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Dsôn war die Stadt im zentralen Krater von Dsôn Faïmon, das Herz des Sternenreichs, pulsierend und lebendig, das Spielfeld der Staatsmänner, deren Verschwörungen, Bünde und Feindschaften für die Eingeweihten zu erkennen waren. Akademien standen neben den Hochschulen, und auch sie waren in Feindschaft und Wettstreit verbunden. In Dsôn herrschte immer ein heimlicher Krieg. Hier bekamen nur Helden, einflussreiche Albae und die besten Künstler einen Platz zum Leben. Es gab genügend, die ihre sämtlichen Ersparnisse und Reichtümer aufbrauchten, um mithalten zu können, und letztlich doch wieder in einen der Strahlarme ziehen mussten, wo ihnen der Spott sicher war. Dsôn wurde auch Sternenauge genannt.

In Dsôn erhoben sich viele Kuppelbauten. Unzähligen Augen gleich, schienen sie aus dem Boden des Kraters nach oben in den Himmel zu glotzen. Bunte Kuppeln gab es nur wenige, die meisten waren in Schwarz, Weiß, Silber oder in Metall gehalten. Einige Häuser hatten einen Anstrich, der in der Nacht glomm und das düstere Leuchten von glühenden Kohlen nachahmte. Dazwischen erhoben sich Türmchen und Türme, von denen einige wie Schilfrohre aneinanderlehnten und sich gegenseitig zu stützen schienen. Die Grundstücke in Dsôn waren so begehrt, dass selbst auf wenigen Quadratschritten Grundfläche ein Gebäude errichtet wurde. Das musste dann umso protziger sein, und so waren die Türme entstanden, die sich mitunter weit nach oben reckten.

Die größten, prunksüchtigsten Gebäude standen rund um den Hügel des Beinturms, dann wurde es gemäßigter, bis zum Kraterrand, wo sich wiederum eine Anzahl von eindrucksvollen Bauwerken erhob.

bekannte Orte Bearbeiten

Der Beinturm Bearbeiten

Der Beinturm war das zentrale Gebäude von Dsôn, in dem Nagsar Inàste und Nagsor Inàste lebten. Er stand auf einem Berg und war aus den Knochen besiegter Feinde gebaut worden.

Cajoostraße Bearbeiten

Die Cajoostraße war eine Straße, die vom Zentrum Dsôns nach Süden zum Nagsarplatz führte.

Kòlsant-Platz Bearbeiten

Auf dem Kòlsant-Platz stand eine Statuengruppe. Sie zeigte den Kampf einer Albin gegen fünf Orks. Die metallenen Figuren waren lebensgroß, jede Kleinigkeit war zu erkennen.

Zwei Dinge machten den besonderen Reiz der Skulpturen aus: Zum einen waren die Muskeln an Armen und Beinen aus Komponenten geschaffen, die sich entgegen dem Verhalten der natürlichen Materialien unter Wärme zusammenzogen und bei Kälte dehnten; zum anderen erlaubten die Gelenke komplexe Bewegungen.

Der Marktplatz Bearbeiten

Der Marktplatz lag zentral an einer von Dsôns Hauptstraßen gelegen. Ein Ehrenmal der Nostàroi Sinthoras und Caphalor stand dort. Genau gegenüber von dem Ehrenmal kaufte Polòtain einem Händler seinen Stand ab und stellte dort eine Staue von Itáni auf, die Robonor zeigte, wie er anklagend auf das Ehrenmal deutete.

Nagsarplatz Bearbeiten

Der Nagsarplatz war ein Platz im Süden von Dsôn. Von dort aus führte die Cajoostraße ins Zentrum von Dsôn.

Samusin-Heiligtum Bearbeiten

Im westlichen Teil Dsôns stand das Samusin-Heiligtum. Der Tempel war aus Schwarzholz errichtet. Dicke Säulen stützten das Dach. Es roch nach Weihrauch, Licht fiel von oben durch die hohen Fenster. Die Strahlen beleuchteten die Samusin-Statuen, die den Gott symbolhaft darstellten: Als Wirbelsturm, als umherwirbelndes Blattwerk, als aufrecht stehende Wellen und als Waage, deren Schalen sich auf gleicher Höhe befanden.

Tåm-Platz Bearbeiten

Der Tåm-Platz war ein belebter Platz. Es kostete ein Vermögen, hierzu wohnen. Die teuren, vielstöckigen Gebäude wurden manchmal so schnell ge- und wieder verkauft, dass man von seinem neuen Nachbarn noch gar nichts gesehen hatte, als er schon wieder auszog und einem vermögenderen Alb wich.

bekannte Bewohner Bearbeiten

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