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Die Acïjn Rhârk sind ein Volk, das im Jenseitigen Land lebt. Sie sind ein sehr wehrhaftes Volk von sehr großem Wuchs.

Sie selbst nennen sich "Acïjn Rhârk", die Albae nennen sie "Dorón Ashont", was "Wandelnde Türme" in deren Sprache bedeutet. Von den Untergründigen, Ubariu, Menschen und Zwergen werden sie "Acronta" genannt. Bemerkenswert ist die etymologische Ähnlichkeit zwischen "Dorón Ashont" und "Acronta".

Andere Namen für ihr Volk sind "Aneoîl", "Ausmerzer", "Brudervertilger" und "Völkerverzehrer".

Sklaven aus Dsôn Faïmon sprachen ihren Namen falsch aus und nannten sie "Derren Eshant", "Dirron Ascharnt".

Die Unauslöschlichen nannten sie "Tions Söhne", in einer Geschichte von Narmora werden sie als Söhne Samusins bezeichnet.

Die Acïjn Rhârk sollen die Könige unter den Bestien und allen Geschöpfen Tions und Samusins sein. Angeblich sind sie die Jäger aller, die Raubtiere der eigenen Art, sie vernichten die Schwachen und ringen mit den Starken, um sie noch stärker zu machen oder sie zu töten, wenn sie es nicht verdienen zu herrschen.

Sie lebten im Nest der Acronta.

Aussehen und Anatomie

Djerůns Stimme der Furcht

Die Reaktion eines Menschen auf das Grollen eines Acïjn Rhârk

Die Acïjn Rhârk sind mit mindestens drei Schritten Körperlänge von riesigem Wuchs. Ihre gewaltigen Muskelpakete werden von einer blassgraue Haut überspannt.

Ihre knöchernen Häupter sind haar- und fleischlos, ihre Mäuler mit den kräftigen Kiefern sind gespickt mit nadelspitzen Reißzähnen. Ihre von hellgelben Äderchen durchzogenen Augen können die Umgebung in helles, purpurfarbenes Licht tauchen. Statt Nasen besitzen sie zwei dreieckige Löcher. Der Anblick ihres Antlitzes reicht bei niederen Geschöpfen schon aus, um diese in die Flucht zu schlagen. Ihre Stimme ist ein unheimliches, tiefes Grollen, welches Furcht bei allen Kreaturen auslöst.

Manchen Exemplaren, vornehmlich alten, erfahrenen und besonders großen, wachsen zwei Stummel auf dem Rücken. Diese wachsen im Laufe der Zeit zu großen Flügeln heran.

Ihr Blut nimmt, wenn es an die Luft gelingt, eine grellgelbe Farbe an.

Alle sind weiblich und pflanzen sich durch Eierlegen fort.

Kultur und Lebesweise

Die Acïjn Rhârk sind ein Volk, welches nur für den Kampf lebt. Sie seien von den Göttern auserkoren worden, um für Gleichgewicht in der Welt zu sorgen. So leben sie mit einem brennenden Hass auf alle bösen Kreaturen und verspüren den Wunsch, sie zu besiegen und sogar restlos zu vernichten, indem sie nach einer gewonnenen Schlacht die Körper ihrer Feinde verspeisen.

Die Acïjn Rhârk legen ihre Eier in Brutkammern. Die geschlüpften Acïjn Rhârk bilden mit allen anderen aus dieser Kammer eine Gemeinschaft, ähnlich Familien und tragen den Brutkammername im Namen, ebenso wie die Ordnungszahl, die zeigt, aus welcher Brut das Individuum stammt.

bekannte Brutkammern:

  • Draigònt
  • Cratai
  • Kalan
  • Quelt
  • Watarh

bekannte Ordnungszahl:

  • thar
  • son
  • kry
  • xa

Kân Thalay

Das höchste Ziel der Acïjn Rhârk ist Kân Thalay. Dieser Zustand des vollkommenen inneren Friedens tritt für die Acïjn Rhârk ein, wenn das Gleichgewicht in der Welt hergestellt wurde und die Gesamtheit der Scheusale zu gleichen Teilen existiert. Dann käme die Zeit der Ruhe und des inneren Friedens, der mit dem Erlöschen des unzähmbaren Jagdwillens, der Blutlust und des Hasses auf alles Schlechte einhergeht.

Kriegseinsätze

Sehr erfahrene Veteranen, auch Daajerhůn genannt, reisen im Jenseitigen Land umher und spähen andere Völker über ihre Gefährlichkeit, Anatomie und Bauten aus. Die Informationen werden bei der Heiligen Kaisermutter, Srai G´dàmá, zusammengetragen. Diese entscheidet, welche Völker eine Bedrohung für Kân Thalay darstellen und befiehlt Maßnahmen gegen entsprechende Völker.

Acïjn Rhârk tragen bei Kriegseinsätzen und kriegerischen Handlungen stets eine Vollrüstung aus Metall mit eingearbeiteten Lederschichten. Dadurch können sie sich bei Bedarf fast lautlos bewegen. Sie sind sehr geschickt in allen Handwerken, so binden sie Schutzzeichen in Rüstungen ein, um gegen Zauber und vielfältige Formen der Magie geschützt zu sein. Ihre Rüstungen sind meist aus dunklem Stahl, mit silbernen und weißlichen Intarsien sowie Ziselierungen. Die Helme sind meist Darstellungen von dämonischen Fratzen. Die Rüstungen werden selten abgelegt, zur Körperreinigung wird mit den Rüstungen in Gewässern gebadet.

Zu kleineren Einsätzen und zur Bewährungsprobe für unerfahrene Kämpfer wird meist eine Gruppe mit einem Ji´Osai, einem Befehlshaber einer Hundertschaft, ausgesandt. Sind die Nachwuchssoldaten erfolgreich, gehörten sie zur Nro´tai, der ersten Welle im Angriff, sollte es zu einem großen Kriegszug kommen, was als sehr ehrenvoll gilt.

Bei kleineren Einsätzen müssen die Truppen aus unterschiedlichen Brutkammern zu gleichen Teilen bestehen, damit sich keine Kammer im Vorteil sieht. Bei einer Rast wird ein Lager aus angespitzten Palisaden errichtet. Jede Brutkammer bereitet ihr Essen an einem eigenen Feuer zu, doch in Zeiten der Knappheit wird mit anderen Kammern geteilt. Der Ji´Osai erhält von allen Feuern etwas, sodass er sich nicht selbst um Nahrung kümmern muss.

Bei größeren Kriegszügen übernimmt meist ein erfahrener Veteran oder Daajerhůn die Befehle. Ihm stehen mehrere hundert Krieger zur Verfügung.

Geschichte der Acïjn Rhârk

1. Krieg mit den Albae

Als die Albae den Beinturm bauten und für die Knochen viele Kriege führten, griffen sie auch die Acïjn Rhârk an, von denen es nur 400 gab. Diese erwiesen sich als die stärkeren Kämpfer. Sie hätten die Albae besiegen können. Allerdings schlugen die Albae einen Frieden vor und tischten zur Feier vergifteten Wein auf. Die Albae waren gegen das Gift, das sie von den Fflecx erhalten hatten, immun. Nur zehn der Acïjn Rhârk überlebten und flohen in den Westen des Jenseitigen Landes.

Quellen