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Die Rache der Zwerge ist ein Roman von Markus Heitz, der 2005 erschienen ist. Er ist die Fortsetzung von Der Krieg der Zwerge. Die Fortsetzungen von Die Rache der Zwerge sind Die Legenden der Albae: Dunkle Pfade und Das Schicksal der Zwerge.
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Die englische Ausgabe von "Die Rache der Zwerge"

HandlungBearbeiten

Nagsor Inàste und Nagsar Inàste, die ehemaligen Herrscher über Dsôn Balsur, flüchten vor dem Stern der Prüfung in das ehemalige Orkreich Toboribor und fallen dort in eine Starre. Nagsar wird von den überlebenden Orks geschändet und gebiert fünf Mischwesen aus Ork und Alb. Furgas, der nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter durch den Stern der Prüfung aus Verbitterung nach dem Untergang des Geborgenen Landes trachtet, verbündet sich mit zwei Dritten und den Albae. Mit einer tauchenden Insel entdeckt er in den Seen Weyurns eine neue magische Quelle und schafft mit ihrer Hilfe magische Rüstungen für die fünf Mischwesen sowie den neugeborenen Sohn namens Aiphatón von Nagsor und Nagsar.

Ein Teil der Elben von Âlandur wurde durch die Eoîl bekehrt, tötet den Elbenfürsten Liútasil und beginnt damit, die anderen Königreiche zu infiltrieren, um die Errichtung eines Reiches der Reinheit vorzubereiten. Sie nennen sich Eoîl Atár.

Balyndis gebiert Tungdil einen Sohn, der aber bei einem Unfall in einem Fluss ertrinkt. Tungdil gibt sich die Schuld daran und wird aus Kummer alkoholabhängig.

Fünf Jahre nach der Schlacht von Porista beginnen die Mischwesen, Jagd auf den Diamanten der Eoîl zu machen, da Nagsòr mit seiner Hilfe glaubt, seine Schwester Nagsar wieder erwecken zu können, da in dem Artefakt unermessliche Kraft ruht. Auch die Untergründigen, Zwerge aus dem Jenseitigen Land, stehlen einige der falschen Diamanten, die zur Vertuschung des Aufbewahrungsortes des Originals hergestellt wurden.

Die Vorgänge rufen Tungdil auf den Plan, der zunächst von seinem Freund Boïndil von der Trauer um seinen Sohn „geheilt“ werden muss. Bei einem Besuch in Âlandur werden die beiden misstrauisch gegenüber den Elben, die Gesandte in alle Königreiche schicken, angeblich um herauszufinden, ob die anderen Völker es wert sind, ihr Wissen zu teilen.

Währenddessen entdeckt Rodario auf der Suche nach seinem Freund Furgas die tauchende Insel und befreit Furgas, der vorgibt, von den Dritten gefangen gehalten worden zu sein.

Ein Rat aller Könige und Königinnen beschließt, die verbliebenen Diamanten in einer Festung mit einer Armee zu sichern, jedoch werden die Diamanten während der Überführung von den Mischwesen gestohlen. Dabei findet Tungdil am Rand Âlandurs einen schwer verwundeten Elben, der anscheinend von seiner Art verfolgt worden war, und nimmt ihn mit. Außerdem gelingt es Tungdil, Verhandlungen mit den Untergründigen, einem Zwergenvolk, welches außerhalb des Geborgenen Landes lebt, anzufangen, die ihm schließlich verraten, dass der Diamant ein Schlussstein zur Schwarzen Schlucht ist, aus der, wenn das Fehlen des Diamants bemerkt würde, schreckliche Kreaturen herausströmten.

Mit einer Streitmacht brechen Tungdil und seine Freunde auf, um die tauchende Insel zu erobern. Dabei verschwindet Furgas und wird für tot gehalten, zwei der Mischwesen werden getötet. Mithilfe der neuen magischen Quelle gelingt es, den versteinerten Magus Lot-Ionan wiederzubeleben. Er heilt den gefundenen Elben, woraufhin Tungdil die Wahrheit über die Atár erfährt.

Die Ubariu, orkähnliche Wesen aus dem Jenseitigen Land und Freunde der Untergründigen, helfen bei der Eroberung Toboribors und der Enttarnung der Atár, die daraufhin Gandogar, den Großkönig der Zwerge, erschlagen. Als Rachefeldzug führt Ginsgar Ungewalt ein Zwergenheer gegen Âlandur und vernichtet die Elben fast vollständig. Nagsòr flieht in einen Tunnel, der von Weyurn aus ins Jenseitige Land führen sollte, um weitere Bestien zu holen, aber noch nicht fertiggestellt ist. Dort wird er von Tungdil und seinen Gefährten zum Kampf gestellt. Nagsor tötet nacheinander Tungdil und alle seine Gefährten. Als nur Lot-Ionan übrig bleibt, der seit seiner Wiederbelebung bei weitem nicht die Kraft aus früheren Tagen hat, erscheint dem Magus der Geist des toten Nudin. In seiner Not stimmt Lot-Ionan einer Verschmelzung seines Geistes mit dem Nudins zu. Durch die dadurch erhaltene Macht tötet er schließlich Nagsòr und stellt anschließend fest, dass er mit seiner neuen Macht sogar Tote wiedererwecken kann, indem er Tungdil und die anderen wiederbelebt und heilt. Da Tungdil seine Feuerklinge verloren hat, schmiedet er aus einem Schwert des Albs seine neue Waffe Blutdürster.

Als Ginsgar Ungewalt sich nach dem Feldzug gegen die Elben zum neuen Großkönig ausrufen lässt, spaltet sich die Meinung der Zwerge. Die Zwergenherrscher wollen Tungdil als Vermittler verpflichten, doch dieser ist der Meinung, dass sie sich selbst darum kümmern müssen, da er die ständigen Zwiste leid ist und ins Jenseitige Land gehen will ohne die Absicht, je zurückzukehren. Auch den ehernen Bund mit Balyndis löst er auf.

Der Weg Tungdils und seiner Freunde führt sie zur Schwarzen Schlucht, etwa fünfzehn Tagesmärsche nordöstlich des Geborgenen Landes, um sie mithilfe des Diamanten wieder zu verschließen. Doch der totgeglaubte Furgas war schneller und hat den Kreaturen bereits den Weg hinaus gezeigt, und so kommt es zu einer gewaltigen Schlacht, während der Goda, Boïndils angehende Gemahlin, den Diamanten in seine Halterung steckt, da sie in gewisser Weise auch Magie beherrschen kann, und die Barriere somit wiederherstellt. Tungdil bleibt verschollen, doch seine Freunde glauben nicht an seinen Tod.

Erfolg Bearbeiten

Die Rache der Zwerge wurde im Oktober 2006 mit dem Leserpreis Deutscher Phantastik-Preis, der jährlich von der Website phantastik-news.de vergeben wird, als „Bester nationaler Roman“ ausgezeichnet.

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