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Bavragor Hammerfaust
Bavragor
Eigenschaften
Alias Der singende Säufer
Geschlecht Männlich
Spezies Zwerge
Zugehörigkeit Die Zweiten
Hammerfäuste
Beruf Steinmetz
Herkunft Blaues Gebirge
Gestorben 6234. Sonnenzyklus

Bavragor Hammerfaust war der beste Steinmetz der Zwerge. Er kam aus dem Clan der Hammerfäuste vom Stamm des Zweiten, Beroïn. All die meisterlichen Arbeiten an den Festungsmauern, in den Hallen und Gängen der Zweiten preisen seine Kunst, doch hatte er seit zehn Zyklen oder länger den Meißel nicht mehr angefasst. Vielmehr trank Bavragor und trug deshalb den Beinamen "Der singende Säufer". Der Einäugige Steinmetz brachte Tungdil durch einen Trick dazu, ihn mit auf die Expedition zur Erschaffung der Feuerklinge zu nehmen. Als sie sich auf dem Weg zum Grauen Gebirge befanden, wurde Bavragor tödlich von einem vergifteten Bolzen Swerds getroffen. Sein Wunsch war es, auf dem Toten Land zu sterben, um zurückzukehren und seine Aufgabe erfüllen zu können. Dieser Wunsch wurde ihm erfüllt und er konnte somit sein Lebenswerk abschließen. Kurz vor seinem Tod vergab er Boïndil Zweiklinge, der Bavragors Schwester Smeralda im Kampfrausch getötet hatte. Er verstand nun, dass Boïndils Liebe zu seiner Schwester ebenso groß war wie die seine.

Charakteristika Bearbeiten

Bavragor Hammerfaust
Bavragor war ein einäugiger Steinmetz und für mehr als 200 Sonnenzyklen der ungeschlagene Meister des Steins. Bavragors Hände waren so breit wie Tatzen. Sein schwarzer Bart war am Kinn und an den Seiten kunstvoll ausrasiert, die schwarzen Haare lagen offen auf den Schultern. Bei genauem Hinsehen konnte man bemerken, dass das Braun seines einen Auges am Rand in dunkles Rot überging.

Familie Bearbeiten

Er hatte eine Schwester, Smeralda. Sie war der Grund für den tiefen Groll, den er gegen Boïndil Zweiklinge hegte, denn dieser hatte Smeralda im Kampfrausch erschlagen.

Lebenslauf Bearbeiten

Vorgeschichte Bearbeiten

Bavragor war der beste Steinmetz der Zwerge. All die meisterlichen Arbeiten an den Festungsmauern von Ogertod, in den Hallen und Gängen der Zweiten preisen seine Kunst. Als er einen Brocken zu etwas Besonderem formte, sprang das nadeldünne Stück Granit ab und raubte ihm ein Auge.

Boïndil Zweiklinge war der Gefährte von Bavragors Schwester Smeralda. Sie wollte Boïndil in einem Kampf an der Hohen Pforte beistehen. In seinem Kampfrausch hielt er Smeralda allerdings für eine Bestie und erschlug sie. Das konnte Bavragor Boïndil nie verzeihen.

Aufgrund des Verlustes seiner Schwester und seines Auges begann er zu trinken, was ihm seinen Namen Der singende Säufer einbrachte, der die Steine mit seiner Stimme und seiner Bierfahne zum Erweichen brachte. Er versuchte schon zyklenlang, sein Leben durch Saufen zu verkürzen. Es hieß, seine Finger wären nur ruhig, wenn er vier Humpen intus hätte. Aber auch Balendilín Einarm musste zugeben, er war der Beste. All die meisterlichen Arbeiten an den Festungsmauern, in den Hallen und Gängen der Zweiten priesen seine Kunst, doch hatte er seit zehn Zyklen oder länger den Meißel nicht mehr angefasst, weil seine Hände wegen der ständigen Sauferei nicht immer das taten, was der Verstand von ihnen verlangte. Er war wankelmütig und keiner wusste, wie gut er wirklich noch war.

In Die Zwerge Bearbeiten

Bavragor brachte Tungdil durch einen Trick dazu, ihn als Steinmetz für die Erschaffung der granitenen Widerhaken der Feuerklinge auszuwählen. Er hatte nicht vor zurückzukehren, denn er wollte als der beste Steinmetz, der an der Feuerklinge mitwirkte, und nicht als bemitleidenswerter Säufer in die Geschichte eingehen. Die Feuerklinge musste in der Esse Drachenbrodem geschmiedet werden. Zuerst musste die Gruppe aber ins Rote Gebirge zu den Ersten, um einen guten Schmied zu finden, der die Feuerklinge für sie schmieden wollte.

Gandogar Silberbart, der die Feuerklinge vorher schmieden wollte, um Zwergengroßkönig zu werden, startete die Expedition mit einer Lore durch das Tunnelsystem vor Tungdil. Als auch Tungdils Gruppe (Tungdil, Boïndil, Boëndal Pinnhand, Goïmgar Schimmerbart und Bavragor) aufbrechen wollte, fand sie die Schienen verbogen und die Hebevorrichtung sabotiert. Es dauerte nochmal mehrere Tage, bis sie loskamen.

Unterwegs versuchte Goïmgar die Expedition zu sabotieren. Er wollte, dass Gandogar und nicht Tungdil den Wettkampf gewann und neuer Zwergengroßkönig wurde. Außerdem konnten sich Boïndil und Bavragor nicht ausstehen und stritten sich bei jeder Gelegenheit. Nur Boëndal half Tungdil, die Gruppe zusammenzuhalten.

An einer Stelle war der Tunnel eingestürzt, sodass Tungdil beschloss, die Tunnel am nächsten Ausgang zu verlassen und mit einem Pony weiterzureisen. Sie befanden sich im ehemaligen Oremaira. Sie gerieten mitten in eine Belagerung Mifurdanias hinein und mussten sich vor einer Übermacht Orks in die Stadt flüchten. Goïmgar wurde als Erster eingelassen und er ließ die Gardisten das Tor hinter sich schließen. Als die anderen dann auch hineingelassen wurden, bedrohten Bavragor und Boïndil ihn, woraufhin Goïmgar die Flucht ergriff. Tungdil schickte daraufhin Bavragor und Boïndil in eine Herberge, während er und Boëndal Goïmgar suchten. Bavragor wollte jedoch nicht mit Boïndil an einem Tisch sitzen und kaufte allein Ponys.

Als Bavragor mit zwei Ponys zurückkam, waren Orks in die Stadt eingedrungen. Tungdil, Boëndal und Goïmgar waren inzwischen zurückgekehrt und Boïndil war betrunken eingeschlafen. Als Orks in die Stadt eindrangen, wollten sie Mifurdania durch ein Seitentor verlassen, wo sie auf den Unglaublichen Rodario, die Mimin Narmora und den Magister technicus Furgas trafen. Narmora öffnete das Seitentor und kletterte über die Mauer, nachdem sie es wieder verschlossen hatte. Die Schauspieler wollten die Zwerge begleiten. Nachdem es zu einem Kampf mit einigen Bogglins kam, an dem sich die Schauspieler beteiligten, willigte Tungdil ein.

Die Gruppe reiste durch Königsstein, wo sie übernachtete. Rodario musste am nächsten Morgen vor einem gehörnten Ehemann aus der Stadt fliehen. Gut eine Meile vor der Stadt trafen sie ihn wieder und machten sich wieder auf den Weg.

In Weyurn traf die Gruppe auf die Maga Andôkai die Stürmische und ihren Leibwächter Djerůn. Andôkai hatte eigentlich das Geborgene Land verlassen, aber sie hatte ihr Gewissen nicht beruhigen können und war ins Blaue Gebirge zurückgekehrt. Dort hatte die letzte noch nicht übersetzte Passage eines Buches übersetzt, die besagte, dass die Feuerklinge von einem Feind der Zwerge bzw. Untergründigen geführt werden müsse. Andôkai und Djerůn reisten mit der Gruppe weiter.

Als die Gruppe Ost-Eisenwart erreichte, wurden sie noch einmal von Sinthoras und einem anderen Alb angegriffen. Diese konnten Boëndal und Djerůn mit Pfeilen verletzten, bevor die Gruppe sich in das Reich der Ersten in Sicherheit bringen konnte, wo sie von Balyndis Eisenfinger misstrauisch empfangen wurden. Diese brachte Boëndal, Boïndil, Djerůn und Andôkai zu den Heilern und den Rest der Gruppe zu der Königin Xamtys II. Trotzstirn. Tungdil erzählte der Königin von den Geschehnissen im Geborgenen Land und von dem Grund ihrer Expedition. Xamtys entschied, ihnen Balyndis mitzuschicken und eine Gesandtschaft ins Blaue Gebirge zu entsenden, die an den Beratungen teilnehmen sollten. Währenddessen heilte Andôkai Djerůn und bot auch an, Boëndal zu heilen, aber der wollte nicht mit ihrer Magie in Kontakt kommen. Boëndal war zu schwer verwundet, um noch mit der Gruppe weiterzureisen. Er musste im Roten Gebirge bleiben. Narmora offenbarte Tungdil, dass sie eine Halbalbin war und damit als Feindin der Zwerge die Feuerklinge gegen Nôd'onn führen konnte. Tungdil erzählte es dem Rest der Gruppe.

Die Gruppe machte sich durch das Tunnelsystem wieder auf den Weg. Über einem Abgrund waren die Schienen verbogen worden und die Lore sprang aus der Bahn. Unter anderem Bavragor befand sich in der Lore, aber er verletzte sich nicht. Auch das Gold und das Tionium für die Feurklinge fielen in den Abgrund, aber dadurch ließ sich die Gruppe nicht entmutigen.

Als die Loren durch eine Höhle fuhren, sahen sie dort viele weiße Zwerge, die sie durch ihre Handlungen zum Umkehren bewegen wollten. Die Reisenden hielten sie für Geister und reisten weiter. Wenig später war der Tunnel verschüttet und die Expedition musste ab jetzt an der Oberfläche laufen. Bevor sie den nächsten Ausstieg, der sich im Südosten Tabaîns befand, erreichten, rollte eine leere Lore auf sie zu. Sie konnten ihr ausweichen.

Als die Reisenden das Tunnelsystem verließen, fanden sie sich im ehemaligen Turguria vor, wo Orks alle Städte und Dörfer in Brand gesteckt hatten. Andôkai konnte ihre Magiereserven auffüllen, dann machten sie sich auf den Weg nach Tabaîn, wo die Orks noch nicht gewütet hatten, und kehrten in die Stadt Grüschacker ein.

Swerd ermordete und bestahl den Patrizier Darolan. Das Geld und die Mordwaffe brachte er kurz darauf in das Zimmer, in dem Tungdils Expedition übernachtete, um ihnen die Schuld in die Schuhe zu schieben, sodass sie Ärger mit der Stadtwache bekamen. Daraufhin versuchten sie, die Stadt zu verlassen. Als sich ihnen die Wachen entgegenstellten, versuchten sie, niemanden zu töten, aber einen Toten konnten sie nicht verhindern.

Nachdem die Gruppe Grüschacker verlassen hatte, wurde Bavragor von einem Armbrustbolzen getroffen. Djerůn tötete den Schützen, bei dem es sich um Swerd handelte. Jedoch haftete Gift an dem Bolzen und Bavragor starb ein wenig später auf dem Toten Land. Die anderen fesselten ihn und nahmen ihn mit. Er wollte selbst als Untoter noch seinen Beitrag zur Feuerklinge leisten.

Die Reisenden kamen verließen Tabaîn, kamen durch Gauragar und kamen schließlich einige Tage später im Grauen Gebirge an. Sie gelangten ohne Probleme in das Zwergenreich. Auch den Feuersee fanden sie schnell, wo sie den Drachen Argamas zu finden hofften, um mit ihrem Feueratem die Esse Drachenbrodem neu zu entzünden. Sie fanden Argamas jedoch nur noch tot vor. Jedoch konnte man mit der Lava Feuer entzünden, das heller als normales Feuer war. Die Gruppe entzündete mehrere Fackeln mit der Lava.

Viele Gänge waren mit wertvollen Metallen vertäfelt; sie nahmen etwas davon für die Herstellung der Feuerklinge mit. Kurz bevor sie Drachenbrodem erreichten, trafen sie auf Gandogar, den Rivalen Tungdils, der als einziger von seiner Gruppe übrig geblieben war. Er kämpfte gegen Tions Bestien. Tungdils Gruppe kam ihm zu Hilfe und versuchte dann, mit ihm zusammen Drachenbrodem zu erreichen. Andôkai brauchte ihre letzte magische Energie auf, als sie gegen einen Famulus Nôd'onns kämpfte. Rodario verkleidete sich als Nôd'onn der Zweifache und konnte die Bestien täuschen, sodass sie bis zum Tor kamen, dann flog jedoch die Tarnung auf. Er konnte nicht mehr verhindern, dass die Fackel, die sie am Feuersee entzündet hatten, erlosch. Goïmgar starb im Kampf und rettete dadurch Gandogars Leben.

Plötzlich öffneten sich die Tore von Drachenbrodem und heraus kamen untote Fünfte, die sich gegen das Tote Land gestellt hatten. Darunter befanden sich Giselbart Eisenauge und Glandallin Hammerschlag. Mit ihrer Hilfe konnte die Gruppe in die Esse fliehen. Gandogar hatte inzwischen seine Meinung geändert und wollte keinen Krieg mehr gegen die Elben führen, sondern sich mit ihnen gegen die Bestien Tions verbünden.

Tungdil Goldenhand

Tungdil und seine Gefährten betrachten die Feuerklinge, die sie in der Esse Drachenbrodem geschmiedet haben.

Furgas reparierte die eingerostete Esse. Währenddessen organisierten sich die Bestien vor dem Tor zu einem Heer, das von den Albae geleitet wurde. Da wurden sie plötzlich von weißen Zwergen angegriffen, die die Gruppe im Tunnelsystem gesehen hatte. Bereits nach einem Tag hatte Furgas die Esse repariert; nun begannen die Zwerge mit ihrer Arbeit: Gandogar schleifte die Diamanten, Bavragor formte die Widerhaken aus dem Stein und Balyndis schmiedete die eigentliche Axt. Narmora bearbeitete das Sigurdazienholz und mithilfe von Drachenbrodem wurden die Edelmetalle Palandium, Vraccasium und Tionium zu einer einzigen Legierung zusammengeschmolzen. Die anderen schichteten Steine vor dem Eingang auf, damit die Bestien nicht durchbrachen. Als sie den den fertigen Axtkopf schließlich auf den Griff setzten, leuchteten die Runen nacheinander auf. Die Bestien waren jedoch inzwischen durch das Tor gebrochen. Die Gruppe floh durch den Abzug, während die Fünften und auch Bavragor bei der Esse blieben und ihnen so einen Vorsprung verschafften. Bavragor offenbarte Tungdil noch, dass er Boïndil verziehen habe. Als sich die Gruppe im Abzug befand, schloss Giselbart die Abzugsklappen, sodass die Bestien ihnen nicht folgen konnten. Bavragor starb im Kampf endgültig.

In Der Krieg der Zwerge Bearbeiten

Im zweiten Teil der Reihe wird Bavragor Hammerfaust nur am Rande erwähnt, indem sich, als Tungdil und seine Gefährten zurückkehren ins Reich der Fünften, um dem Gebirge neues Leben einzuhauchen, positiv an ihn erinnert wird. Selbst seine untote Leiche ist nicht mehr auffindbar, da sie wohl offenbar von den Horden Tions regelrecht zerfetzt worden sein muss.

Selbst in die Handlung oder das Geschehen der Geschichte greift Bavragor jedoch nicht mehr ein.

Quellen Bearbeiten

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