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Die englische Ausgabe von "Der Krieg der Zwerge"

Der Krieg der Zwerge ist ein Roman von Markus Heitz, der 2004 veröffentlicht wurde. Er ist die Fortsetzung von Die Zwerge. Die Fortsetzung von Der Krieg der Zwerge ist Die Rache der Zwerge.

HandlungBearbeiten

Nach der Schlacht am Schwarzjoch ziehen zwei Orkheere nach Norden: Die Orks des Toten Landes werden in einer Schlacht vollständig vernichtet, während die Toboribor-Orks in einen entseelten Wald, ein Überbleibsel des Toten Landes, fliehen und dort schwarzes Wasser finden, das sie unsterblich macht, solange man ihnen nicht den Kopf abschlägt. Der Orkfürst Ushnotz beschließt, im ehemaligen Reich der Fünften ein neues Orkreich zu gründen, doch die Zwerge kommen ihm zuvor: Die Ersten, Zweiten und Vierten schicken Abordnungen von Zwergen, um das Reich neu aufzubauen.

Derweil erfährt Tungdil einen Rückschlag: Balyndis’ Clan hat ihr Glaïmbar Scharfklinge als Ehemann auserwählt und will von Tungdil nichts wissen. Glaïmbar wird zum neuen König der Fünften gewählt, und Tungdil muss sich zwingen, seinen Hass gegen ihn unter Kontrolle zu halten.

Als man vom nahenden Orkheer erfährt, macht sich Tungdil auf zu den Freien, einer unterirdischen Gemeinschaft von Zwergen, die sich aus Ausgestoßenen und Gegnern der starren Regelungen in den Zwergenreichen zusammensetzt. Der Eingang zum Reich der Freien führt durch einen See. Dort wird Tungdil und seine Begleiter von Albae angegriffen, alle sterben bis auf Tungdil und Boïndil. Tungdil verliert auch noch die Feuerklinge an die Albae. Im Reich der Freien bittet Tungdil den König Gemmil um Beistand gegen die Orks und lernt dabei die Chirurga Myrmianda Alabasterhaut kennen. In der folgenden Schlacht rettet Tungdil Glaïmbar das Leben, trifft auf die Albin die mit seiner Feuerklinge kämpft, aber die Albin entkommt.

Derweil eignen sich die Dritten, die Todfeinde der anderen Zwerge, durch Bestechung das Schwarzjoch an und versuchen, den verrückten König Belletain des Menschenreichs Urgon davon zu überzeugen, die Vierten anzugreifen. Vom Schwarzjoch aus führt ein unterirdischer Gang ins Jenseitige Land westlich von den Ersten, wo vor Kurzem ein Meteorit niederging, dessen Einschlag einen Großteil des Zwergenreichs beschädigte. Durch Pyrotechnik schüren die Dritten die Furcht von der von Nôd’onn angekündigten „Gefahr aus dem Westen“.

Andôkai, die letzte Maga, die im wiederaufgebauten Porista nach neuen Famuli sucht, stellt fest, dass die schwangere Halbalbin Narmora magische Fähigkeiten besitzt; da diese nicht freiwillig ihre Famula werden will, wendet Andôkai eine List an: Sie vergiftet Narmoras Gefährten Furgas, schiebt es auf Straßenräuber und zwingt Narmora so, Magie zu studieren, um Furgas zu retten. Durch einen Unfall bei der Anwendung von Magie verliert Narmora ihren ungeborenen Sohn, bringt aber eine gesunde Tochter zur Welt.

Als das Gerücht der Avatare aufkommt, Splitter des boshaften Gottes Tion, die alles Böse vernichten wollen und dabei nur verbrannte Erde zurücklassen, schlagen die Dritten zu: Sie behaupten, eine Waffe gegen die Avatare zu haben und zwingen die anderen Zwerge dazu, ihre Königreiche aufzugeben und ins Jenseitige Land zu verschwinden. Bei der Versammlung nutzt Narmora, die Andôkais falsches Spiel längst durchschaut hat, die Gelegenheit einer schweren Verletzung der Maga und tötet sie heimlich, um ihre magische Energie in sich aufzunehmen und sich für den Tod ihres Sohnes und die Vergiftung ihres Gefährten zu rächen.

Tungdil stellt mit den Freien Zwergen die Dritten, als diese das nun verlassene Königreich der Ersten übernehmen wollen, und erkennt, dass sie gar keine Waffe haben. In der folgenden Schlacht wird Myr, die mit Tungdil inzwischen den Ehernen Bund geschlossen hat, getötet und Tungdil muss erfahren, dass sie eine Spionin der Dritten und die Tochter des Königs der Dritten war. Als jedoch die Nachricht vom Nahen der Avatare, an deren Existenz die Dritten bislang nicht geglaubt haben, verkündet wird, handeln die Zwerge eine Waffenruhe aus.

Die Albae, deren Reich bislang belagert wurde, verbünden sich mit den restlichen Heeren des Geborgenen Landes, um die Avatare zu besiegen. Wie sich jedoch herausstellt, sind die Avatare nur Magi, die sich, ähnlich wie die Dritten eine Legende zu Nutze machen, um die Macht über das Geborgene Land zu gewinnen. Ihre Anführerin ist eine uralte, mächtige Lehrerin der Elben, eine Eoîl. Sie reist nach Porista, das daraufhin von den Zwergen, Menschen und Albae belagert wird. Die Elben wissen um die Abstammung der Eoîl und greifen deshalb nicht ein. Trotz der verlorenen Schlacht, in der unter anderem Tungdils Freund Boëndal tödlich verwundet wird, gelingt es der Eoîl, mit einer Energiewelle, die sie den Stern der Prüfung nennt, alle Geschöpfe Tions, also Orks, Albae, Trolle etc., im Geborgenen Land zu vernichten und ihre Energie in einem Diamanten zu sammeln. Dabei kommen auch Narmora und ihre Tochter um. Danach tötet Tungdil die Eoîl, um ihr die unermessliche Macht des Diamanten, in dem sich zudem die gesamte Magie des Geborgenen Landes konzentriert, zu verwehren.

Der verrückte Belletain hat derweil sein Heer gegen die Festung der Dritten geworfen und sie beinahe restlos ausgelöscht. Die verbliebenen Dritten söhnen sich mit den restlichen Zwergen aus und so wird der Zwist zwischen den Zwergenstämmen beigelegt. Boëndal stirbt nach der Schlacht an seinen Wunden und wird ins Blaue Gebirge gebracht, um dort wie ein echter Krieger und Zwerg beerdigt zu werden. Ingrimmsch benutzt als Andenken an ihn den Krähenschnabel, seine alte Waffe da seine beiden Beile unter den Trümmern des zerstörten Palastes in Porista begraben wurden.

Um zu verhindern, dass der Diamant in die falschen Hände gerät, werden für den Elben-, jeden Zwergen- und Menschenkönig und Tungdil Goldhand, abermals Held der Schlacht, Duplikate des Kristalls hergestellt. Das Original und die Duplikate werden versteckt, so dass niemand jemals an die unendliche Macht gelangen kann.

Tungdil reist in das nun verlassene Albaereich Dsôn Balsur, um sich die Feuerklinge zurückzuholen. Dabei trifft er Salfalur, den Dritten, der seine Eltern getötet hat, und bezwingt ihn in einem harten Kampf. Er entschließt sich, in den verlassenen Stollen Lot-Ionans zurückzukehren und diesen wieder bewohnbar zu machen. Bald gesellt sich Balyndis zu ihm, die von Glaïmbar freigegeben wurde, weil dieser wusste, wem ihr Herz gehört. Sie überbringt ihm auch die Neuigkeit vom Verschwinden eines der Duplikate. Mit der gegenseitigen Zusicherung des Eheversprechens endet dieser Roman.

Erfolg Bearbeiten

Der Krieg der Zwerge wurde im Oktober 2005 mit dem Leserpreis Deutscher Phantastik-Preis, der jährlich von der Website phantastik-news.de vergeben wird, als „Bester nationaler Roman“ ausgezeichnet.

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