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Boëndal Pinnhand
Boëndal

Boëndal mit einem Krähenschnabel

Eigenschaften
Geschlecht Männlich
Spezies Zwerge
Zugehörigkeit Die Zweiten
Axtschwinger
Beruf Krieger
Herkunft Blaues Gebirge
Waffe Krähenschnabel
Gestorben 6234. Sonnenzyklus

Boëndal Pinnhand war ein Zwerg aus dem Clan der Axtschwinger von den Zweiten. Er war ein Krieger und der Zwillingsbruder von Boïndil Zweiklinge. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der mit zwei Äxten kämpft, bevorzugt Boëndal seinen Krähenschnabel. Dies ist eine Waffe, die ähnlich eines Hammers eine flache Seite zum Zuschlagen hat und auf deren gegenüberliegender Seite ein spitzer Dorn angebracht ist. Auch unterscheidet er sich durch sein bedachtes Verhalten von seinem Zwilling. Er wurde entsandt, um Tungdil Bolofar in das Reich der Zweiten zu geleiten und gilt als sein Lehrer. Einen Teil begleitet er auch Tungdil auf der Reise zur Rettung des Geborgenen Landes, doch dann muss er aufgrund einer Verletzung im Reich der Ersten bleiben.

Familie Bearbeiten

Boëndal war der Zwillingsbruder von Boïndil Zweiklinge.

Charakteristika Bearbeiten

Boëndal hatte braune Augen und einen langen Zopf, der aussah wie eine fette schwarze Schlange. Er trug ein Kettenhemd und einen eisernen Krähenschnabel. Die Zwillinge wiesen kein übergroßes Geschick im Umgang mit Marmor und anderem Gestein auf, darum wurden sie Krieger. Boëndal war ruhiger und beherrschter als sein Bruder. Er war ein hervorragender und umgänglicher Krieger, im Gegensatz zu seinem Bruder: dessen Blut war so heiß wie flüssiges, rotes Bergblut. Ihre Art zu kämpfen war legendär und er zählte als einer der Lehrer und Freunde Tungdil Goldhands.

Lebenslauf Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Bei einer Schlacht gegen Orks an der Hohen Pforte erschlug Boïndil im Kampfrausch seine Geliebte Smeralda. Boëndal war zu diesem Zeitpunkt verwundet, sodass er seinen Bruder nicht aufhalten konnte. Er verfluchte diesen Umstand für immer. Er bildete sich ein, Smeralda könnte noch leben sein, wenn er an der Seite seines Bruders gewesen wäre.

In Die Zwerge Bearbeiten

Boëndal wurde mit seinem Bruder Boïndil von dem Zwergengroßkönig Gundrabur Weißhaupt nach Ionandar geschickt, um den Zwerg Tungdil, der dort lebte, ins Blaue Gebirge zu bringen. Er sei ein Sohn des Königs der Vierten und habe damit ein Anrecht auf den Thron des Zwergengroßkönigs, wenn dieser verstarb. Die beiden mussten jedoch feststellen, dass er zu Gorén geschickt worden war, um diesem einige Gegenstände zu bringen. Also folgten sie Tungdil.

In Grünhain holten sie ihn schließlich ein. Er war gerade an eine Horde Orks geraten und die beiden Brüder konnten ihn retten. Bevor Tungdil jedoch mitkam, wollte er noch die Gegenstände überbringen. Die drei Zwerge fanden Grünhain zerstört vor. Gorén und die Herrin von Grünhain waren von Orks und einer Albin getötet worden und das Tote Land hatte von Grünhain Besitz ergriffen. Die Zwillinge töteten die Albin und ihren Nachtmahr. Tungdil Meinung nach sollten die Magi erfahren, dass das Tote Land sich ausgebreitet hatte. Die drei beschlossen, in Lios Nudin vor dem Rat der Magi vorzusprechen.

In Porista angekommen wurde den drei Zwergen gesagt, dass die Magi schon wieder abgereist waren und dass Nudin der Wissbegierige keine Audienzen gab. Also beschlossen sie, nach Ionandar zu Lot-Ionan dem Geduldigen weiterzureisen. In Porista trafen die drei auch einige Kopfgeldjäger, die Jagd auf Zwerge machten. Tungdil war ihnen schon vorher begegnet, war ihnen aber entkommen. Boïndil und Boëndal töteten sie.

Als die drei bei Lot-Ionans Stollen ankamen, schien dieser zunächst verlassen zu sein. Es roch aber nach Essen. Weil Boïndil Hunger hatte, machten sich er und sein Bruder auf den Weg in die Küche. Dort fanden sie jedoch heraus, dass die ehemaligen Bewohner des Stollens getötet und gekocht worden waren. Sie kehrten daraufhin so schnell wie möglich zu Tungdil zurück.

Tungdil überwältigte gerade einen Famulus von Nudin. Die Zwerge befragten ihn. So erfuhren sie von den Geschehnissen in Porista: Nudin war zu Nôd'onn dem Zweifachen, dem Herrscher über das Tote Land, geworden, hatte alle anderen Magi und die meisten ihrer Famuli getötet und das Magiefeld so verändert, dass es nur noch vom Bösen un nicht mehr von jedem Zauberer genutzt werden konnte.

Die drei Zwerge musste sich den Weg zum Ausgang des Stollens freikämpfen, da ein Heer aus Orks gekommen war. Dann jedoch tauchte Nôd'onn persönlich auf, der die Artefakte durch einen Zauber zu einem Ork fliegen ließ. Dann griff aber ein anderer Zauberer Nôd'onn und seine Orks an. In der Verwirrung griffen auch die Zwerge Nôd'onn an und schlugen ihm den Kopf ab. Dieser setzte sich aber auf magische Weise wieder auf den Torso. Daraufhin holten sich Tungdil die Artefakte zurück und die Zwerge flohen.

Zwerge treffen auf Djerůn
Die drei Zwerge trafen danach auf Andôkai die Stürmische und ihren Leibwächter Djerůn. Andôkai war der Zauberer gewesen, der Nôd'onn angegriffen hatte. Sie beschloss, die Zwerge ins Blaue Gebirge begleiten und das Geborgene Land über die Hohe Pforte verlassen. Von Andôkai erfuhren die Zwerge, dass Nôd'onn die anderen Magi und Famuli getötet.

Die Gruppe kam durch Sangreîn, wo sie in einer Oase rasteten. Die Oase wurde in der Nacht von Orks angegriffen. Sinthoras und einige weitere Albae versuchten, Tungdil zu töten und die Artefakte und das Buch zurückzubekommen. Sinthoras konnte Tungdil von der restlichen Gruppe trennen; Djerůn rettete ihm dann das Leben. Danach floh die Gruppe aus der Oase.

Als die Gruppe im Blauen Gebirge ankam, sprachen zuerst Tungdil, Boïndil und Boëndal allein mit dem Zwergengroßkönig Gundrabur und seinem Berater Balendilín. Tungdil berichtete ihnen von ihrer Reise. Dann wurde ihnen eröffnet, dass Tungdil gar keinen Anspruch auf den Thron hatte. Gundrabur erzählte von seiner List, um einen Krieg gegen die Elben zu verhindern, den der eigentliche Anwärter Gandogar wollte. Tungdil stimmte zu, weiter einen Thronanwärter zu spielen, um mehr Zeit zu gewinnen.

Am nächsten Tag kam es zur Abstimmung über den neuen Großkönig. Tungdil hielt eine Rede und konnte mit dieser ein Drittel der Clans auf seine Seite bringen. Trotzdem gewann Gandogar die Abstimmung. Gundrabur hielt diesen jedoch für ungeeignet. Somit musste es einen Wettstreit zwischen den beiden Anwärtern geben. In diesem Wettkampf wurde letztendlich die fünfte Aufgabe entscheidend. Jeder der Kontrahenten schrieb vier Aufgaben auf und dann wurde eine der Aufgaben gezogen. Es war Tungdils Aufgabe und sie bestand darin, die Feuerklinge zu schmieden und damit Nôd'onn zu vernichten. Andôkai hatte herausgefunden, dass die Feuerklinge ein Mittel gegen Nôd'onn war und wie man sie schmiedete, bevor sie das Geborgene Land verließ.

Swerd spioniert im Tunnel

Swerd spioniert im Tunnel

Zuerst musste die Gruppe aber ins Rote Gebirge zu den Ersten, um einen guten Schmied zu finden, der die Feuerklinge für sie schmieden wollte. Tungdil sah sich zusammen mit Boïndil und Boëndal, die ihn als Krieger begleiten wollten, den lange verlassenen Zugang zum Tunnelsystem an, in dem sie reisen wollten. Dabei wurden sie von Swerd, dem Handlanger Bislipurs ausspioniert. Dieser berichtete Gandogar, sodass der vor Tungdil aufbrach. Als Tungdils Gruppe auch losfahren wollte, fand sie die Schienen verbogen und die Hebevorrichtung sabotiert. Es dauerte nochmal mehrere Tage, bis sie loskamen.

Unterwegs versuchte Goïmgar die Expedition zu sabotieren. Er wollte, dass Gandogar und nicht Tungdil den Wettkampf gewann und neuer Zwergengroßkönig wurde. Außerdem konnten sich Boïndil und Bavragor nicht ausstehen und stritten sich bei jeder Gelegenheit. Nur Boëndal half Tungdil, die Gruppe zusammenzuhalten.

An einer Stelle war der Tunnel eingestürzt, sodass Tungdil beschloss, die Tunnel am nächsten Ausgang zu verlassen und mit einem Pony weiterzureisen. Sie befanden sich im ehemaligen Oremaira. Sie gerieten mitten in eine Belagerung Mifurdanias hinein und mussten sich vor einer Übermacht Orks in die Stadt flüchten. Goïmgar wurde als Erster eingelassen und er ließ die Gardisten das Tor hinter sich schließen. Als die anderen dann auch hineingelassen wurden, bedrohten Bavragor und Boïndil ihn, woraufhin Goïmgar die Flucht ergriff. Tungdil schickte daraufhin Bavragor und Boïndil in eine Herberge, während er und Boëndal Goïmgar suchten.

Boëndal fand Goïmgar und konnte diesen beruhigen. Auf dem Weg zurück zur Herberge bemerkten sie in einer Gasse Tungdil, der von dem Alb Caphalor überwältigt worden war. Mit ihrer Hilfe konnte sich Tungdil befreien und Caphalor vertreiben.

Als sie wieder in der Herberge ankamen, fanden sie Boïndil betrunken vor, der daraufhin einschlief. Bavragor kehrte mit zwei Ponys zurück, als Orks in die Stadt eindrangen. Daraufhin wollten sie Mifurdania durch ein Seitentor verlassen, wo sie auf den Unglaublichen Rodario, die Mimin Narmora und den Magister technicus Furgas trafen. Narmora öffnete das Seitentor und kletterte über die Mauer, nachdem sie es wieder verschlossen hatte. Die Schauspieler wollten die Zwerge begleiten. Nachdem es zu einem Kampf mit einigen Bogglins kam, an dem sich die Schauspieler beteiligten, willigte Tungdil ein.

Die Gruppe reiste durch Königsstein, wo sie übernachtete. Rodario musste am nächsten Morgen vor einem gehörnten Ehemann aus der Stadt fliehen. Gut eine Meile vor der Stadt trafen sie ihn wieder und machten sich wieder auf den Weg.

In Weyurn traf die Gruppe auf Andôkai und Djerůn. Andôkai hatte ihr Gewissen nicht beruhigen können und war ins Blaue Gebirge zurückgekehrt. Dort hatte die letzte noch nicht übersetzte Passage des Buches übersetzt, die besagte, dass die Feuerklinge von einem Feind der Zwerge bzw. Untergründigen geführt werden müsse. Andôkai und Djerůn reisten mit der Gruppe weiter.

Als die Gruppe Ost-Eisenwart erreichte, wurden sie noch einmal von Sinthoras und einem anderen Alb angegriffen. Diese konnten Boëndal und Djerůn mit Pfeilen schwer verletzen, bevor die Gruppe sich in das Reich der Ersten in Sicherheit bringen konnte, wo sie von Balyndis Eisenfinger misstrauisch empfangen wurden. Diese brachte Boëndal, Boïndil, Djerůn und Andôkai zu den Heilern und den Rest der Gruppe zu der Königin Xamtys II. Trotzstirn. Tungdil erzählte der Königin von den Geschehnissen im Geborgenen Land und von dem Grund ihrer Expedition. Xamtys entschied, ihnen Balyndis mitzuschicken und eine Gesandtschaft ins Blaue Gebirge zu entsenden, die an den Beratungen teilnehmen sollten. Währenddessen heilte Andôkai Djerůn und bot auch an, Boëndal zu heilen, aber der wollte nicht mit ihrer Magie in Kontakt kommen. Boëndal war zu schwer verwundet, um noch mit der Gruppe weiterzureisen. Er musste im Roten Gebirge bleiben. Narmora offenbarte Tungdil, dass sie eine Halbalbin war und damit als Feindin der Zwerge die Feuerklinge gegen Nôd'onn führen konnte. Tungdil erzählte es dem Rest der Gruppe.

Als Tungdils Expedition aufbrach, blieb Boëndal im Roten Gebirge, wo er sich auskurierte.

In Der Krieg der Zwerge Bearbeiten

Als Boëndal die Nachricht erreichte, dass Nôd'onn besiegt sei, war Boëndals Wunde immer noch nicht komplett verheilt. Er erfuhr, dass Tungdil, Boïndil und Balyndis ins Rote Gebirge kommen und ihn abholen wollten. Mit ihm wollten sie weiter ins Graue Gebirge reisen, wo sie den Stamm der Fünften neu aufbauen wollten.

Kurz nach dieser Nachricht stürzte ein Himmelskörper auf die Erde. Er verfehlte das Rote Gebirge knapp und schlug im Jenseitigen Land. Auf das Gebirge regneten jedoch glühende Brocken aus dem Schweif des Himmelskörpers und zerstörten die Festung Ost-Eisenwart, in der Boëndal sich befand, zu großen Teilen. Als dann der Himmelskörper auf die Erde traf, löste er eine Lawine über der Festung aus, die Boëndal mitriss und verschüttete.

Boëndal überlebte und wurde von den überlebenden Ersten geborgen. Er wachte jedoch nicht mehr auf. Als das Heer der Ersten zusammen mit Boïndil, Tungdil und Balyndis zurück ins Rote Gebirge kam, beschloss Tungdil, Boëndal mit ins Graue Gebirge zu nehmen. Es gab nämlich eine Legende der Fünften, die besagte, dass ihn möglicherweise Drachenbrodem wieder aufwecken konnte. Letztendlich konnte Boëndal tatsächlich wieder aufgeweckt werden.

Boëndal wurde bei der Befreiung des Bösen durch einen der Amshas getötet. Zahlreiche Verletzungen hatte sein Körper erlitten, bei kleineren als auch bei sehr großen Herausforderungen. Doch trotz aller Bemühungen konnten die Heiler seine Brandwunden nicht heilen und so unterlag er diesen unter großen Schmerzen. Er wurde in seiner Heimat an der Hohen Pforte begraben.

Quellen Bearbeiten

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