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Die englische Ausgabe von "Die Zwerge"

Die Zwerge ist ein Roman von Markus Heitz, der 2003 veröffentlicht wurde. Die Vorgeschichte von Die Zwerge bilden Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn und Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass. Die Fortsetzung von Die Zwerge ist Der Krieg der Zwerge.

Handlung Bearbeiten

Das Geborgene Land unterliegt der Bedrohung durch die Orks und andere Geschöpfe Tions die über die fünf Gebirgspässe versuchen, in das von Bergen umgebene Land einzudringen. Die fünf Zwergenreiche sind mit der Verteidigung dieser Pässe beauftragt. Dann wird der Steinerne Torweg, der Nordpass im Zwergenreich der Fünften, erobert und mit ihm der gesamte Stamm vernichtet, woraufhin das sogenannte Tote Land immer weiter vordringt. Wer auf diesem Grund stirbt, wird zu einem Untoten und stellt sich gegen seine Waffenbrüder. Unterdessen werden die sieben Menschenreiche und das Elbenreich Âlandur durch die Albae, die dunklen, grausamen Verwandten der Elben, die im Norden des Landes ein Reich namens Dsôn Balsur gegründet haben, angegriffen. Allein die Magi und Magae (lat. Zauberer) können den Vormarsch der Orks und Albae mithilfe von magischen Schranken verhindern.

Tungdil Bolofar ist ein Zwerg, der nichts über seinen Stamm oder seine Herkunft weiß. Er wuchs als Findelkind in den Stollen des menschlichen Magus Lot-Ionan auf, von dem er u. a. das Lesen lernte. Als ihn sein Ziehvater auf einen Botengang zu einem seiner ehemaligen Famuli (Zauber-Schüler) schickt, um ihm einen Sack mit Utensilien zu überbringen, beginnt Tungdils Abenteuer. Denn als er den Schüler in seiner Behausung, dem Schwarzjoch, nicht antrifft, ist er fest entschlossen seine Aufgabe dennoch zu erfüllen und macht sich auf die Suche.

Währenddessen werden die fünf Magi und Magae von Nudin dem Wissbegierigen in die Hauptstadt seines Zauberreiches Lios Nudin, nach Porista, gerufen, um an einer Auffrischung der magischen Barrieren teilzunehmen. Diese Versammlung endet tödlich für die Zauberkundigen, denn Nudin entpuppt sich als der Verräter Nôd'onn der Zweifache und tötet seine Freunde auf grausame Art. Als die Herrscher der Menschenreiche davon erfahren, stellen sie ein Heer auf, um die Hauptstadt des Zauberers, in der sich das Zentrum der Magiefelder befindet, die die sechs Zaubererreiche speist, zu stürmen.

Unterdessen trifft Tungdil auf die Zwillingsbrüder Boïndil Zweiklinge und Boëndal Pinnhand aus dem Stamm der Zweiten und erfährt von den schrecklichen Ereignissen und dem Tod seines Ziehvaters Lot-Ionan. In den Utensilien, die ihm der Zauberer für seinen Famulus mitgegeben hat, entdeckt Tungdil ein Buch, in dem sich die Schmiedeanleitung für die Feuerklinge, eine mächtige Waffe, die allein in der Lage ist, Nôd’onn zu töten, befindet. Die Zwillinge führen ihn in die Feste Ogertod, ihr Reich im Süden.

Unterwegs treffen die drei auf Andôkai die Stürmische, die letzte Maga, und ihren Leibwächter Djerůn, ein unheimliches Wesen in einer stählernen Rüstung. Im Reich der Zweiten begegnet Tungdil dem sterbenden Zwergengroßkönig Gundrabur Weißhaupt. Eine Versammlung der Stämme ist im Gange, bei der ein Nachfolger bestimmt werden soll.

Da Gundrabur von den Zweiten stammte und die Dritten als Zwergenhasser von den Versammlungen ausgeschlossen sind, muss nun ein Großkönig aus den Reihen der Vierten antreten. Gandogar Silberbart, König der Vierten, scheint der einzige Anwärter auf das Amt des Großkönigs zu sein. Da sieht Tungdil seine einzige Chance, die Zwerge zum Schmieden der Feuerklinge zu bewegen und bewirbt sich ebenfalls, wenngleich er nicht einmal sicher ist, überhaupt ein Vierter zu sein.

Balendilín Einarm, der Berater Gundraburs, bestärkt Tungdil in seinem Vorhaben, da Gandogar beabsichtigt in einen Krieg gegen die Elben zu ziehen. Der König der Vierten wird nämlich durch seinen Mentor Bislipur Sicherschlag beeinflusst, welcher nur vorgibt ein Vierter zu sein, in Wahrheit aber zu den Zwergenhassern der Dritten gehört. Balendilín fordert die beiden Anwärter auf, einen Wettkampf auszutragen. Da die Kontrahenten nach mehreren Aufgaben (unter anderem eine Art Eierlauf mit einem Behältnis voll flüssigen Goldes, wobei sich etwas davon über Tungdils Hand ergießt, was ihm den Beinamen „Goldhand“ einbringt), die sich die beiden gegenseitig stellen, gleichauf liegen, muss es zu einem entscheidenden Wettkampf kommen. Tungdil schlägt eine Expedition zum Schmieden der Feuerklinge vor und dass der, der es zuerst vollbringt, mit der Waffe zurückzukehren und den verräterischen Magus zu vernichten, den Thron des Großkönigs besteigen soll.

Doch liegt die Esse Drachenbrodem, in der die Axt geschmiedet werden kann, im gefallenen Reich der Fünften, das nun von Orks bewohnt wird. Die beiden Thronanwärter scheuen aber nicht zurück und bilden sich jeweils ein Team aus den besten Steinmetzen der Zweiten, den besten Schmieden der Ersten und den besten Gemmenschleifern der Vierten, um die Aufgabe erfüllen zu können.

Mit Hilfe eines von Zwergen gebauten, unterirdischen Tunnelsystems, das mit Loren auf Schienen durchfahren werden kann, gelangen Tungdil und seine Freunde schnell nach Norden und erreichen schließlich das Tote Land. Während dieser Reise trifft Tungdil auf den Mimen Rodario und seine Gefährten Furgas und Narmora mit denen sie aus der Stadt Mifurdania fliehen, die von Orks angegriffen wird. Außerdem verliebt sich Tungdil in die Schmiedin Balyndis Eisenfinger aus dem Stamm der Ersten, die bei der Herstellung der Feuerklinge helfen soll. Im Reich der Fünften kann die Mannschaft an den Orks vorbei zur Esse Drachenbrodem vordringen. Dort trifft sie auf eine Gruppe untoter Zwerge aus dem Stamm der Fünften, die sich gegen den Willen des Bösen gewendet haben und seitdem die Esse vor den Angriffen der Orks verteidigen.

Nur mit Hilfe dieser Untoten, unter denen sich auch deren Stammvater Giselbart Eisenauge befindet, den vereinten Kräften der vier Zwergenstämmen und den schauspielerischen Talenten Rodarios schafft Tungdil es, die Feuerklinge zu schmieden und aus dem Reich der Fünften zu fliehen. Auch begegnen sie Gandogar, dessen Mannschaft getötet wurde und nehmen ihn mit.

Nachdem den Zwergen die Unterstützung der Elben Âlandurs zunächst versagt bleibt, beschließen sie auf eigene Faust zum Schwarzjoch zu ziehen, wo sich der Großteil von Nôd’onns Heer verschanzt hat. Es kommt zu einer gigantischen Schlacht um das Schwarzjoch, bei der die Zwerge, die Menschen, welche in Porista fast vernichtend geschlagen wurden, und schließlich auch die Elben gegen die Orks und Albae ins Feld ziehen.

Tungdil überlässt die Feuerklinge Narmora, einer Halbalbin, denn in dem Buch heißt es, dass nur ein Feind der Zwerge sie gegen Nôd’onn führen kann. Doch Narmoras Versuch schlägt fehl. Auf einer Brücke im Innern des Schwarzjochs wird sie von einem Alb überrascht und verliert die Feuerklinge. Tungdil, der den Kampf beobachtet hat, bahnt sich einen Weg durch die kämpfenden Orks, um die verlorene Axt wiederzufinden, doch Bislipur kommt ihm zuvor.

Der Verräter bedroht Tungdil mit der Feuerklinge und offenbart ihm, dass nicht nur er, sondern auch Tungdil zum Stamm der Dritten gehören. Er bietet Tungdil an, sich den Dritten anzuschließen und so der Vernichtung, die den anderen Stämmen durch Nôd’onn zuteilwerden wird, zu entgehen. Doch Tungdil will nicht akzeptieren, dass er eigentlich zu den Zwergenhassern gehört und wirft sich in einen Kampf gegen Bislipur, der mit dem Tod des Verräters endet.

Als Tungdil die Feuerklinge schließlich in den Händen hält, beginnt die Waffe plötzlich zu leuchten und dem Zwerg wird klar, dass er, wahrhaftig ein Dritter, nun als einziger in der Lage ist, Nôd’onn zu töten.

Mit der Prophezeiung, dass das Geborgene Land nun dem Untergang geweiht sei, geht der dunkle Magus dahin und der Ausgang der Schlacht wendet sich zum Guten. Tungdil wird als Held gefeiert, doch Balyndis’ Ankündigung seine Gemahlin zu werden, stellt all das natürlich weit in den Schatten.

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