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Boïndil Zweiklinge
Boïndil.png
Eigenschaften
Alias Ingrimmsch
Geschlecht Männlich
Spezies Zwerge
Titel König der Zweiten
Großkönig
Zugehörigkeit Die Zweiten
Axtschwinger
Beruf Krieger
Herkunft Blaues Gebirge
Waffe 2 Äxte
Krähenschnabel
Ehepartner(In) Smeralda
Goda Feuermut

Boïndil Zweiklinge, auch Ingrimmsch gerufen, war ein Zwerg aus dem Clan der Axtschwinger von den Zweiten. Er war ein Krieger und der Zwillingsbruder von Boëndal Pinnhand. Außerdem wurde er ein treuer Freund von Tungdil Goldhand, den er auf seiner Mission begleitete.

Nie konnte Boïndil sich an die Geschehnisse auf der Brücke an der Hohen Pforte erinnern, das Einzige, das er bildlich vor Augen hatte, war, wie er Smeralda tot vor sich liegen sah. Erst als Bavragor Hammerfaust und die anderen ihm sagte, dass er es selbst gewesen sein sollte, konnte er nicht mehr daran glauben, dass Orks Schuld am Tod seiner großen Liebe hatten. Nachts in seinen Träumen rief er immerfort ihren Namen und litt so sehr wie Bavragor Hammerfaust, was er aber niemals zugab.

Charakteristika Bearbeiten

Boïndils heiße Lebensesse war ein Fluch, die ihn zu einem kaum zu stoppenden Krieger machte, einem Berserker. Boïndil wurde unruhig und wütend, wenn er längere Zeit nicht kämpfen konnte. Meist war nur sein Bruder in der Lage, ihn aufzuhalten, ohne dabei in Stücke gehackt zu werden. Für gewöhnlich aber war er ein herzensguter Zwerg, der dann vor allem durch seine unfreiwillige Komik auffiel.

Boïndil war muskulös und gedrungen. Er trug die schwarzen Haare an den Seiten ausrasiert und hinten zu einem dicken Zopf geflochten, der bis an die Kniekehle reichte. Boïndil hatte braune Augen, in denen ein seltsames Flackern, ein fanatisches Leuchten zu sehen war. Er hatte einen schwarzen, krausen Bart und trug stets ein Kettenhemd und zwei kurzstielige Beile.


Familie Bearbeiten

Boïndil war nicht nur ein Krieger sondern auch der Zwillingsbruder von Boëndal Pinnhand. Außerdem hatte er eine Geliebte, Smeralda.

Die Liebe der beiden ging jedoch nicht glücklich aus, denn im Kampf gegen Orks an der Hohen Pforte geriet Boïndil in seinen Kampfrausch. Was danach passiert, konnte er nicht mehr erinnern, aber am Ende sah er Smeralda tot vor sich liegen. Er gab den Orks die Schuld für ihren Tod, bis er von Smeraldas Bruder Bavragor Hammerfaust und den anderen hörte, dass er es selbst gewesen sein sollte. Manchmal rief er ihren Namen in seinen Träumen. Er litt so sehr wie Bavragor, aber er gab es niemals zu.

Später wiederholte sich die Geschichte: bei einer Schlacht geriet Boïndil in seinen Kampfrausch und tötete Sanda Feuermut, die er fäschlicherweise für eine Verräterin der Dritten hielt. Deren Tochter Goda Feuermut verlangte später als Wiedergutmachung, dass Boïndil sie im Kampf unterrichten würde. Er stimmte zu, jedoch geschah etwas Unvorhersehbares: die beiden verliebten sich. Letztendlich gestanden sie sich ihre Liebe ein, schlossen den Ehernen Bund und bekamen mehrere Kinder.

Lebenslauf Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Boïndil war der Gefährte von Smeralda. Sie wollte Boïndil in einem Kampf an der Hohen Pforte beistehen. In seinem Kampfrausch hielt er Smeralda allerdings für eine Bestie und erschlug sie. Das konnte Smeraldas Bruder Bavragor Hammerfaust Boïndil nie verzeihen.

In Die Zwerge Bearbeiten

Boïndil wurde mit seinem Bruder Boëndal von dem Zwergengroßkönig Gundrabur Weißhaupt nach Ionandar geschickt, um den Zwerg Tungdil, der dort lebte, ins Blaue Gebirge zu bringen. Er sei ein Sohn des Königs der Vierten und habe damit ein Anrecht auf den Thron des Zwergengroßkönigs, wenn dieser verstarb. Die beiden mussten jedoch feststellen, dass er zu Gorén geschickt worden war, um diesem einige Gegenstände zu bringen. Also folgten sie Tungdil.

In Grünhain holten sie ihn schließlich ein. Er war gerade an eine Horde Orks geraten und die beiden Brüder konnten ihn retten. Bevor Tungdil jedoch mitkam, wollte er noch die Gegenstände überbringen. Die drei Zwerge fanden Grünhain zerstört vor. Gorén und die Herrin von Grünhain waren von Orks und einer Albin getötet worden und das Tote Land hatte von Grünhain Besitz ergriffen. Die Zwillinge töteten die Albin und ihren Nachtmahr. Tungdil Meinung nach sollten die Magi erfahren, dass das Tote Land sich ausgebreitet hatte. Die drei beschlossen, in Lios Nudin vor dem Rat der Magi vorzusprechen. Auf dem Weg brachte Boïndil Tungdil das Kämpfen bei.

In Porista angekommen wurde den drei Zwergen gesagt, dass die Magi schon wieder abgereist waren und dass Nudin der Wissbegierige keine Audienzen gab. Also beschlossen sie, nach Ionandar zu Lot-Ionan dem Geduldigen weiterzureisen. In Porista trafen die drei auch einige Kopfgeldjäger, die Jagd auf Zwerge machten. Tungdil war ihnen schon vorher begegnet, war ihnen aber entkommen. Boïndil und Boëndal töteten sie.

Als die drei bei Lot-Ionans Stollen ankamen, schien dieser zunächst verlassen zu sein. Es roch aber nach Essen. Weil Boïndil Hunger hatte, machten sich er und sein Bruder auf den Weg in die Küche. Dort fanden sie jedoch heraus, dass die ehemaligen Bewohner des Stollens getötet und gekocht worden waren. Sie kehrten daraufhin so schnell wie möglich zu Tungdil zurück.

Tungdil überwältigte gerade einen Famulus von Nudin. Die Zwerge befragten ihn. So erfuhren sie von den Geschehnissen in Porista: Nudin war zu Nôd'onn dem Zweifachen, dem Herrscher über das Tote Land, geworden, hatte alle anderen Magi und die meisten ihrer Famuli getötet und das Magiefeld so verändert, dass es nur noch vom Bösen un nicht mehr von jedem Zauberer genutzt werden konnte.

Die drei Zwerge musste sich den Weg zum Ausgang des Stollens freikämpfen, da ein Heer aus Orks gekommen war. Dann jedoch tauchte Nôd'onn persönlich auf, der die Artefakte durch einen Zauber zu einem Ork fliegen ließ. Dann griff aber ein anderer Zauberer Nôd'onn und seine Orks an. In der Verwirrung griffen auch die Zwerge Nôd'onn an und schlugen ihm den Kopf ab. Dieser setzte sich aber auf magische Weise wieder auf den Torso. Daraufhin holten sich Tungdil die Artefakte zurück und die Zwerge flohen.

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Die drei Zwerge trafen danach auf Andôkai die Stürmische und ihren Leibwächter Djerůn. Andôkai war der Zauberer gewesen, der Nôd'onn angegriffen hatte. Sie beschloss, die Zwerge ins Blaue Gebirge begleiten und das Geborgene Land über die Hohe Pforte verlassen. Von Andôkai erfuhren die Zwerge, dass Nôd'onn die anderen Magi und Famuli getötet.

Die Gruppe kam durch Sangreîn, wo sie in einer Oase rasteten. Die Oase wurde in der Nacht von Orks angegriffen. Sinthoras und einige weitere Albae versuchten, Tungdil zu töten und die Artefakte und das Buch zurückzubekommen. Sinthoras konnte Tungdil von der restlichen Gruppe trennen; Djerůn rettete ihm dann das Leben. Danach floh die Gruppe aus der Oase.

Als die Gruppe im Blauen Gebirge ankam, sprachen zuerst Tungdil, Boïndil und Boëndal allein mit dem Zwergengroßkönig Gundrabur und seinem Berater Balendilín. Tungdil berichtete ihnen von ihrer Reise. Dann wurde ihnen eröffnet, dass Tungdil gar keinen Anspruch auf den Thron hatte. Gundrabur erzählte von seiner List, um einen Krieg gegen die Elben zu verhindern, den der eigentliche Anwärter Gandogar wollte. Tungdil stimmte zu, weiter einen Thronanwärter zu spielen, um mehr Zeit zu gewinnen.

Am nächsten Tag kam es zur Abstimmung über den neuen Großkönig. Tungdil hielt eine Rede und konnte mit dieser ein Drittel der Clans auf seine Seite bringen. Trotzdem gewann Gandogar die Abstimmung. Gundrabur hielt diesen jedoch für ungeeignet. Somit musste es einen Wettstreit zwischen den beiden Anwärtern geben. In diesem Wettkampf wurde letztendlich die fünfte Aufgabe entscheidend. Jeder der Kontrahenten schrieb vier Aufgaben auf und dann wurde eine der Aufgaben gezogen. Es war Tungdils Aufgabe und sie bestand darin, die Feuerklinge zu schmieden und damit Nôd'onn zu vernichten. Andôkai hatte herausgefunden, dass die Feuerklinge ein Mittel gegen Nôd'onn war und wie man sie schmiedete, bevor sie das Geborgene Land verließ.

Swerd spioniert im Tunnel.jpg

Swerd spioniert im Tunnel

Zuerst musste die Gruppe aber ins Rote Gebirge zu den Ersten, um einen guten Schmied zu finden, der die Feuerklinge für sie schmieden wollte. Tungdil sah sich zusammen mit Boïndil und Boëndal, die ihn als Krieger begleiten wollten, den lange verlassenen Zugang zum Tunnelsystem an, in dem sie reisen wollten. Dabei wurden sie von Swerd, dem Handlanger Bislipurs ausspioniert. Dieser berichtete Gandogar, sodass der vor Tungdil aufbrach. Als Tungdils Gruppe auch losfahren wollte, fand sie die Schienen verbogen und die Hebevorrichtung sabotiert. Es dauerte nochmal mehrere Tage, bis sie loskamen.

Unterwegs versuchte Goïmgar die Expedition zu sabotieren. Er wollte, dass Gandogar und nicht Tungdil den Wettkampf gewann und neuer Zwergengroßkönig wurde. Außerdem konnten sich Boïndil und Bavragor nicht ausstehen und stritten sich bei jeder Gelegenheit. Nur Boëndal half Tungdil, die Gruppe zusammenzuhalten.

An einer Stelle war der Tunnel eingestürzt, sodass Tungdil beschloss, die Tunnel am nächsten Ausgang zu verlassen und mit einem Pony weiterzureisen. Sie befanden sich im ehemaligen Oremaira. Sie gerieten mitten in eine Belagerung Mifurdanias hinein und mussten sich vor einer Übermacht Orks in die Stadt flüchten. Goïmgar wurde als Erster eingelassen und er ließ die Gardisten das Tor hinter sich schließen. Als die anderen dann auch hineingelassen wurden, bedrohten Bavragor und Boïndil ihn, woraufhin Goïmgar die Flucht ergriff. Tungdil schickte daraufhin Bavragor und Boïndil in eine Herberge, während er und Boëndal Goïmgar suchten. Bavragor wollte jedoch nicht mit Boïndil an einem Tisch sitzen und kaufte allein Ponys.

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Boïndil prügelt sich mit den Menschen in der Kneipe

Nachdem Boïndil fünf Humpen Bier getrunken hatte, wollte ihm ein Mann einen glimmenden Span für seine Pfeife reichen. Betrunken, wie er war, dachte Boïndil, dass der Mann seinen Bart anzünden wollte und ging auf ihn los. Als diesem dessen Freunde zu Hilfe kamen, verprügelte Boïndil auch diese. Erst als Boëndal, Tungdil und Goïmgar zurückkamen, konnten sie ihn zur Venunft bringen. Daraufhin schlief Boïndil ein.

Als Boïndil wieder aufwachte, hatten die Zwerge Mifurdania verlassen und wurden nun von dem Unglaublichen Rodario, der Mimin Narmora und dem Magister technicus Furgas begleitet. Tungdil hatte ihrem Wunsch, sie zu begleiten, nach einem Kampf mit Bogglins, an dem sich die Schauspieler beteiligt hatten, zugestimmt.

Die Gruppe reiste durch Königsstein, wo sie übernachtete. Rodario musste am nächsten Morgen vor einem gehörnten Ehemann aus der Stadt fliehen. Gut eine Meile vor der Stadt trafen sie ihn wieder und machten sich wieder auf den Weg.

In Weyurn traf die Gruppe auf Andôkai und Djerůn. Andôkai hatte ihr Gewissen nicht beruhigen können und war ins Blaue Gebirge zurückgekehrt. Dort hatte die letzte noch nicht übersetzte Passage des Buches übersetzt, die besagte, dass die Feuerklinge von einem Feind der Zwerge bzw. Untergründigen geführt werden müsse. Andôkai und Djerůn reisten mit der Gruppe weiter.

Als die Gruppe Ost-Eisenwart erreichte, wurden sie noch einmal von Sinthoras und einem anderen Alb angegriffen. Diese konnten Boëndal und Djerůn mit Pfeilen verletzten, bevor die Gruppe sich in das Reich der Ersten in Sicherheit bringen konnte, wo sie von Balyndis Eisenfinger misstrauisch empfangen wurden. Diese brachte Boëndal, Boïndil, Djerůn und Andôkai zu den Heilern und den Rest der Gruppe zu der Königin Xamtys II. Trotzstirn. Tungdil erzählte der Königin von den Geschehnissen im Geborgenen Land und von dem Grund ihrer Expedition. Xamtys entschied, ihnen Balyndis mitzuschicken und eine Gesandtschaft ins Blaue Gebirge zu entsenden, die an den Beratungen teilnehmen sollten. Währenddessen heilte Andôkai Djerůn und bot auch an, Boëndal zu heilen, aber der wollte nicht mit ihrer Magie in Kontakt kommen. Boëndal war zu schwer verwundet, um noch mit der Gruppe weiterzureisen. Er musste im Roten Gebirge bleiben. Narmora offenbarte Tungdil, dass sie eine Halbalbin war und damit als Feindin der Zwerge die Feuerklinge gegen Nôd'onn führen konnte. Tungdil erzählte es dem Rest der Gruppe.

Die Gruppe machte sich durch das Tunnelsystem wieder auf den Weg. Über einem Abgrund waren die Schienen verbogen worden und die Lore sprang aus der Bahn. Das Gold und das Tionium für die Feurklinge fielen in den Abgrund, aber dadurch ließ sich die Gruppe nicht entmutigen.

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Der Tunnel stürzt ein.

Als die Loren durch eine Höhle fuhren, sahen sie dort viele weiße Zwerge, die sie durch ihre Handlungen zum Umkehren bewegen wollten. Die Reisenden hielten sie für Geister und reisten weiter. Wenig später war der Tunnel verschüttet und die Expedition musste ab jetzt an der Oberfläche laufen. Bevor sie den nächsten Ausstieg, der sich im Südosten Tabaîns befand, erreichten, rollte eine leere Lore auf sie zu. Sie konnten ihr ausweichen.

Als die Reisenden das Tunnelsystem verließen, fanden sie sich im ehemaligen Turguria vor, wo Orks alle Städte und Dörfer in Brand gesteckt hatten. Andôkai konnte ihre Magiereserven auffüllen, dann machten sie sich auf den Weg nach Tabaîn, wo die Orks noch nicht gewütet hatten, und kehrten in die Stadt Grüschacker ein.

Swerd ermordete und bestahl den Patrizier Darolan. Das Geld und die Mordwaffe brachte er kurz darauf in das Zimmer, in dem Tungdils Expedition übernachtete, um ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben, sodass sie Ärger mit der Stadtwache bekamen. Daraufhin versuchten sie, die Stadt zu verlassen. Als sich ihnen die Wachen entgegenstellten, versuchten sie, niemanden zu töten, aber einen Toten konnten sie nicht verhindern.

Nachdem die Gruppe Grüschacker verlassen hatte, wurde Bavragor von einem Armbrustbolzen getroffen. Djerůn tötete den Schützen, bei dem es sich um Swerd handelte. Jedoch haftete Gift an dem Bolzen und Bavragor starb ein wenig später auf dem Toten Land. Die anderen fesselten ihn und nahmen ihn mit. Er wollte selbst als Untoter noch seinen Beitrag zur Feuerklinge leisten.

Die Reisenden kamen verließen Tabaîn, kamen durch Gauragar und kamen schließlich einige Tage später im Grauen Gebirge an. Sie gelangten ohne Probleme in das Zwergenreich. Auch den Feuersee fanden sie schnell, wo sie den Drachen Argamas zu finden hofften, um mit ihrem Feueratem die Esse Drachenbrodem neu zu entzünden. Sie fanden Argamas jedoch nur noch tot vor. Jedoch konnte man mit der Lava Feuer entzünden, das heller als normales Feuer war. Die Gruppe entzündete mehrere Fackeln mit der Lava.

Viele Gänge waren mit wertvollen Metallen vertäfelt; sie nahmen etwas davon für die Herstellung der Feuerklinge mit. Kurz bevor sie Drachenbrodem erreichten, trafen sie auf Gandogar, den Rivalen Tungdils, der als einziger von seiner Gruppe übrig geblieben war. Er kämpfte gegen Tions Bestien. Tungdils Gruppe kam ihm zu Hilfe und versuchte dann, mit ihm zusammen Drachenbrodem zu erreichen. Andôkai brauchte ihre letzte magische Energie auf, als sie gegen einen Famulus Nôd'onns kämpfte. Rodario verkleidete sich als Nôd'onn der Zweifache und konnte die Bestien täuschen, sodass sie bis zum Tor kamen, dann flog jedoch die Tarnung auf. Er konnte nicht mehr verhindern, dass die Fackel, die sie am Feuersee entzündet hatten, erlosch. Goïmgar starb im Kampf und rettete dadurch Gandogars Leben.

Plötzlich öffneten sich die Tore von Drachenbrodem und heraus kamen untote Fünfte, die sich gegen das Tote Land gestellt hatten. Darunter befanden sich Giselbart Eisenauge und Glandallin Hammerschlag. Mit ihrer Hilfe konnte die Gruppe in die Esse fliehen. Gandogar hatte inzwischen seine Meinung geändert und wollte keinen Krieg mehr gegen die Elben führen, sondern sich mit ihnen gegen die Bestien Tions verbünden.

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Tungdil und seine Gefährten betrachten die Feuerklinge, die sie in der Esse Drachenbrodem geschmiedet haben.

Furgas reparierte die eingerostete Esse. Währenddessen organisierten sich die Bestien vor dem Tor zu einem Heer, das von den Albae geleitet wurde. Da wurden sie plötzlich von weißen Zwergen angegriffen, die die Gruppe im Tunnelsystem gesehen hatte. Bereits nach einem Tag hatte Furgas die Esse repariert; nun begannen die Zwerge mit ihrer Arbeit: Gandogar schleifte die Diamanten, Bavragor formte die Widerhaken aus dem Stein und Balyndis schmiedete die eigentliche Axt. Narmora bearbeitete das Sigurdazienholz und mithilfe von Drachenbrodem wurden die Edelmetalle Palandium, Vraccasium und Tionium zu einer einzigen Legierung zusammengeschmolzen. Die anderen schichteten Steine vor dem Eingang auf, damit die Bestien nicht durchbrachen. Als sie den den fertigen Axtkopf schließlich auf den Griff setzten, leuchteten die Runen nacheinander auf. Die Bestien waren jedoch inzwischen durch das Tor gebrochen. Die Gruppe floh durch den Abzug, während die Fünften und auch Bavragor bei der Esse blieben und ihnen so einen Vorsprung verschafften. Bavragor offenbarte Tungdil noch, dass er Boïndil verziehen habe. Als sich die Gruppe im Abzug befand, schloss Giselbart die Abzugsklappen, sodass die Bestien ihnen nicht folgen konnten.

Die Gruppe machte sich auf den Weg nach Âlandur, um ein Bündnis mit den Elben gegen Nôd'onn zu schmieden und von dort aus unbemerkt von den Bestien das Tunnelsystem zu benutzen. Unterwegs hörten sie, dass Nôd'onns Armeen das Schwarzjoch belagerten. Sie beschlossen, dort einen Zwischenstopp einzulegen.

Als die Reisenden Âlandur erreichten, wurde ihnen zunächst mit Misstrauen begegnet und sie durften den Wald nicht betreten. Dann jedoch kam Liútasil, der Fürst Âlandurs, zu ihnen und überprüfte sie mit Magie. Obwohl Narmora und Djerůn den magischen Test nicht bestanden, beschloss Liútasil, sie in der Halle der Bäume anzuhören. Dort erzählte Tungdil ihnen von ihrer Expedition und bat die Elben, mit ihnen gegen Nôd'onn in den Krieg zu ziehen. Die Elben erbaten sich Bedenkzeit, erlaubten der Gruppe aber, den Zugang zum Tunnelsystem zu benutzen, der sich in Âlandur befand.

Unterwegs in den Loren entdeckten sie tote Orks, die von Zwergen getötet worden waren. Sie sahen auch die Leiche eines toten weißen Zwerges. Tungdil vermutete, dass es sich um Ausgestoßenen aus den Stämmen handelte, die im Tunnelsystem ihr eigenes Reich gegründet hatten. Er schrieb auf einem Zettel eine Nachricht an sie, die er an einen Stalagmiten heftete. Außerdem traf die Gruppe auf eine zweite Lore, mit der Orks zum Schwarzjoch fuhren. Boïndil tötete die Orks.

In der Nähe des Schwarzjochs verließen sie die Tunnel. Sie fanden den Berg von Nôd'onns Truppen belagert vor. Narmora verkleidete sich als echte Albin, Rodario, Furgas und Andôkai als Söldner und die Zwerge als Narmoras Gefangenen. So wollten sie Narmora nahe genug an Nôd'onn heranbringen, damit sie ihn mit der Feuerklinge angreifen konnte. Djerůn versteckte sich währenddessen.

Auf dem Weg zu Nôd'onn trafen sie auf die Albae Sinthoras und Caphalor, die ihnen ihre Verkleidung nicht abkauften. Es kam zum Kampf. Narmora wurde leicht verletzt, Furgas sogar schwer. Sie konnten Caphalor töten, woraufhin sich Sinthoras zurückzog. Andôkai versetzte Furgas in einen Heilschlaf. Mithilfe von Rodario, der sich als Nôd'onn verkleidete, versuchten sie zu dem echten Nôd'onn zu gelangen. Dieser sprengte währenddessen die Felswand des Schwarzjochs, sodass seine Truppen in die Stollen eindringen konnten. Als die Gruppe die Gruppe eine der Rampen erreichte, die in den Berg führten, erhielt das vereinte Zwergenheer unerwartet Unterstützung: die Menschen aller Länder des Geborgenen Landes und die Elben griffen Nôd'onns Truppen von hinten an. Die Gruppe gab die Tarnung auf und suchte im Schwarzjoch nach Nôd'onn. Als sie ihn fanden, wurden die von Sinthoras angegriffen. Narmora und Boïndil versuchten, Nôd'onn zu töten, während die anderen Sinthoras aufhielten.

Als die beiden Nôd'onn erreichten, versteckte sich Boïndil, während Narmora durch eine List versuchte, an ihn heranzukommen. Da bemerkte Nôd'onn Tungdils Gruppe und wollte sie mit einem Zauber angreifen. Narmora griff ihn mit der Feuerklinge an und er lenkte den Zauber gegen sie. Narmora wurde verletzt und Nôd'onn entfernte sich. Caphalor war inzwischen durch das Tote Land wiederbelebt worden; er stach Boïndil von hinten nieder. Boïndil überlebte, wurde aber ohnmächtig und schwer verletzt.

Caphalor griff im Folgenden Narmora an. Narmora konnte ihn endgültig töten, aber er verletzte sie so schwer, dass sie ohnmächtig wurde; die Feuerklinge fiel in die Reihen der Bestien. Tungdil ging sie holen. Inzwischen war Djerůn wieder aufgetaucht und rettete Andôkai das Leben, indem er Sinthoras tötete. Tungdil warf ihm die Feuerklinge zu und dieser griff damit Nôd'onn an, aber sie erzielte nicht die gewünschte Wirkung. Nôd'onn betäubte Djerůn und heilte sich. Daraufhin nahm Tungdil die Axt an sich und plötzlich leuchteten die Intarsien auf. Er kämpfte sich mithilfe der Feuerklinge mit Leichtigkeit bis zu Nôd'onn vor und schlug dann damit nach Nôd'onn. Dieses Mal erfüllte die Feuerklinge ihre Funktion. Nôd'onn starb und der Dämon verließ den Körper. Als er in Andôkai fahren wollte, setzte Tungdil ihm nach und tötete ihn schließlich.

Nach Nôd'onns Tod vernichteten sich dessen Schutzamulette selbst und töteten dabei viele Albae- und Orkanführer. Die restlichen Bestien flohen und die Zwerge setzten ihnen nach. Tungdil und seine Gefährten sahen währenddessen nach Furgas. Andôkai rettete Furgas' und Narmoras Leben, während die Truppen der Menschen und Elben den größten Teil der Bestien tötete, die nun nicht mehr vom Toten Land wiederbelebt wurden.

Später hielt Gandogar vor den Herrschern der Zwerge, Menschen und Elben und vor deren besten Kriegern eine Rede. Die drei Völker versprachen, von nun an in Frieden miteinander zu leben. Gandogar lobte besonders Tungdil.

Tungdil und Balyndis hatten sich inzwischen ihre Liebe gestanden. Sie wollten zusammen mit Boïndil und Boëndal ins Graue Gebirge reisen und den Stamm der Fünften neu zu begründen. Unterwegs wollten sie im Roten Gebirge Boëndal abholen.

In Der Krieg der Zwerge Bearbeiten

Ein Heer aus Nordorks und Bogglins, die nach der Schlacht am Schwarzjoch geflohen waren, machte sich auf den Weg ins Graue Gebirge, um dort ein neues Orkreich zu gründen. Auf ihrem Weg zerstörten und plünderten die Bestien jedes Dorf. Mallen verfolgte sie mit seiner Reiterei. Tungdil beschloss, ihn dabei zu unterstützen, bevor er sich der Aufgabe widmete, den Stamm der Fünften neu zu gründen. Mit einem kleinem Zwergenheer und Boïndil griff er die Gegner aus dem Tunnelsystem heraus an. Mit Mallens Heer vernichteten sie die Orks mit Leichtigkeit. Sie wussten allerdings nichts von dem zweiten Heer von Orks, die den gleichen Plan wie das andere Heer hatten. Es handelte sich dabei um Kraggash-Orks aus Toboribor unter der Führung von Ushnotz.

Nach dem Kampf lud Mallen die Zwerge ein, zusammen mit den Menschen zu feiern. Am nächsten Tag ritten die Menschen zurück nach Idoslân, während die Zwerge wieder in das Tunnelsystem stiegen. Sie mussten leider feststellen, dass der Tunnel zum Teil eingestürzt und nun nicht mehr zu benutzen war. Also machten sich die Zwerge für einen langen Marsch zu Fuß bereit. Da entdeckten sie auf einmal die Spuren des zweiten Orkheeres. Tungdil schickte Boten zu Mallen und Bruron, dem König von Gauragar, und weitere Zwerge in die umliegenden Dörfer, um die Menschen zu warnen. Die restlichen Zwerge verfolgten die Orks nach Norden, bis die Spuren plötzlich nach Osten abbogen, wo sich ein Entseelter Wald befand. Als eine Abordnung von König Bruron erschien, berichtete Tungdil den Menschen von ihren Entdeckungen. Dann machten sich die Zwerge auf den Weg ins Blaue Gebirge.

Das Blaues Gebirge war von den Truppen Nôd'onns geplündert und teilweise zerstört und beschädigt worden. Die Zweiten waren mit dem Wiederaufbau beschäftigt, als die Zwerge eintrafen. Sie kamen gerade rechtzeitig zur Wahl des neuen Großkönigs: dieses Mal wurde Gandogar einstimmig gewählt. Während der Versammlung löste Tungdil sein Versprechen ein, das er Giselbart Eisenauge, dem Stammvater der Fünften, gegeben hatte: er gründete den den Stamm der Fünften neu. Viele Zwerge und sieben ganze Clans schlossen sich ihm dabei an.

Nach der Versammlung machte offenbarte Boïndil den anderen, dass er seinen Zwillingsbruder Boëndal nicht mehr wie sonst spürte. Auch die anderen machten sich Sorgen um die Ersten, da Nôd'onn von einer Gefahr aus dem Westen gesprochen hatte. Außerdem machte Tungdil Balyndis, die er nun schon lange nicht mehr gesehen hatte, einen Heiratsantrag, den sie annahm. Im Grauen Gebirge wollten sie heiraten.

Danach machten sich die Ersten mit Xamtys und den Zwergen, die sich entschlossen hatten, den Stamm der Fünften neu zu begründen, auf den Weg ins Rote Gebirge. Dort mussten sie feststellen, dass durch Himmelskörper, die aus dem Schweif eines fallenden Sternes geregnet waren, Ost-Eisenwart und große Teile des Zwergenreiches der Ersten zerstört worden waren. Boëndal war dabei von einer Lawine verschüttet worden. Er lebte zwar noch, wachte aber nicht mehr auf. Weil eine Legende der Fünften besagte, dass ihn möglicherweise Drachenbrodem wieder aufwecken konnte, beschloss Tungdil, ihn ins Graue Gebirge mitzunehmen. Im Roten Gebirge stellte Balyndis Tungdil ihrem Vater Bulingar Eisenfinger vor. Dieser verachtete jedoch Tungdil aufgrund seiner Herkunft und war gegen die Hochzeit, die die beiden geplant hatten. Stattdessen hatte er einen anderen Gemahl für Balyndis ausgesucht, Glaïmbar Scharfklinge. Balyndis musste für ihren Clan der Hochzeit mit Glaïmbar zustimmen.

Die neuen Fünften machten sich auf den Weg ins Graue Gebirge; zusammen mit Balyndis kam auch Glaïmbar mit und Boëndal wurde auf einer Liege entweder hinter einem Pony hergezogen oder bei zu schlechtem Gelände von vier Zwergen getragen.

Im Grauen Gebirge begegneten die Zwerge keinen Feinden und gingen zuerst zu Drachenbrodem. Die Esse brannte zum Glück immer noch, also fachten die Zwerge sie wieder an. Boëndal wurde dorthin geschafft, wachte jedoch zunächst nicht wieder auf. Tungdil offenbarte Boïndil, dass er Balyndis nicht nur als Freundin ansehen konnte und deshalb sogar Glaïmbar den Tod wünschte und dass er nicht länger die neuen Fünften anführen, sondern es einem Zwerg überlassen wollte, der die Traditionen kannte.

Plötzlich bemerkten die beiden, dass sich Orks am Steinernen Torweg aufhielten. Zusammen mit den Kriegern der neuen Fünften griffen sie die Orks an. Diese starben erst, als sie enthauptet wurden, was vielen Zwergen das Leben kostete, aber schließlich konnten die Zwerge das Gefecht für sich entscheiden. Einen Ork nahmen sie gefangen und erfuhren von ihm, dass es Späher von Ushnotz' Heer waren, der sich im Grauen Gebirge ein neues Reich aufbauen wollte. Das Schwarze Wasser ermöglichte es ihnen, fast unverwundbar zu sein.

Die Zwerge mussten feststellen, dass drei Späher entkommen waren. Tungdil, Boïndil und drei weitere Zwerge machten sich an die Verfolgung. Dabei kamen sie bis ins Jenseitige Land, wo sie eine Rune der Untergründigen fanden. Zwei der Orks konnten sie töten, der dritte konnte entkommen.

Zurück im Reich der Zwerge berief Tungdil eine Versammlung ein, auf der er von den Orks berichtete und dann seinen Rücktritt als Anführer der Fünften erklärte. Kyriss Feinhand schlug als König der Fünften Glaïmbar Scharfklinge vor; da es keinen weiteren Anwärter gab, wurde dieser gewählt. Dass ausgerechnet Glaïmbar König wurde, setzte Tungdil zu.

Deshalb verließen Tungdil, Boïndil und zehn weitere Zwerge kurz darauf das Graue Gebirge. Sie versuchten die Geisterzwerge zu finden, denen sie bereits mehrmals begegnet waren. Von ihnen erhofften sich die Fünften Hilfe gegen Ushnotz' Heer.

In Bergensstadt erzählte der Scharfrichter und Zwerg Bramdal Meisterklinge Tungdil von einem Zugang zum Reich der Freien, wie sich die ominösen Geisterzwerge nannten: man musste mit Gewichten in einen bestimmten Weiher im Norden Gauragars springen. Als Tungdil Boïndil und den anderen Zwergen davon erzählte, wollten diese sich höchstens den Weiher ansehen, aber auf keinen Fall hineinspringen, weil sie an Elrias Fluch glaubten.

Quellen Bearbeiten

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