihren Clan der Hochzeit mit Glaïmbar zustimmen.

Die neuen Fünften machten sich auf den Weg ins Graue Gebirge; zusammen mit Balyndis kam auch Glaïmbar mit und Boëndal wurde auf einer Liege entweder hinter einem Pony hergezogen oder bei zu schlechtem Gelände von vier Zwergen getragen.

Im Grauen Gebirge begegneten die Zwerge keinen Feinden und gingen zuerst zu Drachenbrodem. Die Esse brannte zum Glück immer noch, also fachten die Zwerge sie wieder an. Boëndal wurde dorthin geschafft, wachte jedoch zunächst nicht wieder auf. Tungdil konnte Balyndis nicht nur als Freundin betrachten und ging ihr deshalb aus dem Weg. Das wiederum machte Balyndis traurig. Schließlich offenbarte er Boïndil, dass er nicht länger die neuen Fünften anführen, sondern es einem Zwerg überlassen wollte, der die Traditionen kannte.

Plötzlich bemerkten die beiden, dass sich Orks am Steinernen Torweg aufhielten. Zusammen mit den Kriegern der neuen Fünften griffen sie die Orks an. Diese starben erst, als sie enthauptet wurden, was vielen Zwergen das Leben kostete, aber schließlich konnten die Zwerge das Gefecht für sich entscheiden. Einen Ork nahmen sie gefangen und erfuhren von ihm, dass es Späher von Ushnotz' Heer waren, der sich im Grauen Gebirge ein neues Reich aufbauen wollte. Das Schwarze Wasser ermöglichte es ihnen, fast unverwundbar zu sein.

Die Zwerge mussten feststellen, dass drei Späher entkommen waren. Tungdil, Boïndil und drei weitere Zwerge machten sich an die Verfolgung. Dabei kamen sie bis ins Jenseitige Land, wo sie eine Rune der Untergründigen fanden. Zwei der Orks konnten sie töten, der dritte konnte entkommen.

Zurück im Reich der Zwerge berief Tungdil eine Versammlung ein, auf der er von den Orks berichtete und dann seinen Rücktritt als Anführer der Fünften erklärte. Kyriss Feinhand schlug als König der Fünften Glaïmbar Scharfklinge vor; da es keinen weiteren Anwärter gab, wurde dieser gewählt. Dass ausgerechnet Glaïmbar König wurde, setzte Tungdil zu.

Deshalb verließen Tungdil, Boïndil und zehn weitere Zwerge kurz darauf das Graue Gebirge. Sie versuchten die Geisterzwerge zu finden, denen sie bereits mehrmals begegnet waren. Von ihnen erhofften sich die Fünften Hilfe gegen Ushnotz' Heer.

In Bergensstadt fand gerade ein Sonnenmarkt statt, als die Zwerge dort einkehrten. Bei dem Fest sollten acht Verbrecher hingerichtet werden. Truk Elius hielt Tungdil für den Henker, weil sich der echte Scharfrichter Bramdal Meisterklinge verspätete. Das Missverständnis klärte sich auf, als der Bramdal auftauchte und die Exekution vollzog. Danach unterhielten sich die beiden Zwerge. Bramdal erzählte Tungdil von einem Zugang zum Reich der Freien, wie sich die ominösen Geisterzwerge nannten: man musste mit Gewichten in einen bestimmten Weiher im Norden Gauragars springen. Als Tungdil Boïndil und den anderen Zwergen davon erzählte, wollten diese sich höchstens den Weiher ansehen, aber auf keinen Fall hineinspringen, weil sie an Elrias Fluch glaubten.

Die Rache der Zwerge Bearbeiten

Albae: Dunkle Pfade Bearbeiten

Zwerge: Das Schicksal der Zwerge Bearbeiten

Zwerge: der Triumph der Zwerge Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

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