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Sinthoras
Sinthoras' Attentat
Eigenschaften
Geschlecht Männlich
Spezies Albae
Titel Nostàroi
Zugehörigkeit Dsôn Faïmon
Kometen
Dsôn Balsur
Beruf Krieger
Waffe Speer
Gestorben 6234. SZ
Ehepartner(In) Timānris
Albin, die in Grünhain von Zwergen getötet wurde

Sinthoras war ein Krieger der Albae, der erst mit einem aus zwei Kurzspeeren zusammengesetzten Langspeer und später, als dieser verbogen worden war, mit einem Speer, der einen zerstörerischen Luftstoß erzeugen konnte, nachdem man den Speer in jemandes Körper gestochen hatte, kämpfte. Außerdem war Sinthoras ein Anhänger der Kometen und wurde später Nostàroi. In der Schlacht am Schwarzjoch kam es zum entscheidenden Kampf zwischen ihm und Djerůn, dem Leibwächter Andôkais. Sinthoras ist zusammen mit Caphalor, mit dem er anfangs sowohl privat als auch politisch verfeindet ist, und Raleeha die Hauptperson des Romans Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn.

Charakteristika Bearbeiten

Sinthoras hatte lange blonde Haare, ein schlankes, hübsches Gesicht und anstelle der Augen zwei mandelförmige, unergründlich schwarze Löcher. Schon in seinen jungen Jahren wurde er als ehrgeiziger Krieger bezeichnet, zählte zu den Anhängern der Unauslöschlichen und gehörte zu denen, die sich selbst „Kometen“ nannten. Sinthoras war jedoch nicht nur ein Krieger, sondern auch ein unvergleichlicher Künstler. Er gehörte nicht zu jenen, die ihre Zukunft dem Schicksal überließen und abwarteten.

Kleidung Bearbeiten

Während der Eroberung des Steinernen Torweges trug Sinthoras eine schimmernde Plattenrüstung aus geschwärztem Stahl, die bis über die Knie reichte. Die Beine wurden durch Lederhosen geschützt, die dunkelbraunen Stiefel reichten bis unter die Knie. Dunkelrote Handschuhe bewahrten die Finger vor Schmutz und die Rechte hielt einen Speer mit einer dünnen Eisenspitze.

Im 6234 SZ trug er ebenso, wie sein Begleiter, eine kunstvoll gearbeitete Lederrüstung unter einem Mantel, eine lange schwarze Lederhose, dunkelbraune Stiefel, die bis unter die Knie reichten und dunkelrote Handschuhe. Er hatte lange blonde Haare und hielt einen Speer mit einer schmalen Klinge, die nicht dicker als ein kleiner Eiszapfen war; an der linken Seite baumelte ein Schwert.

Bei der Schlacht am Schwarzjoch trug er eine schwere, schwarze Rüstung aus Tionium, seine Beine wurden durch einen knielangen Eisenrock aus Kettengliedern desselben Metalls geschützt. Er hatte sich zum harten Kampf gerüstet.

Lebenslauf Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Sinthoras kehrte nur mit knapper Not zu seinen Eltern aus Phondrasôn zurück, nachdem er gegen Orks und zwei echsengleiche Geschöpfe kämpfen musste, um den 'Initiationsritus' zu bestehen.

Später lebte Sinthoras in Avaris. Er malte dort viel. Außerdem unterstütze er politisch die Kometen.

In Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn Bearbeiten

Sinthoras wurde zusammen mit Caphalor von den Unauslöschlichen auf eine Reise geschickt, um den Dämon als Verbündeten für ihr Volk zu gewinnen. Der Dämon sollte ihnen beim Angriff auf das Geborgene Land helfen.

Noch vor Beginn der gemeinsamen Reise hinterging Sinthoras Caphalor und ritt, entgegen dem vereinbarten Startzeitpunkt, früher los, um den Ruhm für sich allein zu erlangen. Beim Versuch, das Reich der Fflecx zu passieren, wurde Sinthoras von den Fflecx gefangen genommen und zusammen mit Caphalor, der auch gefangen genommen worden war, und seiner Sklavin Raleeha, die ihm heimlich gefolgt war und die von Caphalor mitgenommen wurde, deren König Munumon vorgeführt. Dieser verlangte als Gegenleistung für das Passieren seines Landes, dass die beiden Albae ihm seine gestohlene Krone und ein Pergament von dem Gålran Zhadar zurückbringen, sowie dessen Kopf. Als Absicherung vergiftete er die Albae und teilte ihnen mit, dass sie das Gegengift erst bei der erfolgreichen Rückkehr erhalten würden. Ansonsten würde das Gift sie innerhalb eines Monats töten.

Die Albae und die Sklavin brachen gemeinsam zum Gålran Zhadar auf, um schnellstmöglich vom Gift befreit zu werden. Unterwegs schenkte Sinthoras Caphalor aus Wut Raleeha. Zudem trafen die Gefährten Karjuna. Die Obboona behauptete zu wissen, wie sie ins Schloss des Gålran Zhadar gelangen könnten. Die Albae zwangen sie dazu, ihnen zu helfen, und brachten das Pergament und die Krone in ihren Besitz, konnten aber bei ihrer überstürzten Flucht den Kopf des Gålran Zhadars nicht mitnehmen. Außerdem stahl Sinthoras eine Phiole.

Da Sinthoras bezweifelte, dass Munumon wegen des fehlenden Kopfes das Gegengift aushändigen würde, verließ er die Gruppe und begab sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Dämonen. Unterwegs musste er durch ein vereistes Gebirge, in dem er auf eine Festung stieß, die die Jeembina besetzt hatten und die die Windsöhne belagerten. Sinthoras hetzte die beiden Völker aufeinander und konnte in dem Durcheinander des Kampfes seinen Weg fortsetzen.

Zuerst gelang es ihm nicht, den Dämonen für die Ziele der Albae zu gewinnen. Dann tauchten einige Handlanger des Gålran Zhadar auf, die Sinthoras verfolgt hatten. Sinthoras besiegte sie zwar, allerdings zerbrach ihm im Kampf eine Phiole. Durch den Inhalt veränderte sich der Dämon und war nun bereit, die Albae bei ihrem Feldzug zu unterstützen. Außerdem entfernte er das Gift aus Sinthoras' Körper.

Auf dem Weg zurück traf Sinthoras auf Caphalor, der inzwischen auch geheilt worden war. Dieser erpresste ihn, den Ruhm für den Pakt mit dem Dämonen mit ihm zu teilen. Zurück im Reich der Albae wurden Sinthoras und auch Caphalor zu Nostàroi ernannt. Sie sollten ein Heer für den Feldzug gegen das Geborgene Land aufstellen. Zuerst wollten sie es aus den Vasallen der Albae bilden, aber diese erwiesen sich als zu schwach. Also wandten sie sich an verschiedene andere Völker des Jenseitigen Landes. Ihnen gelang es, die Mehrheit zu überzeugen, im Gegenzug bekamen diese eigene Reiche im Geborgenen Land. 

Auf einem Treffen der Kometen traf Sinthoras auf Timānris und die beiden verliebten sich ineinander. Sie trafen sich später, malten zusammen und liebten sich. Ein wenig später starb Timānris' Gefährte Robonor durch eine herabstürzende Fassade in Dsôn, sodass Timānris nun nicht mehr an einen Partner gebunden war. Gleichzeitig entstanden Gerüchte, dass Sinthoras für Robonors Tod verantwortlich war. 

Sinthoras stellte Timānris einen Heiratsantrag, bevor er zum Geborgenen Land aufbrach. Kurz darauf griff Raleeha aus Eifersucht plötzlich Timānris an. Da diese aufgrund ihrer Verletzungen nicht mehr in der Lage war zu sprechen, gelang es der Raleeha jedoch, die Geschehnisse als einen Unfall darzustellen. 

Dann folgte Raleeha Sinthoras aus Liebe, um ihm ihre Schuld zu gestehen. Sie entschied sich jedoch um und schrieb einen Brief, den sie für einen Brief von Timānris ausgab und Sinthoras sagte, es wäre Timānris letzter Wille gewesen, bevor sie gestorben war. In dem Brief stand unter anderem, dass Raleeha Sinthoras neue Gefährtin werden sollte.

Sinthoras, Caphalor und der Dämon eroberten den Steinernen Torweg. Dabei tötete Sinthoras unter anderem Glandallin Hammerschlag. Raleeha folgte erneut Sinthoras und als dieser während des Gefechtes eine heranfliegende Axt nicht bemerkte, warf sich die Raleeha in die Wurfbahn der Axt und rettete so Sinthoras' Leben, ohne das er etwas davon mitbekam.

In Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass Bearbeiten

Nach der Eroberung des Steinernen Torweges hielten Sinthoras und Caphalor eine Rede vor dem Heer. Danach trafen sie sich mit Arviû, Virssagòn, Horgàta, Morana und Carmondai, denen sie jeweils eine spezielle Aufgabe zuwiesen.

Wenig später erreichte Sinthoras die Meldung, dass Timānris noch lebte. Daraufhin beschloss er, heimlich zu ihr nach Dsôn zu reisen und sie zu besuchen. Dort angekommen sah er auf dem Marktplatz die Statue von Itáni, die Robonor zeigte, wie er anklagend auf jemanden deutete, und erfuhr so von den Gerüchten, die Polòtain gegen ihn in Umlauf brachte. Dann ritt er zu Timānris und verbrachte die Nacht mit ihr.

In derselben Nacht nahm er sich eine Keule aus Timānsors Waffensammlung und zerstörte damit Itánis Statue von Robonor. Danach ermordete er auch Itáni selbst und ritzte eine Warnung in Polòtains Tür.

Caphalor sandte ihm die Botschaft, dass er so schnell wie möglich zurück ins Graue Gebirge kommen solle. Am nächsten Tag fand außerdem Timānris heraus, was er getan hatte und schickte ihn weg. Also ritt er zurück zum Heer.

Als er wieder zurück bei dem Heer war, hatten die Albae gerade die Schlacht um Sonnenhag gewonnen. Carmondai, der sich als Sinthoras ausgegeben hatte, als dieser in Dsôn war, konnte nun wieder seiner Tätigkeit als Künstler nachgehen.

Kurz darauf kam Verànor als Bote der Unauslöschlichen. Er überbrachte die Botschaft, dass Sinthoras und Caphalor in ihrem Amt als Nostàroi abgelöst würden und dass zwei Drittel der albischen Truppen nach Dsôn Faïmon zurückbeordert worden waren. Sinthoras müsste auch zurück nach Dsôn kommen, da er des Mordes und der Anstiftung zum Mord angeklagt wurde.

Zurück in Dsôn erfuhr Sinthoras, dass Timānris sich von ihm losgesagt hatte. Er machte sich sofort auf den Weg zu , traf dann aber einen Alb, der auf der Straße an der Seiche starb, die die Acïjn Rhârk in Dsôn Faïmon verbreitet hatten. Er machte die Entdeckung, dass die Seuche durch purpurne Phaiu Su ausgelöst wurde. Mit dieser Entdeckung kam er daraufhin zu Bolcatòn, dem Vorsitzenden des Forschungsrates. Dieser gab ihm etwas Loffran, mit dem man sich gegen die Phaiu Su schützen konnte. Danach wollte Sinthoras zu Timānris, aber der Zugang wurde ihm verwehrt. Also bereitete er sich auf seinen Gerichtsprozess vor.

Sinthoras verlor den Gerichtsprozess und wurde aus Dsôn Faïmon verbannt. Er musste immer weiter Westen gehen und durfte nicht zurückkehren, bis 400 Jahre vergangen waren oder er 10000 Gegner erschlagen hatte.

Sinthoras ging also immer weiter nach Westen und kam schließlich im Osten wieder heraus. Dann ging er zu Caphalor zum Steinernen Torweg. Dieser erzählte ihm von allen Ereignissen, die inzwischen passiert waren. Die Unauslöschlichen hoben Sinthoras' Verbannung auf.

Sinthoras und Caphalor konnten schließlich das Elbenreich Lesinteïl vernichten. Außerdem umfassten sie Âlandur an vielen Stellen mit einer Mauer.

In Die Zwerge Bearbeiten

Sinthoras fand eine neue Gefährtin. Mit ihr bekam er mehrere Töchter, unter anderem Ondori.

Sinthoras und Caphalor verfolgten und töteten Vrabor und Friedegard, zwei Boten des Rates der Magi, die auf dem Weg zu Lot-Ionan dem Geduldigen waren.

Warne die umliegenden Dörfer

Der Zwerg Tungdil beobachtet das Treffen. Im Hintergrund ist das Lager der Orks zu sehen.

Danach trafen sie sich mit einem Orkheer aus Toboribor und den Orkfürsten Bashkugg, Kragnarr und Ushnotz. Sie sollten ihnen die Nachricht überbringen, dass Nôd'onn der Zweifache die Orks in sein Heer mit den drei Orkfürsten als Anführer aufnehmen wollte. Diese wollten aber ihre Macht nicht teilen, also sollte derjenige Großfürst werden, der am meisten Land eroberte. Unbemerkt wurde der Zwerg Tungdil Zeuge von dem Treffen.

Tungdil, Boïndil Zweiklinge und Boëndal Pinnhand töteten in Grünhain Sinthoras' Gefährtin, nachdem diese dort die Elben und den Famulus Gorén getötet hatte. Daraufhin verfolgte Sinthoras sie, weil er sich rächen wollte und weil sie ein Buch und einige Artefakte bei sich trugen, mit denen man Nôd'onn vernichten konnte. In einer Oase in Sangreîn griff er die Gruppe mit einigen weiteren Albae an, während Orks die Oase plünderten. Sinthoras konnte Tungdil von der restlichen Gruppe trennen, wurde dann aber von Djerůn, dem Leibwächter von Andôkai der Stürmischen vertrieben. Die Gruppe floh daraufhin aus der Oase.

Caphalor traf die Gruppe erneut in Mifurdania, wurde aber von Djerůn vertrieben. Er erzählte Sinthoras davon, der die Gruppe verfolgte und kurz vor dem Roten Gebirge mit Pfeilen beschoss. Er konnte Boëndal und Djerůn verletzten, bevor diese in die Festung Ost-Eisenwart fliehen konnten.

Bei der Schlacht am Schwarzjoch begegneten Sinthoras und Caphalor einer Albin, die sich als Morana ausgab. Sie hatte angeblich die Tungdils Gruppe gefangen genommen. Es stellte sich als eine List heraus: die Albin war in Wirklichkeit eine Halbalbin mit dem Namen Narmora, die Nôd'onn töten wollte. Die Zwerge waren auch nicht wirklich gefangen. Es kam zum Kampf. Boïndil und Balyndis Eisenfinger griffen Sinthoras an. Als Narmora Caphalor tötete, zog sich Sinthoras zurück und warnte Nôd'onn. Der sprengte währenddessen die Wand des Schwarzjochs, sodass seine Truppen in die Stollen eindringen konnten.

Als die Gruppe fast Nôd'onn erreicht hatte, griff Sinthoras sie erneut an. Andôkai schuf eine magische Barriere, die jedoch wenig später von Nôd'onn durchbrochen wurde. Sinthoras griff die Maga zusammen mit einigen Orks erneut an. Da tauchte plötzlich ihr Leibwächter Djerůn auf und tötete Sinthoras. Da er ihn köpfte, wurde Sinthoras auch nicht mehr durch das Tote Land wiederbelebt.

Familie Bearbeiten

Lange Zeit war Sinthoras die Politik wichtiger als eine Gefährtin. Er hatte die Einstellung, immer noch später eine Familie gründen zu können, da er ja unsterblich war.

Sinthoras Meinung änderte sich, als er Timānris kennen lernte. Die beiden verliebten sich ineinander. Timānris war jedoch bereits mit Robonor verheiratet. Kurz darauf starb Robonor; später wurde deshalb Sinthoras von Polòtain als Robonors Mörder beschuldigt und aus Dsôn Faïmon verbannt. Zunächst jedoch wurden Sionthoras und Timānris Gefährten. Die Beziehung hielt jedoch nicht lange, weil Timānris von der Sklavin Raleeha ermordet wurde.

In Dsôn Balsur lernte Sinthoras eine andere Albin kennen, die nicht namentlich erwähnt wird. Mit ihr hatte Sinthoras die Tochter Ondori. Seine neue Gefährtin wurde in Grünhain durch durch die Zwerge Tungdil, Boïndil Zweiklinge und Boëndal Pinnhand getötet.

Sinthoras' Wohnorte Bearbeiten

Haus in Avaris Bearbeiten

Sinthoras' Haus in Avaris bestand aus Steinholz. An den Wänden hingen Gemälde voll düsterer Schönheit.

Ein aus kunstvoll geschnitztem Holz bestehendes Portal, auf dem eine Schlachtenszene verewigt worden war, führte zu einem hohen Raum mit einem großen Fenster, durch welches das Sonnenlicht fiel; das Glas war in einem leichten Blau getönt. Lüftungsklappen ließen frische Luft herein. Entlang der Zimmerwände standen fünf Schritt hohe Regale voller verschlossener Gläser in verschiedensten Größen, gefüllt mit flüssigen und festen Ingredienzen, Pigmenten, Farben und Mischungen, die Sinthoras zum Malen benötigte. Alle waren kostbar, manche extrem selten und einige unbezahlbar. Nur mithilfe einer langen Leiter, die auf Rollen hin und her geschoben werden konnte, waren die obersten Regale zu erreichen.

Haus in Dsôn Bearbeiten

Sinthoras kaufte sich ein Haus am Tåm-Platz, nachdem von seiner Reise zum Dämon zurückgekehrt war. Es war ein dreieckiger, in sich gedrehter Turm aus Sigurdazienholz. Die Wände waren mit Intarsien versehen, die bei Nacht heller als Zeichen und Runen der umliegenden Häuser leuchteten.

Quellen Bearbeiten

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