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Vernichtender Hass
Die Legenden der Albae: Vernichtender
 ist ein Roman von Markus Heitz, der 2011 veröffentlicht wurde. Es ist der zweite Teil der Vorgeschichte von Die Zwerge. Der erste Teil der Vorgeschichte ist Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn. Die Protagonisten sind im Gegensatz zur Zwerge-Tetralogie keine Zwerge, sondern Albae. Die Handlung wird dementsprechend aus ihrem Blickwinkel, ihrer Denkweise und ihrer Weltanschauung beschrieben.

Die Handlung beginnt zeitlich kurz nach der Eroberung des Steinernen Torweges durch die Albae und ihre Verbündeten. Die kapitel werden jeweils mit Zitaten aus den fiktiven Büchern "Die Helden von Tark Draan" und "Epokryphen der Schöpferin" eingeleitet.

HandlungBearbeiten

Der Alb Carmondai ist ein Künstler und Schriftsteller, der zum Feldzug gegen das Geborgene Land ein Epos schreiben will. Deshalb nimmt er an diesem von den Albae geführten Feldzug teil. Überraschend wird er zu einem Treffen der Nostàroi Sinthoras und Caphalor mit den Kriegern Arviû, Virssagòn, Horgàta und Morana eingeladen. Jeder von ihnen erhält eine individuelle Aufgabe: Morana sollte die Goldene Ebene auskundschaften, Horgàta sollte 600 Meilen südlich des Grauen Gebirges einen Ort finden, um ein verborgenes Heer unterzubringen, Arviû sollte die Bogenschützen anführen und Virssagòn sollte die Truppen der Menschen und die Goldstählerne Schar anführen. Außerdem sollte er alle Zauberer des Geborgenen Landes töten.

Währenddessen wird eine Gruppe Jungkrieger der Albae von einem unbekannten Volk angegriffen. Nur Arganaï überlebt. Dieser wird von Ihnen gefangen genommen. Arganaï kann aber fliehen und so Dsôn Faïmon warnen.

Polòtain ist ein einflussreicher Politiker, der mit Robonor verwandt war. Robonor starb in Dsôn durch eine herabstürzende Fassade. Polòtain hält Robonors Tod nicht für einen Unfall, sondern er glaubt, dass Sinthoras ihn ermordet hat, damit er mit dessen Gefährtin Timānris zusammen kommen konnte. Dafür versucht er nun Beweise zu finden und selbst gefälschte Beweise sind ihm recht. Währenddessen kehrt Sinthoras heimlich nach Dsôn Faïmon zurück, um Timānris zu besuchen.

Virssagòn tötete Jujulo den Fröhlichen und alle seine Zauberschüler außer Famenia. Diese versteckte sich im Grauen Gebirge. Durch das Südtor konnte sie fliehen. Einige Albae verfolgten sie. Auch Carmondai beschloss, ihr zu folgen.

Carmondai konnte sie einholen, sie entkam ihm jedoch mithilfe von Magie, da sie eine Famuli/Famulae namens Famenia war. Daraufhin ritt Carmondai so schnell wie möglich zu Caphalor, um ihn zu warnen. Dieser befahl Carmondai, sich als Sinthoras auszugeben, der sich ja in Dsôn befand, damit er angreifen konnte, bevor das Geborgene Land sich vorbereiten konnte.

In derselben Nacht, die er zunächst mit Timānris verbrachte, zerstörte Sinthoras die Statue von Robonor und ermordete dessen Schafferin Itáni. Timānris erfuhr davon und schickte ihn enttäuscht weg. Sinthoras ritt zurück ins Graue Gebirge.

Als Morana von ihren Erkundungen zurück kam, berichtete sie Caphalor von einem Krater in der Goldenen Ebene, das dem in Dsôn Faïmon ähnelte. Caphalor suchte gleichzeitig einen Ersatz für seine ermordete Gefährtin Enoïla. In Morana glaubte er diesen Ersatz gefunden zu haben, doch als sie von seiner Absicht erfuhr, begann sie übereilt mit ihrem neuen Auftrag, die Könige der Menschen davon zu überzeugen, mit Ihnen gegen die Elben in den Krieg zu ziehen.

Die Elben griffen die Albae allerdings allein an. Carmondai führte als Sinthoras verkleidet das Hauptheer an, Caphalor die Nachhut. In der Goldenen Ebene kam es zur Schlacht. Überraschenderweise hatten die Elben Panzerreiter, aber Carmondai könnte noch rechtzeitig die Strategie ändern. Als dann auch Caphalor in die Schlacht eingriff, gewannen die Albae und nur 1000 Panzerreiter entkamen. Jedoch verlor Arviû in der Schlacht sein Augenlicht.

Arganaï, der inzwischen Dsôn Faïmon gewarnt hatte, starb plötzlich an einer unbekannten Krankheit. Kurz danach schickten die Acïjn Rhârk einen Boten zu den Albae, den diese töten. Daraufhin fangen die Acïjn Rhârk an, die Inselfestungen mit Katapulten zu beschießen.

Arviû war inzwischen nach Wèlèron gebracht worden, aber trotz aller Bemühungen der Heiler blieb er blind. Er beschloss, bei den Blinden Dienern der Unauslöschlichen das Kämpfen als Blinder zu lernen, um sich an den Elben zu rächen.

Die Famula Famenia suchte Hilfe bei Simīn dem Unterschätzten und Ortina der Allgegenwärtigen. Sie machten sich zuerst selbst ein Bild von der Lage, wobei Ortina starb. Daraufhin ging Simīn ins Graue Gebirge, um den Dämon aufzuhalten, während Famenia die anderen Magi/Magae und die Könige warnte.

Die Verbündeten der Albae, die mit diesen gegen das Geborgene Land zogen, handelten immer mehr auf eigene Faust. Viele Menschen kehrten zurück ins Jenseitige Land und die Orks griffen ohne Absprache Sonnenhag an. Daraufhin metzelten die Albae diese Orks nieder und nahmen Sonnenhag durch eine List ein.

Kurz darauf traf Sinthoras wieder bei dem Heer der Albae in Sonnenhag ein. Kaum war er jedoch angekommen, traf ein Bote der Unauslöschlichen auch dort ein. Er verkündete, dass Sinthoras und Caphalor in ihrem Amt als Nostàroi abgelöst würden und dass zwei Drittel der Truppen der Albae zurück nach Dsôn Faïmon beordert wurden, um das Albaereich zu verteidigen. Sinthoras wurde zudem des Mordes angeklagt und musste deshalb zurück nach Dsôn kommen. Für all diese Beschlüsse war Polòtain verantwortlich. Zurück in Dsôn erfuhr Sinthoras dann, dass sich seine Gefährtin Timānris von ihm losgesagt hatte.

In Dsôn Faïmon schlossen sich inzwischen auch viele Sklaven, unter ihnen Jiggon den Acïjn Rhârk an. Sie bildeten das Heer der Herrenlosen. Als die zurückbeorderten Albae angekommen waren, kam es zur Schlacht zwischen den Albae und dem Heer der Herrenlosen und den Acïjn Rhârk.

Famenia traf auf ihrem Weg das Mädchen Ossandra, die ihr von einem Heer der Albae unter der Führung Horgàtas berichtete, das sich in Mühlenstadt versteckt hielt. Sie versprach zu helfen. Dann traf sie außerdem einige Elben aus der Goldenen Ebene unter der Führung Narósils, die auch versprachen zu helfen.

Caphalor, der im Geborgenen Land bleiben konnte, brachte im Krater der Goldenen Ebene zusammen mit der neuen Nostàroi eine Träne Inàstes dazu, sich drei Meilen aus dem Boden zu erheben, indem sie sie berührten. Die beiden verliebten sich ineinander.

Sinthoras fand heraus, dass die Seuche, die Arganaï nach Dsôn Faïmon gebracht hatte, durch purpurne Phaiu Su ausgelöst wurde. Von dem Gelehrten Bolcatòn bekam er ein Heilmittel, von dem es aber nicht genug für alle Albae gab.

Morana hatte inzwischen in der Maga Hianna der Vollendeten eine Verbündete gefunden. Virssagòn fand jedoch heraus, dass Hianna nur zum Schein die Seiten gewechselt hatte, um die Albae auszuspionieren. Er konnte sie betäuben und dann alle ihre Famuli/Famulae töten.

Sinthoras verlor den Gerichtsprozess gegen Polòtain und wurde aus Dsôn Faïmon verbannt. Er sollte immer weiter nach Westen gehen.

Simīn traf schließlich auf den Dämon. Er konnte ihn an einen Ork binden und wollte dann mit den anderen Magi/Magae einen magische Barriere gegen den Dämon schaffen.

Famenia, Narósil und seine Panzerreiterinnen griffen das versteckte Heer der Albae in Mühlenstadt an. Sie könnten die Albae daraus vertreiben, aber Narósil selbst musste mit seinen Elbinnen fliehen. Horgàta und die restlichen Albae verfolgten sie. Weder die Albae noch die Elben tauchten wieder auf.

Weil die Plage der Phaiu Su inzwischen völlig außer Kontrolle geraten war, flohen die Unauslöschlichen von Dsôn Faïmon in das Geborgene Land in das neue Albaereich Dsôn Balsur, das gerade in der Goldenen Ebene gegründet wurde. Sie ordneten an, dass kein Alb aus dem Geborgenen Land nach Dsôn Faïmon zurückkehren und kein Alb aus Dsôn Faïmon in das Geborgene Land fliehen durfte. Caphalor sollte dazu den Steinernen Torweg überwachen.

Simīn, der Hianna für eine echte Überläuferin hielt, kam nach Hiannorum, um sie zu töten. Er fand sie dort betäubt und vergiftet vor und konnte sie vor dem Tod retten. Das Missverständnis klärte sich auf.

Virssagòn bekam die neue Aufgabe, das Elbenreich Gwandalur zu vernichten. Carmondai folgte ihm. Virssagòn war schließlich erfolgreich, indem er einige Drachen freiließ, die sich daraufhin gegen ihre alten Herren wandten. Sie zerstörten das Innere des ausgehöhlten Berges mit ihrem Feueratem.

Das nach Dson Faïmon zurückgekehrte Heer der Albae konnte den Acïjn Rhârk eine Niederlage zufügen. Dann jedoch lösten diese eine Säure der Fflecx in den Fluss, der den Wassergraben um Dsôn Faïmon herum speiste. Dann leiteten sie den Fluss direkt nach Dsôn um. Durch die ätzende Lösung wurde Dsôn komplett zerstört.

Carmondai sollte nun Dsôn Balsur aufbauen. Durùston half ihm dabei, indem er Kunstwerke für die neue Stadt schuf.

Caphalor bekam von den Unauslöschlichen den Auftrag, Sinthoras zu suchen und nach Dsôn Balsur zu bringen. Sinthoras kam ihm jedoch zuvor. Er kam zu Caphalor zum Steinernen Torweg.

Simīn, Famenia, Grok-Tmai der Grüblerische und Fensa die Einfallsreiche entwickelten einen Zauber, um den Dämon zu bannen. Damit erschufen sie eine Barriere gegen den Dämon.

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