FANDOM


Djerůn
Djerůn.jpg
Eigenschaften
Geschlecht Männlich
Spezies Acïjn Rhârk
Zugehörigkeit Andôkai die Stürmische
Beruf Leibwächter
Waffe Zweischneidige Axt
Schild
kleine Keule
Schwert
Dolch
Zweihänder
Djerůn war der Leibwächter von Andôkai der Stürmischen.

Aussehen Bearbeiten

Djerun Schmuckausgabe.jpg

Djerůn in der Darstellung nach Klaus Scherwinski, in der Schmuckausgabe von "Die Zwerge".

Djerůn war mindestens so hoch wie zwei Zwerge (manchmal wird drei Zwerge gesagt) und seine Brust war so breit wie ein Fass. Da er der Gemeinschaftssprache nicht mächtig und der erste bekannte Vertreter seiner Art war, ging man davon aus, dass er eine Bestie ohne Sprache wäre.

Er trug einen Harnisch mit hoher Halsberge, die Arm- und Beinschienen waren aus kostbarem Tioniom geschmiedet und so geformt, dass sie dem Träger ein muskulöses Äußeres aus Stahl verliehen. Unter den Metallstücken schauten Ringe eines Kettenhemdes hervor, das Djerůn zusätzlichen Schutz verlieh. Damit sein ehernes Kleid nicht zu sehr klapperte, trug er einen leichten Überwurf zwischen den verschiedenen Metalllagen.

Die riesigen Füße steckten in beschlagenen Stiefeln, und sein Kopf wurde von einem Helm verborgen, dessen aufwändig graviertes Visier in Form eines Dämons gestaltet war. Auf Stirnhöhe verlief ein Ring aus fingerlangen Spitzen, der an eine Krone erinnerte.

Djerůns Rechte hielt eine zweischneidige Axt, als wäre sie so leicht wie ein Stück Holz, die Linke einen Schild. In seinem Waffengehänge baumelten eine kleine Keule und ein Schwert, das an diesem Krieger wie ein Dolch wirkte. Als genügte ihm das Gewicht und das Arsenal des Todes nicht, führte er auf dem Rücken einen Zweihänder mit sich.

Lebenslauf Bearbeiten

In Die Zwerge Bearbeiten

Nachdem Nôd'onn der Zweifache in Porista gegen den Rat der Magi gekämpft hatte, lebte nur noch Andôkai die Stürmische, dessen Leibwächter Djerůn war. Nachdem Nôd'onn gegangen war, holte er die bewusstlose Andôkai und legte eine stattdessen eine Leiche in die Beratungshalle, die man nicht mehr identifizieren konnte.

Zwerge treffen auf Djerůn.jpg
Nachdem Andôkai wieder aufgewacht war, beschloss sie, die Zwerge Tungdil Bolofar, Boïndil Zweiklinge und Boëndal Pinnhand aufzusuchen, die Nôd'onn verfolgte. In Lot-Ionans Stollen in Ionandar wurden die Zwerge von Orks und Nôd'onn persönlich angegriffen. Andôkai und Djerůn retteten sie, indem sie Nôd'onn und seine Orks angriffen. Weil sie Nôd'onn nichts anhaben konnten, beschloss Andôkai, die Zwerge, die entkommen waren, ins Blaue Gebirge zu begleiten.

Die Gruppe kam durch Sangreîn, wo sie in einer Oase rasteten. Die Oase wurde in der Nacht von Orks angegriffen. Sinthoras und einige weitere Albae versuchten, Tungdil zu töten und die Artefakte und das Buch zurückzubekommen. Sinthoras konnte Tungdil von der restlichen Gruppe trennen; Djerůn rettete ihm dann das Leben. Danach floh die Gruppe aus der Oase.

Im Blauen Gebirge angekommen wurde Andôkai und Djerůn angeboten, ein wenig zu bleiben. Andôkai willigte gerne ein. Die beiden verließen dann aber das Geborgene Land, weil Andôkai die Vernichtung Nôd'onns für utopisch hielt.

Andôkai konnte jedoch ihr Gewissen nicht beruhigen und kehrte ins Blaue Gebirge zurück. Sie folgte sie Tungdils Expedition, die die Feuerklinge schmieden und Nôd'onn damit vernichten wollte. Andôkai schickte Djerůn vor, der Tungdil vor dem Alb Caphalor rettete und zwei Albae tötete. In Weyurn holten Andôkai und Djerůn die Gruppe, der sich inzwischen auch der Unglaubliche Rodario, der Magister technicus Furgas und die Mimin Narmora angeschlossen hatten, schließlich ein und reisten mit ihr weiter.

Als die Gruppe Ost-Eisenwart erreichte, wurden sie noch einmal von Sinthoras und einem anderen Alb angegriffen. Diese konnten Boëndal und Djerůn mit Pfeilen verletzten, bevor die Gruppe sich in das Reich der Ersten in Sicherheit bringen konnte, wo sie von Balyndis Eisenfinger misstrauisch empfangen wurden. Diese brachte Boëndal, Boïndil, Djerůn und Andôkai zu den Heilern und den Rest der Gruppe zu der Königin Xamtys II. Trotzstirn. Tungdil erzählte der Königin von den Geschehnissen im Geborgenen Land und von dem Grund ihrer Expedition. Xamtys entschied, ihnen Balyndis mitzuschicken und eine Gesandtschaft ins Blaue Gebirge zu entsenden, die an den Beratungen teilnehmen sollten. Währenddessen heilte Andôkai Djerůn und bot auch an, Boëndal zu heilen, aber der wollte nicht mit ihrer Magie in Kontakt kommen. Boëndal war zu schwer verwundet, um noch mit der Gruppe weiterzureisen. Er musste im Roten Gebirge bleiben. Narmora offenbarte Tungdil, dass sie eine Halbalbin war und damit als Feindin der Zwerge die Feuerklinge gegen Nôd'onn führen konnte. Tungdil erzählte es dem Rest der Gruppe.

Die Schmiede der Ersten besserten Djerůns Rüstung aus, bevor sich die Gruppe ohne Boëndal mit den Loren ins Graue Gebirge aufmachte. Über einem Abgrund waren die Schienen verbogen worden und die Lore sprang aus der Bahn. Das Gold und das Tionium für die Feurklinge fielen in den Abgrund, aber dadurch ließ sich die Gruppe nicht entmutigen. Djerůn schob die Loren bis zur nächsten abschüssigen Stelle.

Als die Loren durch eine Höhle fuhren, sahen sie dort viele weiße Zwerge, die sie durch ihre Handlungen zum Umkehren bewegen wollten. Die Reisenden hielten sie für Geister und reisten weiter. Wenig später war der Tunnel verschüttet und die Expedition musste ab jetzt an der Oberfläche laufen. Bevor sie den nächsten Ausstieg, der sich im Südosten Tabaîns befand, erreichten, rollte eine leere Lore auf sie zu. Sie konnten ihr ausweichen.

Als die Reisenden das Tunnelsystem verließen, fanden sie sich im ehemaligen Turguria vor, wo Orks alle Städte und Dörfer in Brand gesteckt hatten. Andôkai konnte ihre Magiereserven auffüllen, dann machten sie sich auf den Weg nach Tabaîn, wo die Orks noch nicht gewütet hatten, und kehrten in die Stadt Grüschacker ein.


Djerůns Stimme der Furcht.jpg

Die Reaktion der Menschen auf Djerůns Stimme der Furcht

Swerd ermordete und bestahl den Patrizier Darolan. Das Geld und die Mordwaffe brachte er kurz darauf in das Zimmer, in dem Tungdils Expedition übernachtete, um ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben, sodass sie Ärger mit der Stadtwache bekamen. Daraufhin versuchten sie, die Stadt zu verlassen. Als sich ihnen die Wachen entgegenstellten, versuchten sie, niemanden zu töten, aber einen Toten konnten sie nicht verhindern. Djerůn verhinderte ein Blutbad unter den Bürgern, indem er sie durch sein einschüchterndes Grollen und seine violett leuchtenden Augen in die Flucht schlug.

Nachdem die Gruppe Grüschacker verlassen hatte, wurde Bavragor von einem Armbrustbolzen getroffen. Djerůn tötete den Schützen, bei dem es sich um Swerd handelte. Jedoch haftete Gift an dem Bolzen und Bavragor starb ein wenig später auf dem Toten Land. Die anderen fesselten ihn und nahmen ihn mit. Er wollte selbst als Untoter noch seinen Beitrag zur Feuerklinge leisten.

Die Reisenden kamen verließen Tabaîn, kamen durch Gauragar und kamen schließlich einige Tage später im Grauen Gebirge an. Sie gelangten ohne Probleme in das Zwergenreich. Auch den Feuersee fanden sie schnell, wo sie den Drachen Argamas zu finden hofften, um mit ihrem Feueratem die Esse Drachenbrodem neu zu entzünden. Sie fanden Argamas jedoch nur noch tot vor. Jedoch konnte man mit der Lava Feuer entzünden, das heller als normales Feuer war. Die Gruppe entzündete mehrere Fackeln mit der Lava.

Viele Gänge waren mit wertvollen Metallen vertäfelt; sie nahmen etwas davon für die Herstellung der Feuerklinge mit. Kurz bevor sie Drachenbrodem erreichten, trafen sie auf Gandogar, den Rivalen Tungdils, der als einziger von seiner Gruppe übrig geblieben war. Er kämpfte gegen Tions Bestien. Tungdils Gruppe kam ihm zu Hilfe und versuchte dann, mit ihm zusammen Drachenbrodem zu erreichen. Andôkai brauchte ihre letzte magische Energie auf, als sie gegen einen Famulus Nôd'onns kämpfte. Rodario verkleidete sich als Nôd'onn der Zweifache und konnte die Bestien täuschen, sodass sie bis zum Tor kamen, dann flog jedoch die Tarnung auf. Er konnte nicht mehr verhindern, dass die Fackel, die sie am Feuersee entzündet hatten, erlosch. Goïmgar starb im Kampf und rettete dadurch Gandogars Leben.

Plötzlich öffneten sich die Tore von Drachenbrodem und heraus kamen untote Fünfte, die sich gegen das Tote Land gestellt hatten. Darunter befanden sich Giselbart Eisenauge und Glandallin Hammerschlag. Mit ihrer Hilfe konnte die Gruppe in die Esse fliehen. Gandogar hatte inzwischen seine Meinung geändert und wollte keinen Krieg mehr gegen die Elben führen, sondern sich mit ihnen gegen die Bestien Tions verbünden.

Furgas reparierte die eingerostete Esse. Währenddessen organisierten sich die Bestien vor dem Tor zu einem Heer, das von den Albae geleitet wurde. Da wurden sie plötzlich von weißen Zwergen angegriffen, die die Gruppe im Tunnelsystem gesehen hatte. Bereits nach einem Tag hatte Furgas die Esse repariert; nun begannen die Zwerge mit ihrer Arbeit: Gandogar schleifte die Diamanten, Bavragor formte die Widerhaken aus dem Stein und Balyndis schmiedete die eigentliche Axt. Narmora bearbeitete das Sigurdazienholz und mithilfe von Drachenbrodem wurden die Edelmetalle Palandium, Vraccasium und Tionium zu einer einzigen Legierung zusammengeschmolzen. Die anderen schichteten Steine vor dem Eingang auf, damit die Bestien nicht durchbrachen. Als sie den den fertigen Axtkopf schließlich auf den Griff setzten, leuchteten die Runen nacheinander auf. Die Bestien waren jedoch inzwischen durch das Tor gebrochen. Die Gruppe floh durch den Abzug, während die Fünften und auch Bavragor bei der Esse blieben und ihnen so einen Vorsprung verschafften. Bavragor offenbarte Tungdil noch, dass er Boïndil verziehen habe. Als sich die Gruppe im Abzug befand, schloss Giselbart die Abzugsklappen, sodass die Bestien ihnen nicht folgen konnten.

Die Gruppe machte sich auf den Weg nach Âlandur, um ein Bündnis mit den Elben gegen Nôd'onn zu schmieden und von dort aus unbemerkt von den Bestien das Tunnelsystem zu benutzen. Unterwegs hörten sie, dass Nôd'onns Armeen das Schwarzjoch belagerten. Sie beschlossen, dort einen Zwischenstopp einzulegen.

Als die Reisenden Âlandur erreichten, wurde ihnen zunächst mit Misstrauen begegnet und sie durften den Wald nicht betreten. Dann jedoch kam Liútasil, der Fürst Âlandurs, zu ihnen und überprüfte sie mit Magie. Obwohl Narmora und Djerůn den magischen Test nicht bestanden, beschloss Liútasil, sie in der Halle der Bäume anzuhören. Dort erzählte Tungdil ihnen von ihrer Expedition und bat die Elben, mit ihnen gegen Nôd'onn in den Krieg zu ziehen. Die Elben erbaten sich Bedenkzeit, erlaubten der Gruppe aber, den Zugang zum Tunnelsystem zu benutzen, der sich in Âlandur befand.

Unterwegs in den Loren entdeckten sie tote Orks, die von Zwergen getötet worden waren. Sie sahen auch die Leiche eines toten weißen Zwerges. Tungdil vermutete, dass es sich um Ausgestoßenen aus den Stämmen handelte, die im Tunnelsystem ihr eigenes Reich gegründet hatten. Er schrieb auf einem Zettel eine Nachricht an sie, die er an einen Stalagmiten heftete. Außerdem traf die Gruppe auf eine zweite Lore, mit der Orks zum Schwarzjoch fuhren. Boïndil tötete die Orks.

In der Nähe des Schwarzjochs verließen sie die Tunnel. Sie fanden den Berg von Nôd'onns Truppen belagert vor. Narmora verkleidete sich als echte Albin, Rodario, Furgas und Andôkai als Söldner und die Zwerge als Narmoras Gefangenen. So wollten sie Narmora nahe genug an Nôd'onn heranbringen, damit sie ihn mit der Feuerklinge angreifen konnte. Djerůn versteckte sich währenddessen.

Als Andôkai von Sinthoras und mehreren Orks angegriffen wurde, konnte Djerůn gerade noch ihr Leben retten, indem er Sinthoras tötete. Tungdil warf Djerůn die Feuerklinge zu und dieser griff damit Nôd'onn an, aber sie erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Nôd'onn betäubte Djerůn und heilte sich. Daraufhin nahm Tungdil die Axt an sich und plötzlich leuchteten die Intarsien auf. Er kämpfte sich mithilfe der Feuerklinge mit Leichtigkeit bis zu Nôd'onn vor und schlug dann damit nach Nôd'onn. Dieses Mal erfüllte die Feuerklinge ihre Funktion. Nôd'onn starb und der Dämon verließ den Körper. Als er in Andôkai fahren wollte, setzte Tungdil ihm nach und tötete ihn schließlich.

Nach Nôd'onns Tod vernichteten sich dessen Schutzamulette selbst und töteten dabei viele Albae- und Orkanführer. Die restlichen Bestien flohen und die Zwerge setzten ihnen nach. Tungdil und seine Gefährten sahen währenddessen nach Furgas. Andôkai rettete Furgas' und Narmoras Leben, während die Truppen der Menschen und Elben den größten Teil der Bestien tötete, die nun nicht mehr vom Toten Land wiederbelebt wurden.

Später hielt Gandogar vor den Herrschern der Zwerge, Menschen und Elben und vor deren besten Kriegern eine Rede. Die drei Völker versprachen, von nun an in Frieden miteinander zu leben. Gandogar lobte besonders Tungdil.

In Der Krieg der Zwerge Bearbeiten

Andôkai reiste in ihr Reich, das jetzt das ganze Magiefeld umfasste, und kehrte nach Porista zurück. Dort versuchte sie, so schnell wie möglich eine neue Zauberschule aufzubauen. Djerůn folgte ihr wie immer.

In Porista wurden Furgas und Rodario von Räubern überfallen. Rodario wurde durch einen Schlag ohnmächtig und Furgas bekam ein Schwert in den Bauch gestoßen. Plötzlich tauchte Djerůn auf und tötete die Angreifer.

Tod

Als Andôkai von ihrer letzten Famula, der Halb-Albin Narmora, aufgrund einer Verschwörungstheorie getötet worden war (angeblich war Andôkai schuld an dem Tod Narmoras ungeborenenem Sohn), war auch das Ende von Djerûn als möglichen Mitverschwörer vorbereitet. Von nun an folgte er Narmora, in dem Glauben dass Andôkai sie als ihre Nachfolgerin bestimmt hätte, als Leibwächter. In der Schlacht gegen das Heer der Eoîl wurde er jedoch von Lanzenträgern umringt und niedergestochen. Narmora hätte ihn zwar mühelos retten können, doch hatte Djerûn in ihren Augen den Tod verdient. Im weiteren Verlauf schmiedete Balyndis ihm eine Rüstung aus einem Gemisch aus Tionium und Palandium.

Quellen Bearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki