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Caphalor
Eigenschaften
Geschlecht Männlich
Spezies Albae
Titel Nostàroi
Zugehörigkeit Dsôn Faïmon
Gestirne
Dsôn Balsur
Beruf Krieger
Waffe Bogen
Gestorben 6234. Sonnenzyklus
Ehepartner(In) Enoïla
Imàndaris

Caphalor war ein Krieger der Albae, der mit einem Bogen kämpfte, und ein Anhänger der Gestirne. Er war der Gefährte von Enoïla und der Vater von Tarlesa, Olíron und zwei weiteren Kindern. Außerdem war Caphalor mit Aïsolon befreundet. Er ist zusammen mit Sinthoras, mit dem er anfangs sowohl privat als auch politisch verfeindet ist, und Raleeha die Hauptfigur des Romans Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn.

Aussehen Bearbeiten

Caphalor hatte braune Haare.

Lebenslauf Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Caphalor kämpfte als Krieger der Albae unter anderem gegen die Botoiker. Er wurde von Nagsor Inàste gesegnet. Seine größte Leidenschaft war das Knochenschnitzen.

In Die Legenden der Albae: Gerechter Zorn Bearbeiten

Caphalor wurde zusammen mit Sinthoras von den Unauslöschlichen auf eine Reise geschickt, um den Dämon als Verbündeten für ihr Volk zu gewinnen. Der Dämon sollte ihnen beim Angriff auf das Geborgene Land helfen.

Noch vor Beginn der gemeinsamen Reise wurde Caphalor von Sinthoras hintergangen, indem dieser, entgegen dem vereinbarten Startzeitpunkt, früher losritt, um den Ruhm für sich allein zu erlangen. Unterwegs fand er Raleeha, eine Sklavin von Sinthoras, die diesem heimlich gefolgt war, und zwang sie, ihn zu begleiten, um möglichst viel über Sinthoras herauszufinden. Beim Versuch, das Reich der Fflecx zu passieren, wurden Raleeha und Caphalor von den Fflecx angegriffen, gefangen genommen und zusammen mit Sinthoras, der auch gefangen wurde, deren König Munumon vorgeführt. Dieser verlangte als Gegenleistung für das Passieren seines Landes, dass die beiden Albae ihm seine gestohlene Krone und ein Pergament von dem Gålran Zhadar zurückbringen, sowie dessen Kopf. Als Absicherung vergiftete er die Albae und teilte ihnen mit, dass sie das Gegengift erst bei der erfolgreichen Rückkehr erhalten würden. Ansonsten würde das Gift sie innerhalb eines Monats töten.

Die Albae und die Sklavin brachen gemeinsam zum Gålran Zhadar auf, um schnellstmöglich vom Gift befreit zu werden. Unterwegs schenkte Sinthoras Caphalor aus Wut Raleeha. Zudem trafen die Gefährten Karjuna. Die Obboona behauptete zu wissen, wie sie ins Schloss des Gålran Zhadar gelangen könnten. Die Albae zwangen sie dazu, ihnen zu helfen, und brachten das Pergament und die Krone in ihren Besitz, konnten aber bei ihrer überstürzten Flucht den Kopf des Gålran Zhadars nicht mitnehmen.

Da Sinthoras bezweifelte, dass Munumon wegen des fehlenden Kopfes das Gegengift aushändigen würde, verließ er die Gruppe. Caphalor ging mit Raleeha und Karjuna, die er brauchte, um das teilweise zerstörte Pergament zu vervollständigen, zu Munumon.

Auf dem Weg dorthin wurden sie von Srinks angegriffen. Es stellte sich heraus, dass diese der Gewalt von Karjuna unterstanden, welche Caphalor in ihrem Wahnsinn zwang, dass er ihr schwört, ihr Gemahl zu werden. Nachdem Caphalor notgedrungen ihre Forderung erfüllt und versprochen hatte wiederzukommen, setzte er mit Raleeha die Reise zum König der Fflecx fort. Caphalor überreichte ihm die Krone und das Pergament, doch wegen des fehlenden Kopfes wollte der König das Gegenmittel nicht hergeben. Caphalor brachte Raleeha heil nach Dsôn Faïmon, da der Alb ihre Qualitäten während der Reise entdeckt hatte, während er selbst von dort aus zurückkehren und den König der Fflecx sowie die Obboona aus Rache umbringen wollte. Für ihn galt sein tödliches Schicksal als besiegelt.

Als Caphalor schließlich kurz vor der Grenze zu Dsôn Faïmon durch das Gift völlig erschöpft rasten musste, bekam er Illusionen. Aïsolon fand ihn und konnte ihn heimlich nach Dsôn Faïmon zu dessen Familie. Tarlesa konnte ihn von dem Gift befreien, indem sie sein Blut durch ihres und das von Enoïla austauschte. Dies machte Caphalor auch immun gegen das Gift der Fflecx. Bald brach Caphalor wieder auf. Unterwegs traf er auf Sinthoras, der inzwischen auch geheilt worden war. Er erpresste ihn, den Ruhm für den Pakt mit dem Dämonen mit ihm zu teilen.

Auf dem Rückweg verlor Caphalor seine Tasche, in der unter anderem Zeichnungen von Raleeha waren, die Dsôn Faïmon zeigten. Zurück im Reich der Albae wurden Caphalor und auch Sinthoras von den Unauslöschlichen zu Nostàroi ernannt. Sie sollten ein Heer für den Feldzug gegen das Geborgene Land aufstellen. Zuerst wollten sie es aus den Vasallen der Albae bilden, aber diese erwiesen sich als zu schwach. Also wandten sie sich an verschiedene andere Völker des Jenseitigen Landes. Ihnen gelang es, die Mehrheit zu überzeugen, im Gegenzug bekamen diese eigene Reiche im Geborgenen Land.

Unter den angereisten Heeren, die am Feldzug teilnehmen wollten, befand sich auch Karjunas Armee von Srink. Sie wollte, dass Caphalor sein Versprechen einlöste und sie heiratete. Da sie drohte, die Srink angreifen zu lassen, musste er ihr versprechen, sich von Enoïla zu trennen.

Caphalor hielt sein Versprechen nicht, also schlich sich Karjuna nach Dsôn Faïmon in Caphalors Anwesen, wo sie Enoïla und Tarlesa tötete. Sie zog sich Enoïlas Haut über, als Caphalor zur nächsten Verhandlung kam. Als Caphalor dies bemerkte, tötete er die Obbona. Dann griff er allein das Heer der Srink an.

Durch die Hilfe der Inseltürme, die Orks und die Menschen siegte er sogar über das Heer. Danach wurde er depressiv und setzte sich in einen Inselturm in der Hoffnung, dort zu sterben. Schließlich kam Timānris zu ihm, um ihn zu fragen, ob sie Raleeha bei sich aufnehmen dürfe. Caphalor willigte ein. Timānris konnte ihm gleichzeitig seinen Lebensmut wiedergeben, sodass er wieder an den Vorbereitungen des Feldzugs teilnahm.

Bevor sich Caphalor zum Steinernen Torweg aufmachte, reiste er ins untergegangene Reich der Fflecx, wo er Munumon suchte. Als er ihn gefunden hatte, tötete er ihn auf qualvolle Art. Dann schloss er wieder zum restlichen Heer auf. Mit diesem eroberten er, Sinthoras und der Dämon den Steinernen Torweg.

In Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass Bearbeiten

Nach der Eroberung des Steinernen Torweges hielten Sinthoras und Caphalor eine Rede vor dem Heer. Danach trafen sie sich mit Arviû, Virssagòn, Horgàta, Morana und Carmondai, denen sie jeweils eine spezielle Aufgabe zuwiesen.

Nachdem Sinthoras die Nachricht bekommen hatte, dass Timānris noch lebte, reiste er unbemerkt nach Dsôn. Während Sinthoras weg war, traf und besprach sich Caphalor in regelmäßigen Abständen mit Carmondai, zu dem er inzwischen ein freundliches Verhältnis entwickelt hatte.

Die Famula Famenia fand heraus, dass der Steinerne Torweg gefallen war, und konnte mit diesem Wissen entkommen. Um zu verhindern, dass das Geborgene Land sich vorbereitete, befahl Caphalor Carmondai, sich als Sinthoras auszugeben, der heimlich in Dsôn war, um angreifen zu können.

Als Morana von ihren Erkundungen zurückkam, berichtete sie Caphalor unter anderem von dem Krater. Dieser suchte einen Ersatz für Enoïla und lud Morana deshalb ein. Als Morana Caphalors Absichten klar wurden, verabschiedete sie sich hastig und ritt so schnell wie möglich los, um ihren neuen Auftrag zu erfüllen.

In der Schlacht um die Goldene Ebene führte Caphalor die Nachhut an. Diese fiel den Elben in die Seite und in den Rücken. Dadurch gewannen die Albae.

Weil die Orks ungeduldig waren, griffen sie auf eigene Faust Sonnenhag an. Die Albae metzelten sie während der Belagerung nieder und nahmen dann mit einer List die Stadt ein.

Nach der Schlacht um Sonnenhag kehrte Sinthoras aus Dsôn zurück. Carmondai musste sich nun nicht länger als Sinthoras ausgeben.

Kurz darauf kam Verànor als Bote der Unauslöschlichen. Er überbrachte die Botschaft, dass Sinthoras und Caphalor in ihrem Amt als Nostàroi abgelöst würden und dass zwei Drittel der albischen Truppen nach Dsôn Faïmon zurückbeordert worden waren. Caphalor wurde zum Benàmoi der 900 Panzerreiter der Albae, die in der Schlacht um Sonnenhag gekämpft hatten.

Im Krater in der Goldenen Ebene berührten Caphalor und Imàndaris, die neue Nostàroi, eine Träne Inàstes, die die Elben mit Sand zugeschüttet hatten, und die sich daraufhin drei Meilen aus dem Boden schob. Die beiden verliebten auf der Spitze.

Als die Seuche, die Dsôn Faïmon heimsuchte, außer Kontrolle geriet, verboten die Unauslöschlichen den Albae im Geborgenen Land, nach Dsôn Faïmon zurückzukehren, und den Albae aus Dsôn Faïmon, in das Geborgene Land zu flüchten. Dazu ernannten sie Caphalor zum Benàmoi des Steinernen Torweges. Er sollte niemanden durch das Tor lassen. Außerdem wurde er zum Stellvertreter von Imàndaris befördert.

Dann gaben die Unauslöschlichen Caphalor die Augabe, Sinthoras zu suchen und nach Dsôn Balsur zu holen. Sinthoras kam ihm jedoch zuvor. Er kam zu Caphalor zum Steinernen Torweg.

Sinthoras und Caphalor konnten schließlich das Elbenreich Lesinteïl vernichten. Außerdem umfassten sie Âlandur an vielen Stellen mit einer Mauer.

In Die Zwerge Bearbeiten

Sinthoras und Caphalor verfolgten und töteten Vrabor und Friedegard, zwei Boten des Rates der Magi, die auf dem Weg zu Lot-Ionan dem Geduldigen waren.

Warne die umliegenden Dörfer.jpg

Der Zwerg Tungdil beobachtet das Treffen. Im Hintergrund ist das Lager der Orks zu sehen.

Danach trafen sie sich mit einem Orkheer aus Toboribor und den Orkfürsten Bashkugg, Kragnarr und Ushnotz. Sie sollten ihnen die Nachricht überbringen, dass Nôd'onn der Zweifache die Orks in sein Heer mit den drei Orkfürsten als Anführer aufnehmen wollte. Diese wollten aber ihre Macht nicht teilen, also sollte derjenige Großfürst werden, der am meisten Land eroberte. Unbemerkt wurde der Zwerg Tungdil Zeuge von dem Treffen.

In der Stadt Mifurdania traf Caphalor auf Tungdil Goldhands Expedition. Diese wollte die Feuerklinge schmieden und damit Nôd'onn töten. Caphalor versuchte, ihnen ihren Rucksack zu stehlen. Dabei konnte er Tungdil in einer Gasse überwältigen und befragen. Die Zwerge Boëndal Pinnhand und Goïmgar Schimmerbart bemerkten ihn jedoch. Mit ihrer Hilfe konnten sie Tungdil befreien, den Rucksack zurückholen und Caphalor vertreiben. Boëndal konnte Caphalor sogar verletzten.

Caphalor bekam den Auftrag, Tungdil und seine Begleiter zu töten. In Königsstein traf er Tungdil allein und schoss mit dem Bogen auf ihn. Dieser wurde jedoch von Djerůn, einem Acïjn Rhârk und dem Leibwächter von Andôkai der Stürmischen, gerettet.

Bei der Schlacht am Schwarzjoch begegneten Sinthoras und Caphalor einer Albin, die sich als Morana ausgab. Sie hatte angeblich die Tungdils Gruppe gefangen genommen. Es stellte sich als eine List heraus: die Albin war in Wirklichkeit eine Halbalbin mit dem Namen Narmora, die Nôd'onn töten wollte. Die Zwerge waren auch nicht wirklich gefangen. Es kam zum Kampf. Nachdem Furgas, ein Mensch und der Mann Narmoras, schwer verletzt worden war, griff Narmora Caphalor an. Dann verkleidete sich der Unglaubliche Rodario als Nôd'onn und lenkte Caphalor damit ab, sodass Narmora ihn tötete.

Caphalor wurde vom Toten Land wiederbelebt. Als Narmora Nôd'onn mit der Feuerklinge angriff, ergriff Caphalor die Chance, sich an ihr zu rächen. Er musste erst an Boïndil vorbei, den er verletzte. Dann konnte er Narmora so schwer verletzen, dass sie ohnmächtig wurde, aber sie tötete ihn gleichzeitig endgültig.

Caphalors Wohnort Bearbeiten

Caphalor wohnte zusammen mit Enoïla und Tarlesa im letzten nicht militärischen Gebäude von Shiimāl. Er hatte es zusammen mit Enoïla entworfen. Es war ein fünfeckigesHaus in lichtem Schwarz mit vielen Erkern und Vorsprüngen. Es war vier Stockwerke hoch und hatte Silberreetdächer und einen Balkon, der rund um das Haus verlief.

Unten lagen die Stallungen und Dienstbotengemächer, darüber die Wohn- und Aufenthaltsräume der Familie, gefolgt von den Schlafgemächern und vielen verschieden großen Räumen sowie der Festhalle. Ganz oben hatte er große Fenster einbauen lassen, damit er und seine Gemahlin genügend Licht für ihre Werkräume hatten: Hier konnten sie Bilder von der Umgebung malen, abstrakte Skulpturen der Sklaven auf dem Feld schaffen oder Lieder für die Laute ersinnen.

Sieben Meilen von seinem Haus entfernt hatte Caphalor seinen zweihundert Menschen, drei Halbogern und zwei Trollen für die richtig schweren Aufgaben ein Lager aus Zelten und Hütten errichtet. Sie schufteten auf den Feldern.

Quellen Bearbeiten

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