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Nôd'onn
Titel: der Zweifache
Spezies: vom Dämon besessener Mensch
Geschlecht: Männlich
Entstehung: unbekannt
Tod: 6234. Sonnenzyklus
Beruf: Magus, Herrscher
Zugehörigkeit: Totes Land

Nôd'onn der Zweifache war ein Magus und der Gebieter über das Tote Land, die Albae und die Geschöpfe Tions.

Aussehen Bearbeiten

Nôd'onn kehrt zurück

Bluttränen liefen Nôd'onn über die Wangen, das Fett und die Haut hingen weich vom Gesicht und verzerrten die Züge. Er stank, als hätte er sich in einer Grube mit verwesenden Abfällen gewälzt.

Nôd'onns Leben Bearbeiten

Die Albae brachten den Dämon dazu, am Feldzug gegen das Geborgene Land teilzunehmen. Dort traf dieser auf Nudin den Wissbegierigen. Dessen Wissensdurst war so groß, dass er den Dämon in seinen Körper ließ und von ihm lernte. Die beiden wurden zu Nôd'onn dem Zweifachen.

Nôd'onn wollte neben den Albae und den anderen Geschöpfen Tions auch die Orks aus Toboribor befehligen. Dazu schickte er die Albae Sinthoras und Caphalor, um sich mit den Orksfürsten Bashkugg, Kragnarr und Ushnotz zu treffen. Diese wollten aber ihre Macht nicht teilen, also sollte derjenige Großfürst werden, der am meisten Land eroberte.

Nôd'onn rief die anderen Magi nach Porista unter dem Vorwand, die magische Barriere gegen den Dämon, der ja jetzt teil von ihm war, zu erneuern. Er gab sich als Nudin aus. Dann verriet er die anderen. Er tötete alle bis auf Andôkai die Stürmische, die entkommen konnte, und Lot-Ionan den Geduldigen, der nur versteinert, aber nicht tot war.

Dann rief Nôd'onn die besten 180 Famuli aus allen Zauberreichen nach Porista. Er gab sich weiterhin als Nudin der Wissbegierige aus und versuchte angeblich mit den Famuli, den magischen Fokus aus Malachit wiederherzustellen. Stattdessen ließ er aber die Malachitsplitter in die Körper der Famuli fahren und entzog ihnen so ihre Magie und tötete sie. Mit der Magie verdarb er das Magiefeld, sodass es nur noch vom Bösen und nicht von allen magisch Begabten genutzt werden konnte.

Danach schickte er einen seiner treuen Famuli in Lot-Ionans Stollen nach Ionandar, wo dieser einige Gegenstände suchen sollte, die sich Lot-Ionan geliehen hatte. Tungdil hatte diese jedoch mit Goréns geliehenen Gegenständen verwechselt, sodass der Famulus nun Górens und nicht Nôd'onns Artefakte vorfand. Nôd'onn beschloss, persönlich zu Lot-Ionans Stollen zu reisen.

Dort angekommen fand Nôd'onn die Zwerge Tungdil, Boïndil Zweiklinge und Boëndal Pinnhand mit den Artefakten vor, die sich durch seine Orkarmee kämpften. Er ließ die Artefakte durch einen Zauber zu einem Ork fliegen. Dann wurden er und seine Armee jedoch überraschend von einem Zauberer angegriffen. In der Verwirrung griffen auch die Zwerge Nôd'onn an und schlugen ihm den Kopf ab. Dieser setzte sich aber auf magische Weise wieder auf den Torso. Währenddessen konnten die Zwerge sich die Artefakte zurückholen und fliehen.

Die Königreiche der Menschen schlossen sich gegen Nôd'onn zusammen und stellten ein Heer unter Führung König Tilogorns und König Lothaires auf. Tilogorn griff aus dem Norden und Lothaire aus dem Süden Porista an. Nôd'onn ließ die Steine der Mauer auf die Soldaten niedergehen und vernichtete damit fast komplett Lothaires Heer. Lothaire selbst wurde verletzt. Durch das Tote Land, auf das Nôd'onn sie gelenkt hatte, standen die Toten wieder auf und griffen die restlichen Überlebenden an. Lothaire versuchten einen Ausfall nach Süden. Währenddessen konnte Tilogorn die Mauer im Norden erobern.

Tilogorn und Prinz Mallen von Ido griffen Nôd'onn gemeinsam an, aber sie schafften es nicht, ihn zu töten. Tilogorn und die meisten seiner Krieger starben. Mallen wurde sein Nachfolger und konnte entkommen. Er zündete Porista an, sodass die Stadt bis auf ihre Grundmauern und den Palast niederbrannte und die Toten endgültig tot waren.

Nach der Eroberung des Blauen Gebirges zog sich das vereinte Zwergenheer aus Zweiten, Vierten und Ersten in das Schwarzjoch zurück. Nôd'onn griff dort an; er sprengte die Felswand des Berges, sodass seine Truppen in die Stollen eindringen konnten. Dann bekamen die Zwerge jedoch unerwartet Unterstützung: die Menschen aller Länder des Geborgenen Landes und die Elben griffen Nôd'onns Truppen von hinten an.

Mitten im Kampf kam eine Albin zu Nôd'onn, die ihm von Andôkai berichtete. Das war jedoch nur ein Vorwand, um an Nôd'onn heranzukommen. Da bemerkte Nôd'onn Tungdils Gruppe und wollte sie mit einem Zauber angreifen. Narmora, die sich als Albin ausgegeben hatte, griff ihn mit der Feuerklinge an und er lenkte den Zauber gegen sie. Narmora wurde verletzt und Nôd'onn entfernte sich.

Andôkai hatte eine magische Barriere um sich und ihre Gruppe erschaffen. Nôd'onn zerstörte sie, sodass Sinthoras und einige Orks die Maga angriffen. Plötzlich tauchte ihr Leibwächter Djerůn auf und tötete Sinthoras. Tungdil warf ihm die Feuerklinge zu und dieser griff damit Nôd'onn an, aber sie erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Nôd'onn betäubte Djerůn und heilte sich. Daraufhin nahm Tungdil die Axt an sich und plötzlich leuchteten die Intarsien auf. Er kämpfte sich mithilfe der Feuerklinge mit Leichtigkeit bis zu Nôd'onn vor und schlug dann damit nach Nôd'onn. Dieses Mal erfüllte die Feuerklinge ihre Funktion. Nôd'onn starb und der Dämon verließ den Körper. Als er in Andôkai fahren wollte, setzte Tungdil ihm nach und tötete ihn schließlich.

bekannte Famuli Bearbeiten

QuellenBearbeiten

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