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Nôd'onn der Zweifache hieß der Magus, der durch die Besessenheit des Dämons aus Nudin dem Wissbegierigen hervorging.

Er war der Gebieter über das Tote Land, die Albae und die Geschöpfe Tions.

Aussehen

Bluttränen liefen Nôd'onn über die Wangen, das Fett und die Haut hingen weich vom Gesicht und verzerrten die Züge. Er stank, als hätte er sich in einer Grube mit verwesenden Abfällen gewälzt.

Der Dämon, der in Nudins Leib einzog, war zu groß für dessen Körper, wodurch er oft Nasenbluten erlitt und extrem zunahm und sogar wuchs: der Dämon dehnte seine Hülle.

Nôd'onns Leben

Der Dämon, Verbündeter der Albae im Feldzug gegen das Geborgene Land, traf auf den Widerstand der magischen Barriere. Um in der Eroberung vorwärts zu kommen, lockt er Nudin den Wissbegierigen mit seinem unglaublich großen Wissen und der Lüge, dass der Dämon in Wirklichkeit das Geborgene Land beschützen wolle. Nudins Wissensdurst war so groß, dass er den Dämon in seinen Körper ließ und von ihm lernte. Die beiden wurden zu Nôd'onn dem Zweifachen. Nôd'onn wollte auch außerhalb des Gebietes des Toten Landes im Süden operieren. Dazu schickte er die Albae Sinthoras und Caphalor zu den Orks aus Toboribor, um sich mit ihnen zu verbünden.

Als Nächstes rief er die anderen Magi nach Porista unter dem Vorwand, die magische Barriere gegen das Tote Land zu erneuern. Er gab sich weiterhin als Nudin aus und log eine dermaßen große Bedrohung vor, dass sogar die Famuli zur Unterstützung anreisen sollten. Während der Beschwörung nahm Nôd'onn die gesamte freiwerdende Energie in sich auf und offenbarte sich als Nôd'onn der Zweifache. Er stellte die anderen Magi vor die Wahl, an seiner Seite zu kämpfen oder zu sterben. Da ihm niemand folgen wollte, tötete er im folgenden Kampf alle Magi mit Ausnahme Andôkai der Stürmischen, welche von Djerůn gerettet werden konnte, und Lot-Ionan, der streng genommen nur zu Stein erstarrte.

Da Lot-Ionan der Geduldige den Beutel mit Artefakten vergaß, den er Nudin zurückbringen sollte, lies er ihn von Jolosin mitbringen.

Die 180 besten Famuli aus allen Zauberreichen folgten dem Ruf Nôd'onns. Er gab sich weiterhin als Nudin aus und versuchte zum Schein mit den Famuli, den magischen Fokus aus Malachit wiederherzustellen. Stattdessen ließ er die Malachitsplitter in die Körper der Famuli fahren und entzog ihnen so ihre Magie und konzentrierte sie in einem Splitter, den er in seiner Brust trug. Alle Famuli starben, unter Anderem auch Jolosin und Rantja. Mit dem Wissen des Dämons veränderte er das Magiefeld, sodass es ausschließlich von ihm und treu ergebenen genutzt werden konnte. Damit schaltete er alle anderen, schwächeren Famuli aus und wurde, was Magie anbelangte, unbesiegbar im Geborgenen Land.

Er bemerkt, dass die von Jolosin gebrachten Artefakte die falschen sind und schickt einen treu ergebenen Famulus in Lot-Ionans Stollen nach Ionandar. Tungdil hatte diese jedoch mit Goréns geliehenen Gegenständen verwechselt, sodass der Famulus nun Górens und nicht Nôd'onns Artefakte vorfand. Nôd'onn beschloss, persönlich zu Lot-Ionans Stollen zu reisen.

Dort angekommen fand Nôd'onn die Zwerge Tungdil, Boïndil Zweiklinge und Boëndal Pinnhand mit den Artefakten vor, die sich durch seine Orkarmee kämpften. Er ließ die Artefakte durch einen Zauber zu einem Ork fliegen. Dann wurden er und seine Armee jedoch überraschend von einem Zauberer angegriffen. In der Verwirrung griffen auch die Zwerge Nôd'onn an und schlugen ihm den Kopf ab. Dieser setzte sich aber auf magische Weise wieder auf den Torso. Währenddessen konnten die Zwerge sich die Artefakte zurückholen und fliehen.

Die Königreiche der Menschen schlossen sich gegen Nôd'onn zusammen und stellten ein Heer unter Führung König Tilogorns und König Lothaires auf. Tilogorn griff aus dem Norden und Lothaire aus dem Süden Porista an. Nôd'onn ließ die Steine der Mauer auf die Soldaten niedergehen und vernichtete damit fast komplett Lothaires Heer. Lothaire selbst wurde verletzt. Durch das Tote Land, auf das Nôd'onn sie gelenkt hatte, standen die Toten wieder auf und griffen die restlichen Überlebenden an. Lothaire versuchten einen Ausfall nach Süden. Währenddessen konnte Tilogorn die Mauer im Norden erobern.

Tilogorn und Prinz Mallen von Ido griffen Nôd'onn gemeinsam an, aber sie schafften es nicht, ihn zu töten. Tilogorn und die meisten seiner Krieger starben. Mallen wurde sein Nachfolger und konnte entkommen. Er zündete Porista an, sodass die Stadt bis auf ihre Grundmauern und den Palast niederbrannte und die Toten endgültig tot waren.

Nach der Eroberung des Blauen Gebirges zog sich das vereinte Zwergenheer aus Zweiten, Vierten und Ersten in das Schwarzjoch zurück. Nôd'onn griff dort an; er sprengte die Felswand des Berges, sodass seine Truppen in die Stollen eindringen konnten. Dann bekamen die Zwerge jedoch unerwartet Unterstützung: die Menschen aller Länder des Geborgenen Landes und die Elben griffen Nôd'onns Truppen von hinten an.

Mitten im Kampf kam eine Albin zu Nôd'onn, die ihm von Andôkai berichtete. Das war jedoch nur ein Vorwand, um an Nôd'onn heranzukommen. Da bemerkte Nôd'onn Tungdils Gruppe und wollte sie mit einem Zauber angreifen. Narmora, die sich als Albin ausgegeben hatte, griff ihn mit der Feuerklinge an und er lenkte den Zauber gegen sie. Narmora wurde verletzt und Nôd'onn entfernte sich.

Andôkai hatte eine magische Barriere um sich und ihre Gruppe erschaffen. Nôd'onn zerstörte sie, sodass Sinthoras und einige Orks die Maga angriffen. Plötzlich tauchte ihr Leibwächter Djerůn auf und tötete Sinthoras. Tungdil warf ihm die Feuerklinge zu und dieser griff damit Nôd'onn an, aber sie erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Nôd'onn betäubte Djerůn und heilte sich. Daraufhin nahm Tungdil die Axt an sich und plötzlich leuchteten die Intarsien auf. Er kämpfte sich mithilfe der Feuerklinge mit Leichtigkeit bis zu Nôd'onn vor und schlug dann damit nach Nôd'onn. Dieses Mal erfüllte die Feuerklinge ihre Funktion. Nôd'onn starb und der Dämon verließ den Körper. Als er in Andôkai fahren wollte, setzte Tungdil ihm nach und tötete ihn schließlich.

bekannte Famuli

Quellen