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Die Himmelsfestung war eine Festung des Gålran Zhadar. Sie lag im Nordosten des Reiches der Fflecx.

Aussehen Bearbeiten

Sechs Türme standen im Abstand von fünfzig Schritt versetzt nebeneinander. Der Durchmesser eines jeden einzelnen betrug fünfzig Schritt. Sie ragten steil nach oben, sich dabei auf die Hälfte ihrer Fläche verjüngend, und waren so hoch, dass ein senkrecht nach oben geschossener Pfeil nicht bis an ihre Spitze gelangen würde. Untereinander waren sie im oberen Drittel mehrfach mit geraden und schräg verlaufenden Röhren und Treppen verbunden, und auch diese bildeten Abzweigungen und führten wiederum zu anderen Ebenen. Einige der Röhren und Treppen waren mit mannsbreiten eisernen Ringen umgeben, von denen armdicke Stahlseile zu Haken im Mauerwerk führten. Das verhinderte, dass die Türme während eines Sturmes zu schwingen begannen. Auf den ersten Blick wirkte das Bauwerk wie ein Durcheinander, auf den zweiten offenbarte sich eine fremde Ästhetik.

Die Himmelsfestung hatte ein fugenloses Mauerwerk, bei dem sich Quader auf Quader schichtete, ohne dass Mörtel zum Einsatz gekommen war. Bei dem Gewicht, das sie trugen, gab ihnen der Druck des Gesteins genügend Halt. Die Türme ragten zehn Schritt und mehr in den Boden.

Innen war die Himmelsfestung teilweise mit einem bläulichen Licht beleuchtet, das von einer Art Moos stammte, das hinter Glas in gewissen Abständen an der Wand wuchs. Teilweise wurde die Himmelsfestung aber auch von gewaltigen Petroleumlampen beleuchtet, die an langen Seilen von der Decke hingen und deren Leuchtkraft durch schirmartige Spiegel verstärkt wurde. Sie schwangen leicht hin und her.

Bewohner Bearbeiten

Sechshundert Bedienstete und Sklaven lebten in der Festung. Sie kamen aus den verschiedensten Völkern. Jeder Turm war wie ein kleines Dorf, mit eigenen Vorräten, eigenen Kriegern. Der Gålran Zhadar lebte, wo immer er gerade wollte, doch immer in den Spitzen der Türme.

Nachts waren nicht mehr als 30 von ihnen wach. Wachen gab es in der Himmelsfestung nicht, weil der Gålran Zhadar sich auf die Uneinnehmbarkeit der Festung verließ.

bekannte Bewohner Bearbeiten

Verteidingsanlagen Bearbeiten

Die äußeren Abschnitte in den Bauten konnten zur Seite fahren und gaben so große und kleine Luken frei. In diesen Luken konnte man mit Katapulten nach Feinden schießen.

bekannte Schwachstelle Bearbeiten

Einige Röhrenstücke ließen sich aus dem Verbund lösen und konnten an Seilen nach unten gelassen werden. Diese Röhrenstücke waren zehn Schritt lang und hatten einen Durchmesser von acht Schritt. An dem einen Ende befand sich ein hölzernes Portal, das an ein Burgtor erinnerte. Oben waren Spähluken angebracht, die einen Rundumblick erlaubten.

In den Stützen der Festung verliefen Ketten, die zu Gegengewichten unter der Erde führten. Die Kettenglieder waren halb so groß wie ein Mensch. Damit wurden die schwebenden Elemente heruntergelassen. Im vierten Turm gab es außen eine Klappe, die zu den Ketten führte. Dort konnte Karjuna fliehen und dort drangen später Sinthoras und Caphalor in die Himmelsfestung ein.

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