FANDOM


Die Albae sind ein Volk, das von Inàste geschaffen wurde und im Jenseitigen Land und später auch in Phondrasôn und im Geborgenen Land lebt. Sie sehen den Menschen ähnlich, sind allerdings von weitaus schönerer Natur und haben spitze Ohren. Von Elben sind sie kaum zu unterscheiden: Nur ihre Augen färben sich am Tag schwarz, ihr Blut ist schwarzrot und wenn sie wütend sind, zeichnen sich ihre Adern als schwarze Wutlinien ab, ansonsten gleichen sie Elben. Allerdings sind Elben und Albae Todfeinde und wollen sich gegenseitig auslöschen.

Albae haben die Fähigkeit, auf magische Weise Dunkelheit und Angst zu erzeugen. Diese Magie im Blut gewährte es den meisten Albae aber nicht, andere Zauber zu wirken.

Jede Albin bekommen eine goldene Strähne für jedes Kind, welches sie gebären und das den Übergang vom Leib in die Welt überleben. Bei den Albae ist die Säuglingssterblichkeit sehr hoch, deswegen gilt Albinnen, die viele Kinder geboren und am Leben erhalten haben, ein enormes Ansehen.

Die Albae kennen keine Klassengesellschaft. Zwischen Mann und Frau herrscht Gleichberechtigung wie zwischen den verschiedenen Berufen und Professionen.

Die Albae wissen viel über die Vorgänge im Körper. Die Heiler sind in der Lage, Köpfe zu öffnen, ohne die Kranken zu töten, und sie von Gewächsen zu heilen. Sie ersetzen faulendes Fleisch durch gesundes, tauschen krankes Blut mit frischem, entnehmen Organe oder beschnitten sie. Kaum ein Alb stirbt an Krankheit oder Verletzung.

Geschichte Bearbeiten

Elria die Hilfreiche, die Göttin des Wassers, hatte eine Tochter, Inàste. Inàste sah, welch schöne Pracht Sitalia aus Licht, reiner Erde und Morgentau entwarf, und wollte es ihr gleichtun. Daher nahm auch sie Morgentau, Licht und reine Erde, um eine neue Art Elben zu schaffen. Aber Palandiell, die Mutter von Sitalia, nahm diese neuen Elben an sich, um sie zu vernichten, denn nichts sollte die Schöpfung ihrer Tochter übertreffen. Inàste beschwor ihre Mutter Elria, dies zu verhindern, doch sie tat nichts dagegen.

Daraufhin kam es zu einem Streit. Inàste schwor Palandiell und Elria ewigen Ungehorsam und vermählte sich mit Samusin. Sie gebar einen wunderschönen Sohn, der einem Elb vollkommen glich, doch er trug die gleiche Wut und den gleichen Hass gegen Palandiell und Elria in sich, den Inàste noch immer verspürte. Sie nannte ihn Alb, gab ihm Waffen und ließ ihn mitten unter die Elben. Er wütete so sehr gegen das Volk der Elben, dass Palandiell ihn packte und über die Berghänge des Nordpasses warf, wo er sich mit den Geschöpfen Tions verbündete und vermehrte. Dort wartete er geduldig auf den Sonnenaufgang, an dem er zurückkehren und gegen die Elben kämpfen durfte. Und so wurden er und seine Nachkommen zu den innigsten Dienern des Toten Landes, beseelt von dem Wunsch alle Elben zu vernichten.

Die Albae dagegen glauben, dass Sitalia die Elben erschuf, weil sie neidisch auf die Albae, deren Kultur und deren Schöpferin Inàste war. Deswegen hassten die Albae die Elben abgrundtief. Ursprünglich lebten die Elben wie die Albae im nördlichen Jenseitigen Land, wanderten dann aber nach Süden ins Geborgene Land. Deshalb starteten die Albae den Feldzug gegen das Geborgene Land.

Nachdem der "Stern der Prüfung", ein heller Stern der alles Böse vernichtet und von den Eôil Atar, einer Gruppe elbischer Fanatiker die sich selbst als absolut rein betrachten, entfesselt wurde, fast alle Albae getötet hatte, war das Geborgene Land lange Zeit sicher vor Albae. Doch überschwemmten zwei riesige Streitmächte aus dem Süden und dem Norden, die vom Kaiser der Albae, Aiphaton, und den Drillingen Tirîgon, Sisaroth und Firûsha geführt worden, das Land. Da Aiphaton jedoch seine eigene Rasse verabscheute, führte er sie in einem Himmelfahrtskommando in den Krieg gegen Lot-Ionan, dem viele Albae zum Opfer fielen. Die Überlebenden vergiftete er anschließend. Damit war die zweihundertfünfzig jährige Herrschaft der Albae im Geborgenen Land beendet.

Inàstes Tränen Bearbeiten

Als die Albae noch kein Reich hatten, weinte Inàste, weil es den Albae schlecht ging. Dort, wo die schwarzen Tränen gleich flammenden Sternen niedergingen, entstanden gesegnete Krater.

bekannte gesegnete Krater

  • In dem ersten gesegneten Krater, den die Albae fanden, gründeten sie Dsôn, die Hauptstadt von Dsôn Faïmon.
  • In dem zweiten gesegneten Krater, den die Albae fanden, gründeten sie Dsôn Balsur. Dort fanden sie sogar noch eine von Inàstes Tränen.

bekannte Albaereiche Bearbeiten

bekannte Albae Bearbeiten

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki