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Das Schicksal der Zwerge
Das Schicksal der Zwerge (3)
Das Schicksal der Zwerge (2)

Die englische Ausgabe von "Das Schicksal der Zwerge"

Das Schicksal der Zwerge ist ein Roman von Markus Heitz, der 2008 veröffentlicht wurde. Er ist die Fortsetzung von Die Rache der Zwerge und von Die Legenden der Albae: Dunkle Pfade. Die Fortsetzung von Das Schicksal der Zwerge ist Die Legenden der Albae: Tobender Sturm.

HandlungBearbeiten

250 Jahre sind vergangen seit Tungdil verschwunden ist. Das Geborgene Land wird von den Albae unter der Führung von Aiphatón (ihrem Kaiser und Sohn der beiden Unauslöschlichen) und den Dson Aklán (Drei mächtige Albaekrieger), dem Magier Lot-Ionan, dem Drachen Lohasbrand und dem Kordrion beherrscht. Der zweite Stamm der Zwerge wurde fast ausgerottet, bis auf jene, die sich in den unterirdischen Städten bei den freien Zwergen verstecken. Der Rest der Zwergenstämme hält gegen die Besatzer stand, bis auf die Dritten, die zunächst mit den Albae kämpfen. Boïndil und Goda haben inzwischen mehrere Kinder bekommen. Zwei davon sind imstande, Magie zu gebrauchen, das dritte Kind, Boëndalin, ist ein hervorragender Krieger. Eines Tages zersplittert und erlischt der Diamant, der den Schutzwall um die Schwarze Schlucht mit Kraft versorgt. Eine Armee von Scheusalen macht sich bereit, die Festung zu stürmen, während Boïndil und seine Kämpfer eine Verteidigung aufbauen. Auch der Kordrion, ein riesiges drachenähnliches Wesen, taucht auf, gefolgt von einem Zwerg in nachtschwarzer Tionium-Rüstung. Boïndil stürmt auf ihn zu, da er nicht glauben kann, dass Tungdil der Anführer der Scheusale sein kann. Doch bevor es zu einem Kampf kommen kann, vertreibt der seltsame Zwerg den Kordrion durch einen Stoß seines Schwertes Blutdürster in dessen Auge. Allein Ingrimmsch ist sich sicher, Tungdil vor sich zu haben.

Als eine Gestalt auftritt, die Tungdil aus der Schwarzen Schlucht kennt, macht er seinen Gefährten klar, dass sie nicht gegen diesen Feind standhalten werden. So ziehen Boïndil und der vermeintliche Tungdil zu einem „Kreuzzug“ durch das Geborgene Land, um den Magier Lot-Ionan zu zwingen, mit ihnen gegen die Gestalt aus der schwarzen Schlucht zu kämpfen. Mit einer Gruppe Zwerge zieht er gegen den Kordrion, den Magier Lot-Ionan und die Albae. Auf dem Weg durch das Land treffen sie auf den Mimen Rodario, der von dem Unglaublichen Rodario abstammt, eine Maga und auf die Freiheitskämpferin Mallenia, die von König Mallen abstammt. Es stellt sich heraus, dass der Drache Lohasbrand, der das Königreich Weyurn regiert und die eigentliche Königin Wey XI gefangen hält, bereits tot ist und seine Vasallen (die Lohasbrander) dies dem Volk verheimlicht haben, um die Macht weiter nutzen zu können.

In der einstigen Stadt des ehemaligen Famulus von Lot-Ionan finden Balyndar (der Sohn von Balyndis, der Königin der Fünften), Slîn (der beste Armbrustschütze der Vierten), und Ingrimmsch die einst verschwundene Feuerklinge wieder. Tungdil überlässt sie Balyndar.

Sie reisen zusammen ins Reich von Lot-Ionan, wo der Albaekaiser bereits einen Angriff gegen den Magus führt. Sie gelangen an die Energiequelle des Magus, dort treffen sie auf zwei seiner Famuli. Sie besiegen sie und erfahren dadurch, dass Lot-Ionan in das Land der Albae gereist ist um das Reich zu zerstören. Wieder machen sich die Gefährten auf den Weg. Sie treffen den Magus in der Hauptstadt an. Tungdil überredet seinen Ziehvater sie zu unterstützen. Tungdil führt schließlich nach erfolgreichem Feldzug die Truppen des Geborgenen Landes in die Schlacht gegen die jenseitigen Horden der schwarzen Schlucht. Auch dieser Kampf gelingt und er vernichtet seinen ehemaligen Lehrmeister, den Zwergenmagus der Jenseitigen. Danach zerstört er ein für alle Mal die Schwarze Schlucht. Anschließend wird Tungdil jedoch von einer Untergründigen, die denkt Tungdil wäre ein Trugbild, getötet. Sie schlägt Tungdil mit der Feuerklinge ins Herz und wird im selben Moment von einem Bolzen in ihr Herz von Slîn getötet. Ob es sich um den echten Tungdil Goldhand gehandelt hat, wird man nun nie erfahren. Doch das Geborgene Land und all seine Bewohner können nun endlich wieder in Frieden leben. Boïndil wird zum König des Stammes der Zweiten gewählt, außerdem wird ihm auch die Großkönigswürde angetragen, letztere lehnt er jedoch ab.

ErfolgBearbeiten

Das Schicksal der Zwerge stieg Anfang März 2008 hinter Ken Folletts Die Tore der Welt und Charlotte Roches Feuchtgebiete auf Rang drei der Spiegel-Bestsellerliste im Bereich Belletristik (Hardcover)Das Schicksal der Zwerge wurde im Oktober 2009 mit dem Leserpreis Deutscher Phantastik-Preis, der jährlich von der Website phantastik-news.de vergeben wird, als „Bester nationaler Roman“ ausgezeichnet.

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